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Mitgliederbeiträge

Wien Halbmarathon 26. März 2017

Bericht Gerhard Hovorka

Beim Ausgang der U1 in Kagran habe ich zufällig Trude von den FdL getroffen. Das war ein Glück für mich, denn sie wusste wo der Start ist, wo die Toilette ist und wo das Gepäck abzugeben ist. Sie hat mir erzählt, dass sie im Dezember operiert wurde, gestern (Samstag) bei der 1. Etappe des FdL Rund-umadum-Laufs dabei war (teilweise sehr steil) und sie ist dann dennoch heute (Sonntag) in ihrer Altersklasse über 7km Dritte geworden. Zum wirklichen Einlaufen blieb mir keine Zeit und kein Platz mehr. Im Startblock habe ich dann Szilard getroffen, der bis kurz vor dem Lauf verkühlt war und daher „nur“ 01:36 anpeilen wollte. Wir haben dann noch einen schnellen Läufer von den FdL im Startblock getroffen (mit FdL-Leiberl) und ab da hat sich Szilard mit ihm unterhalten und nicht mehr mit mir. Es ging dann aber auch bald los. Die beiden sind dann ziemlich schnell los und Szilard hat in 01:34 die 60iger Wertung gewonnen. Ich bin natürlich viel langsamer, aber dennoch zu schnell losgelaufen. Das langärmlige schwarze Leiberl hätte besser eine andere Farbe gehabt, gleiches gilt für das schwarze Kapperl. Die Sonne hat nämlich stark eingeheizt, auch wenn es dafür im Schatten (im Schatten waren nur ca. 300 m pro Rund von 7 km) auch kalt war. Starken Wind gab es auch. Mit der ersten Runde (7 km) war ich sehr zufrieden (35:12), die zweite Runde war schon anstrengender, aber dank des Zujubelns von Sandra in der Arbeiterstrandbadstraße und von Karin und Birgit kurz vor der Wende habe ich es halbwegs gut geschafft (35:54). Die dritte Runde möchte ich nicht missen, aber sie war zunehmend eine Tortur. Mit dem Durchhaltevermögens des Marathonläufers und die letzten 2 km mit gesenkten Kopf habe ich auch die dritte Runde geschafft (36:47 inkl. der 100 zusätzlichen Meter ins Ziel). Das macht zusammen also netto 01:47:54. Damit muss ich  sehr zufrieden sein. Erstens laufe ich bei den FdL in der Gruppe für den Halbmarathon in 01:59:59 und zweitens war mein oberstes Ziel schneller zu sein als meine zwei Longjog-Freundinnen Gertraud und Eva, die vor einer Woche im Prater den Halbmarathon gelaufen sind. Und ich habe dieses große Ziel zwar mit großer Anstrengung aber auch mit deutlichem Vorsprung erreicht! Ich bin zufrieden. Nächstes Ziel: HM bei Vienna City Marathon. Und um mich selbst zu stressen nehme ich mir vor, nicht viel langsamer als heute zu sein ;-). Die zwei Frauen laufen dort übrigens dann den richtigen Marathon.

Liebe Grüße, Gerhard

1. Wiener Winter Trail

Bericht Gerhard Hovorka

Heute sind wir bei Vienna Winter Trail der Verrückten (Rundumadum-LäuferInnen) mitgelaufen. Das sind total nette Leute und die Stimmung war sehr entspannt. In 2 Bewerben durften insgesamt nur 200 Leute starten und man konnte sich jeweils nur zu 2. anmelden und musste zu 2. ins Ziel kommen (2 Leute hatten jeweils dieselbe Startnummer). Start war auf der Marswiese, Umkehrpunkt am Kahlenberg. Es gab keine Siegerehrung, da keine offizielle SiegerInnen sondern nur TeilnehmerInnen, es gab keine Streckenposten, aber es gab eine Labestation bei km 12 (Umkehrpunkt am Kahlenberg) und bei 6/18 km mit total freundlichem Empfang jeweils. Wir sind auch den verfluchten Hermannskogel raufgelaufen, obwohl es doch genug Wege daran vorbei gibt ;-). Wir sind 800 Höhenmeter rauf und wieder runter und sind 24 km gelaufen. Wir hatten fast durchgehend gefrorenen Schnee oder Eis, super Winterlandschaft, teilweise starken Wind, die letzte Stunde dicken Schneefall, die Brillen waren dann voll Schnee und haben sich beim bergablaufen beschlagen. Und trotzdem war es schön. Mein Laufkollege und ich haben stolze 03:16 Stunden gebraucht. Die Kantine auf der Marswiese war dann voll mit lauter LäuferInnen, die es ins Ziel geschafft hatten. Die Stimmung war hervorragend. Das Bier und die Specklinsen mit Knödel in der Kantine haben uns hervorragend geschmeckt. Wir sind stolz, dass wir dabei waren.

Ja, und TomTom von den FdL hat die Startnummernausgabe vor dem Lauf und die Verpflegung mit Ströck-Produkten, Bananen, Mandarinen und Getränken nach dem Lauf gemacht. Ein großes Dankeschön.

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