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„Stürmische Tage“ am 01.04.2017 beim 6h Stundenlauf in Lassee


 Lassee oder "Lass es" - diese Frage stellte ich mir 2012 beim ersten Lauf. Nunmehr 5 Jahre später kann ich Lassee  unmöglich auslassen – ist quasi ein jährlicher Pflichttermin geworden, zumal dieser Benefizlauf wie jedes Jahr zugunsten des Kinderhospizes Sterntalerhof stattfindet.

Also stand auch 2017  die mir bereits vertraute 1900,23 m große Runde für 6 Stunden wieder zur Verfügung.  Diesmal fanden nicht wie in den Jahren zuvor Episoden „Von Winde verweht“ statt, sondern diesmal lautete das Motto „Die Stürmischen Tage in Lassee “. Überpünktlich – 10 Minuten vor Start - erreichten wir (Elena, Peter und ich) die idyllische Ortschaft im Marchfeld. .  Das  "all you can eat and drink  Buffet"  ließ wiederum keine Wünsche offen. Lediglich die genialen Banananschnitten aus 2012 gingen mir wieder schweren Herzens ab.  Aber was solls, bin ja nicht zum “Essen und Trinken“ nach Lassee gekommen, wobei …........Da ich neben dem Essen und Trinken auch einige Kilometer vor mir hatte (mind. 43,5 km für die Cupwertung), versuchte ich wieder so gleichmäßig wie nur möglich zu laufen und stellte meinen inneren Tempomat zunächst auf 06 30 pro Kilometer ein. Dies gelang fast 4 Stunden hindurch ganz gut. Erst in den letzten 2 Stunden zeigte der Tempomat seine Schwächen bzw. wurde die Aprilhitze unerträglicher sowie die Windböhen, der Sturm immer stärker. Auch zeigte sich Monika unbarmherzig und borgte mir nicht ihre Nordic Walking Stöcke. Vielmehr wurden mir Schläge angedroht, wenn nicht weitere Kilometer für den Verein gesammelt werden. Nach dem Ertönen der Schlußsirene pünktlich um 15 00 Uhr standen 49,1 km auf meiner Laufuhr – offizielles Ergebnis lautete 48,3 km.     Das erste Cupergebnis war eingefahren.   Anschließend gönnten wir uns noch einige StorchenBräu – Biere (laut Herwig leider nur „leere“ Kohlenhydrate).  Mit voller Birne und schweren Beinen ging es - auch eigentlich wie jedes Jahr - nach Hause.

Am Sonntag ging es weiter zum Halbmarathon nach Bratislava, jedoch wurden Teile der Strecke nur per Pedes abgegangen. Ich wollte meinem Nachwuchs auf die Beine schauen bzw. den Beweis haben, dass meine Laufgene erfolgreich weitergegeben wurden – und ich wurde nicht enttäuscht. Beide (Philipp und Florian  17 Jahre) finishten untrainiert souverän unter 2 Stunden den Halbmarathon.  Angetroffen haben wir die Beiden im Zielbereich quietschvergnügt mit Bierdosen in der Hand – ja ja die heutige Jugend.

 ultralauffreundlichen Gruß, Alex

 

Anme der Redaktion: von der Androhung von Schlägen distanziere ich mich in aller Schärfe :-)

Wien Halbmarathon 26. März 2017

Bericht Gerhard Hovorka

Beim Ausgang der U1 in Kagran habe ich zufällig Trude von den FdL getroffen. Das war ein Glück für mich, denn sie wusste wo der Start ist, wo die Toilette ist und wo das Gepäck abzugeben ist. Sie hat mir erzählt, dass sie im Dezember operiert wurde, gestern (Samstag) bei der 1. Etappe des FdL Rund-umadum-Laufs dabei war (teilweise sehr steil) und sie ist dann dennoch heute (Sonntag) in ihrer Altersklasse über 7km Dritte geworden. Zum wirklichen Einlaufen blieb mir keine Zeit und kein Platz mehr. Im Startblock habe ich dann Szilard getroffen, der bis kurz vor dem Lauf verkühlt war und daher „nur“ 01:36 anpeilen wollte. Wir haben dann noch einen schnellen Läufer von den FdL im Startblock getroffen (mit FdL-Leiberl) und ab da hat sich Szilard mit ihm unterhalten und nicht mehr mit mir. Es ging dann aber auch bald los. Die beiden sind dann ziemlich schnell los und Szilard hat in 01:34 die 60iger Wertung gewonnen. Ich bin natürlich viel langsamer, aber dennoch zu schnell losgelaufen. Das langärmlige schwarze Leiberl hätte besser eine andere Farbe gehabt, gleiches gilt für das schwarze Kapperl. Die Sonne hat nämlich stark eingeheizt, auch wenn es dafür im Schatten (im Schatten waren nur ca. 300 m pro Rund von 7 km) auch kalt war. Starken Wind gab es auch. Mit der ersten Runde (7 km) war ich sehr zufrieden (35:12), die zweite Runde war schon anstrengender, aber dank des Zujubelns von Sandra in der Arbeiterstrandbadstraße und von Karin und Birgit kurz vor der Wende habe ich es halbwegs gut geschafft (35:54). Die dritte Runde möchte ich nicht missen, aber sie war zunehmend eine Tortur. Mit dem Durchhaltevermögens des Marathonläufers und die letzten 2 km mit gesenkten Kopf habe ich auch die dritte Runde geschafft (36:47 inkl. der 100 zusätzlichen Meter ins Ziel). Das macht zusammen also netto 01:47:54. Damit muss ich  sehr zufrieden sein. Erstens laufe ich bei den FdL in der Gruppe für den Halbmarathon in 01:59:59 und zweitens war mein oberstes Ziel schneller zu sein als meine zwei Longjog-Freundinnen Gertraud und Eva, die vor einer Woche im Prater den Halbmarathon gelaufen sind. Und ich habe dieses große Ziel zwar mit großer Anstrengung aber auch mit deutlichem Vorsprung erreicht! Ich bin zufrieden. Nächstes Ziel: HM bei Vienna City Marathon. Und um mich selbst zu stressen nehme ich mir vor, nicht viel langsamer als heute zu sein ;-). Die zwei Frauen laufen dort übrigens dann den richtigen Marathon.

Liebe Grüße, Gerhard

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