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 Marathon im "finsteren Norden"

Ein ganz besonderes Laufabenteuer absolvierte Dieter Preiss. Die Reise führte ihn zum Halbmarathon nach Tromsö in Norwegen.

Die Stadt liegt nördlich des Polarkreises und somit ist es bis auf 2-3 Stunden zu Mittag ständig dunkel. Da die Stadt in einem Kessel, umgeben von Bergen liegt, sehen die Einwohner im Winter überhaupt mehr als drei Monate keine Sonne.

Der Lauf war natürlich auch in absoluter Dunkelheit. Die Strecke selber war von Schnee bedeckt, dafür waren die Temperaturen mit minus 5 Grad und nur leichtem Wind doch relativ angenehm. Die Gesamtzeit von 01:44 Stunden für den Halbmarathon waren für den Pleissinger zufriedenstellend. Durch den bedeckten Himmel waren die Polarlichter leider nicht zu sehen – dies wurde jedoch am nächsten Tag nachgeholt.

Auch wenn die Bedingungen natürlich etwas außergewöhnlich waren, ist so eine Reise absolut empfehlenswert. Die Schönheit des Landes war auch trotz der fast ständigen Dunkelheit zu sehen.

fdl

 

 

 

 

 

 

Wie aus einem Läufer ein Powerwalker wurde – Athenmarathon 12.11.2017

Beflügelt von den vielen Laufkilometern 2017 begab ich mich mit einigen Freunden und Freundinnen des Laufsports zum Saisonhöhepunkt nach Athen, wo die „klassische“ Marathonstrecke von Marathon nach Athen am Programm stand. Für dieses Event wurden meine Flugangst sowie die Bedürfnisse meiner geschundenen Beine bei Seite geschoben. So stand ich zunächst freitags mit voller Hose am Flughafen sowie sonntags beim Marathonstart. Die eher unattraktive Strecke war mir aufgrund der vielen vorher angesehen you tube - Videos bekannt – sehr monoton und einige Höhenmeter, oftmals bergauf. Zudem mussten die Teilnehmer viel Phantasie aufbringen, um auf der asphaltierten Schnellstraße zwischen Marathon und Athen etwas Authentisches vom Lauf des damaligen Botenläufers Pheidippides aus 490 v. Chr zu spüren. Aber wie wir alle wissen ist das Ganze, auf gut Wienerisch gesagt, ohnehin nur a Gschichterl, sprich eine Legende.

Mein Ziel war, mich solange wie möglich mit Laufschritten fortzubewegen. Da der Veranstalter die glorreiche Idee hatte neben den klassischen Marathonläufer auch sogenannte Powerwalker auf die Strecke zu schicken, war demnach genügend Zeit Athen irgendwie, zumindest per pedes, zu erreichen. Die Verlockung war demnach sehr groß, das Ganze gemütlich angehen zu lassen – für mich war diese Verlockung zu groß – so machte ich bei den diversen Steigungen Gehpausen – mutierte zum Powerwalker, kehrte in den diversen Tavernen - sprich Labestationen - ein und erreichte nach über 5 Stunden das historische Panathinaiko - Stadion in Athen. Belohnt wurde jeder Finisher mit einer tollen Medaille vor atemberaubender Kulisse.                          .   

 Fazit dieses Marathons: Teilnehmen ist wichtiger als siegen.

Gesamtresümee: Es war ein toller Wochenendurlaub mit 16 km Sightseeing pur in Athen sowie 42 km Bewegung mit historischen Hintergrund. Die „Wettkampflaufschuhe“ werden nunmehr, zumindest einmal für heuer, an den Nagel gehängt.   Zu guter Letzt noch ein Dankeschön an meine Beine, welche mich heuer leider oft nur widerwillig, begleitet haben. Der Schmerz vergeht hoffentlich auch heuer wieder, aber der Stolz bleibt.

Alex

Anmerkung: die von Alex in den Bericht eingefügten Fotos können hier nicht angezeigt werden, ein Fotoordner folgt mit eigenem Bericht in Kürze .....

 

 

 

 

 

 

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