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Florenz Marathon

27.11.2016

 

Bei meinem ersten Welsch Marathon 2015 hat mir ein Läufer vom Marathon in Florenz so vorgeschwärmt, dass ich beschlossen habe, diesen heuer zu laufen.

Am Donnerstag ging es für Maria und mich mit dem Nachtzug direkt nach Florenz. Das Hotel war nur einige Minuten vom Bahnhof entfernt. Wir konnten gleich frühstücken, das Zimmer aber erst ab Mittag beziehen. Also nützten wir die Zeit, um von der Expo die Startunterlagen abzuholen. Am Nachmittag unternahmen wir einen Stadtrundgang und waren von den wunderschönen Gebäuden überwältigt.

Am nächsten Tag musste ich feststellen, dass die vom Reisebüro angebotenen Aktivitäten so gut wie nicht durchgeführt werden. Also unternahmen wir am Vormittag eine Sightseeing Tour mit dem Bus durch die Stadt und am Nachmittag mit einem anderen Bus bis nach Fiesole, einer antiken Etrusker-Stadt, in den Hügeln nördlich von Florenz. Am Abend gab es ein sehr gutes toskanisches Welcome-Dinner ein einem typischen Restaurant im Zentrum.

Der Marathontag begann mit Frühstück um 6 h. Vanessa, unsere Reiseleiterin, holte uns um 7:30 h vom Hotel ab und wir gingen zu Fuß etwa 15 Minuten zum Start. Die sechs Startblöcke befanden sich in der ‚Via Calzaiuoli‘, die direkt zum Dom von Florenz führt.

Der Start erfolgte pünktlich um 8:30h am Domplatz. Der Kurs führte quer durch die Stadt, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten wie z. B. des Piazza S. Marco, Piazza della Liberta, Piazza Santa Croce. Lange Strecken waren immer wieder entlang des Arno. Der Fluß wurde vier Mal überquert, besonders eindrucksvoll war die Brücke Ponte Vecchio (bekannt als die Brücke der Goldschmiede). Bei KM 19,5 hat mich Maria angefeuert, was mich sehr freute. Bei KM 31 durchliefen wir das Stadion Atletica (leider ohne Zuschauer). Ca. 3-4 km vor dem Ziel ging es noch einmal beim Dom vorbei. Der Höhepunkt war natürlich der Zieleinlauf am blauen Teppich am Piazza S. Giovanni, bejubelt von unzähligen Zuschauern und Maria, der ich besonders danken möchte, denn sie hat den ganzen Vormittag entlang der Strecke ausgeharrt. Das Wetter war eher kühl, aber sehr sonnig und zum Laufen ideal.

Da ich ja eher sturzgefährdet bin, waren für mich die vielen gepflasterten Straßen, die oft sehr uneben und zum Teil fehlende Steine und Spalten aufwiesen, ein besonderer Grund zur Vorsicht. Ich finishte sehr zufrieden und ohne Sturz mit 4:35:09, war achtzehnte in meiner Altersklasse und älteste Österreicherin.

Am Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang und nach dem Abendessen in einem netten Lokal ging es dann wieder mit dem Nachtzug nach Wien, wo wir am Montag um ca. 10 h ankamen.

Es war ein schönes Wochenende und ich kann den Marathon in Florenz wirklich weiterempfehlen.

Trude

 

Adventlauf Mödling

27. November 2016

 

Am Donnerstag davor entschloss ich mich wie jedes Jahr auch heuer bei diesem schönen Lauf durch die Altstadt von Mödling teilzunehmen. Nach dem München Marathon Anfang Oktober sollten ja meine neuen Laufschuhe wieder einmal zum Einsatz kommen. Sonntagvormittag war noch schönes Spätherbstwetter, doch ab Mittag verdichteten sich die Wolken und eine Regenfront zog vom Nordwesten über Wien. Soll ich oder soll ich nicht, diese Frage kam kurz auf aber dann ging es um 15:00 nach Mödling. In der warmen Parkgarage fand ich einen Parkplatz und nach Abholen der Startnummer begann es so richtig zu schütten. Die 5 km Läufer bekamen diesen Regenguss voll ab. Um 16:30 hörte es dann wirklich fast ganz zu regnen auf und mit Birgit und Karin begann ich den Lauf aus dem hinteren Drittel der 567 Starter beim 10er. Ich wollte gemütlich unter einer Stunde bleiben und so ging ich es auch an. Erste Runde 18:35 – zweite Runde 18:26 und in der letzten Runde wurde ich von Thomas Melchior zu einem Zielsprint animiert, den wir 300 Meter vor dem Ziel begannen. So war die letzte, etwas längere Runde, mit 18:21 die Schnellste. Trotz meiner heuer etwas vernachlässigten Laufaktivitäten war ich mit 55:22 um mehr als eine Minute schneller als im Vorjahr. Es war wieder schön den Advent mit diesem Lauf zu beginnen und am Samstag geht es noch nach Cran Canaria, wo noch einige Radkilometer und Höhenmeter zum Jahresende am Programm stehen.

Heinz

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