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 16.10. bis 31.10.2021 

Am 16.Oktober startete wiederum ein virtuelles Laufereignis von 7crun. Erstmalig ging diese spannende Sportserie 16 Tage lang durch Frankreich, dem Land der Tour de France. Inspiriert von diesem Hinweis des Veranstalters sowie der Tatsache, dass ich ohnehin begeisterter Tour de France Zuseher bin, meldete ich mich sogleich, mit dem Ziel 200km zu laufen, an. Dieses Ziel habe ich leider verfehlt, da allein in der letzten Woche aufgrund des genialen Herbstwetters sowie zweier Veranstaltungen (Let`s move Austria sowie WRU) über 250 km gesammelt wurden.

3 Mann hoch (Heinzi W., Johann St. und ich) begaben sich laufend durch Frankreich. Unserer Schüttelwirt Peppo entschied sich für die gemütliche Variante und walkte durch Frankreich. Beachtliche 84km wurden es insgesamt für Ihn.   Die Läufer wiederum erreichten den 2.Platz in der Mannschaftwertung mit nur 3 Startern. Überhaupt wurden in der Gesamtwertung die Plätze 2,3,4 eingefahren. Nur ein Läufer aus unserem Lieblingsnachbarland war aufgrund seiner vielen Höhenmeter, welche für die Wertung berücksichtigt wurden, nicht zu biegen. So musste ich mich mit 340 km – 20km mehr als der Sieger – letztens geschlagen geben. Heinzi lief „nur so nebenbei“ 266 km und Johann „still und heimlich“ 200 km. Tolle Leistungen der „alten Herren“, zu denen ich mich auch bald dazuzählen darf. Aber das ist eine andere Geschichte :)   

 

 fdl

   

 


... der 23. Dreizinnen Alpine Run am 12. September 2020 in den Sextener Dolomiten - Thomas Seyffertitz

Am 12. September 2020 um 9 Uhr erfolgte der Start zum 23. Drei Zinnenlauf in den Sextener Dolomiten. Im Oktober 2019 hatte ich eine geplante Kreuzbandoperation und dabei setzte ich mir das Ziel, im darauffolgenden Jahr an diesem Lauf teilzunehmen. Und obwohl Corona omnipräsent war, trainierte ich unbeirrt seit Jänner 2020 bis in den Sommer hinein, und die Veranstalter schafften es mit einem entsprechenden Sicherheitskonzept eine wunderbare Laufveranstaltung Wirklichkeit werden zu lassen. Im Rahmen der Vorbereitung auf den Lauf und einer damit verbundenen Streckenbesichtigung im August, erlitt ich allerdings bei einem „Ausrutscher“ im Abstieg eine schwere Muskelverletzung. Es folgten drei Wochen Trainingspause. Da ich beim Bergauflaufen, beim Bergaufgehen sowie beim Laufen in der Ebene kaum Schmerzen verspürte, entschied ich mich dennoch, am 12. September an den Start zu gehen. Bei besten Wetterbedingungen und einem von den Veranstaltern toll umgesetzten Corona-Sicherheitskonzeptes, startete das Rennen pünktlich um 9 Uhr in Sexten auf 1310 m Seehöhe. Nach einem etwa 6 km langen relativ flachen Streckenabschnitt ging es in die steilen Serpentinen rauf zur Zsigmondyhütte (2224m), wo Corona-bedingt die einzige Verpflegungsstation eingerichtet war. Nach diesen ersten 900 Höhenmetern und etwa zwei Drittel der Strecke (10 Kilometer) ging es von dort noch 2 km und etwa 300 Höhenmeter zum höchsten Punkt der Strecke (Büllelejoch auf 2528m). In diesem Abschnitt läuft man am späteren Vormittag ständig in der Sonne, was die Stimmung hebt, aber das Vorwärts- und Aufwärtskommen noch einmal etwas anstrengender macht.

Danach folgte ein kurzer aber steiler Abstieg in ein Flachstück, das oberhalb des Bergsees „Lago di Piani inferiore“ entlangführt. Dieser flache ca. 1km lange Weg lädt – wenn man noch genug Kraft hat – zum Tempobolzen ein und mündet in den knackigen Schlussanstieg und letztendlich zum Ziel bei der Dreizinnenhütte. Auf diesem Abschnitt machte sich die dreiwöchige verletzungsbedingte Pause bemerkbar: zeitweise Krämpfe kosteten weitere wertvolle Minuten. Schließlich erreichte ich nach 3:08:03,6, 15,2 km und 1333 absolvierten Höhenmeter als 318ter von insgesamt 354 klassierten männlichen Teilnehmern das Ziel (in der Klasse M55 Rang 28 von 35). Dort wurde ich mit einem grandiosen Ausblick auf die Drei Zinnen belohnt. Auch wenn ich mit Zeit und Platzierung nicht ganz zufrieden sein konnte, waren die Glücksgefühle im Ziel einfach überwältigend. Es gab Corona bedingt natürlich keine großen Feierlichkeiten, aber die Ausblicke in dieser Gebirgslandschaft und das tolle Lauferlebnis waren mehr als Belohnung, sieht man vom nachfolgenden sowie der noch zu absolvierende Abstieg ins Tal Resümee: Dreizinnenlauf 2021, ich komme!

im letzten drittel  

zieleinlauf

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