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Freunde des Laufsports Austria
Lauftreff jeden MO und DO
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Mitgliederbeiträge

VCM 2010
ein Bericht Othmar Haushofer
 
Sonntag 6:00
 
Mit einer krächzenden Stimme und Halsschmerzen bin ich aufgewacht. Mein erster Gedanke war nicht gerade ideal für meine „ mentale Stärke und mein innerer Schweinehund wütete bis aufs äußerste…...soll ich oder soll ich nicht starten?
 
Als Startläufer einer Staffel war mir in kurzer Zeit klar, dass ich starte, nur dann kam die Entscheidungsfrage ½ Marathon oder doch den ganzen Marathon ?
 
Also ließ ich es darauf ankommen. Als typischer Überpünktlicher war ich bereits um 8:00 im Startbereich, meine Stimmung und Einstellung noch immer nicht im grünen Bereich, aber schlussendlich steckte mich die Wettkampfstimmung und das allgemeine positive Energiefeld im Startbereich an. Mit dem Gedanken, irgendeine Wertung schaffst Du, starte ich meinen 7. VCM und meinen 10. Marathon insgesamt.
 
Die ersten 5 km waren flugs wie dahin, bei km 8 vorbei am Schüttel – die ersten Freunde des Laufsports spornten mich ordentlich an (vielleicht sehen sie mich doch wieder heute  war mein Gedanke) - dann über den Ring hinaus weiter auf der Linken Wienzeile bis zu km 16 (Staffelübergabe) war geschafft. Mein erstes Ziel war erreicht, ich habe meine Staffel nicht hängen lassen.
 
Nochmals meldete sich mein innerer Schweinehund erst knapp vor dem Kunsthistorischen Museum („Othmar!!! Noch kannst du in den ½ Marathon wechseln„) wo man auch als Marathonstarter kurz umdisponieren kann, aber dann ergriff mich doch der Mythos im wahrsten Sinne des Worte voll, und ich entschloss mich den Marathon fortzusetzen. Stabile Zeiten, ein Puls von rd.120 bestätigten das gut getimte  Training, was ich im Rahmen des Lauftreffs bei den Freunden des Laufsports den ganzen Winter auf der Prater Hauptallee  durchzog.
 
Die Tipps von Christian bezüglich Nahrungsaufnahme während des Marathons waren ebenfalls Goldes wert. Meine Freunde am Schüttel sahen mich dann nach km 27 doch das 2. Mal vorbei laufen, und als bei km 30 sich der sogenannte Hammer nicht meldete, war der Weg frei durch „unser sogenanntes 2. Wohnzimmer" - Prater Allee – Lusthaus – km 35  und dann wieder hinaus auf die Schüttelstrasse. Meine Freunde sahen mich auch das 3. Mal (diesmal schon ein wenig geschwächt aber hochmotiviert). Km 40 kam relativ rasch und als ich wieder auf den Ring einbog, war ich glatt begeistert. Die letzten 2 km waren zwar kein Genuss, aber die Freude dem Ziel immer näher zu kommen, verwandelte mich zu einem Traumtänzer. Euphorisch waren die letzten 200 Meter bis ins Ziel und so konnte ich schlussendlich meinen eigenen Sieg über meinen inneren Schweinehund vermelden. (Oder vielleicht war er diesmal auch mein Partner? den zum ersten Mal war ich am Anfang nicht zu schnell und absolvierte einen durchgehend stabilen Marathon ... diesmal mit meiner persönlichen Bestzeit von 04:33:43 ….und das nach 10 jähriger Marathonkarriere).
 
In diesem Sinne vielen Dank an die Trainer (vor allem an Kurt, Christian und Monika) des Lauftreff und an den Verein Freunde des Laufsports. Mein nächstes Ziel hab ich mir schon gesetzt.
BERICHT VOM VCM STAFFELMARATHON AM 18.4.2010
ein Bericht von Heinz Müller
 
Nachdem das Thema Familienstaffel schon seit einigen Jahren für uns ein Ziel war, haben wir es nunmehr  heuer geschafft. Matthias konnte sich auch gegen Bettina durchsetzen und so ging sein Wunsch, ins Ziel zu laufen, in Erfüllung. Nachdem wir alles Logistische durchgesprochen hatten,  besuchten wir am Vorabend die Marathonmesse im Stephansdom. Diese war sehr gut besucht und wurde von Toni Faber und Matthias Geist unter musikalischer Mitwirkung der Loretto-Gemeinschaft „Jog & Pray“ stimmungsvoll gestaltet.
 
Am Sonntag war ich der erste, der sich auf den Weg zum Start in der Wagramer Straße machte.
Gleich nach dem Aussteigen traf ich Wolko und Wolferl, nachdem diese ihre erste Pinkelpause erledigt hatten. Es war nicht die letzte vor dem Start…
Nach Abgabe des Startsackerls ging’s für mich in den Startblock und plötzlich standen Wolko und Wolferl wieder neben mir. Die Minuten bis zum Start vergingen schnell und über die Reichsbrücke und durch den Prater war ich im Nu auf der Wienzeile. Diese kam mir heuer kürzer als sonst vor – 2 Telefonate mit Matthias und Elisabeth dürften der Grund dafür gewesen sein – und so passierte ich den Km 16 in 1:25:11. Die Übergabe an Elisabeth funktionierte problemlos und nach dem höchsten Punkt auf der Mariahilfer Straße ging’s schnell zum Ring,  wo ich den Halbmarathon in 1:51:13 beendete.
 
Elisabeth war auch super unterwegs und übergab nach einer kurzen Suchphase vor der UNI nach 39:47 Minuten an Bettina, die in schnellen 1:00:41 das Stadion erreichte. Dort kam unser jüngster Läufer zum Einsatz. Matthias war voll motiviert und freute sich auch sehr, als er Frank beim Lusthaus traf und von ihm ein Stück auf der Hauptallee begleitet wurde. Auf der Schüttelstraße, wo vor dem Vereinslokal der „Freunde des Laufsports“ wie immer tolle Stimmung gesorgt wurde, wartete ich auf Matthias, der viel schneller als angenommen,  heranbrauste. Nach einigen Metern war ich wieder im Rhythmus und gemeinsam liefen wir die letzten 3,5 Km dem Ziel entgegen. Matthias war nicht zu bremsen und brauchte für die 11 km 1:04:27. Bei Km 42 stießen Elisabeth und Bettina dazu und gemeinsam liefen wir in tollen 4:10:08 durch das Ziel am Heldenplatz.
 
Das tolle Ergebnis feierten wir beim Steirerfest am Rathausplatz bei einigen zu recht verdienten Gläsern wohlmundenden  Schilcher. Und 2011 sind wir sicher wieder als Familienstaffel mit dabei!

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