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Die Hoffnungen einer hoffnungslosen Optimistin 

 

Maria Fritz-Khan

 

Der Wetterbericht war für den Rote Nasen Lauf 2017 ja Tage zuvor schon nicht besonders rosig. Optimistin wie ich aber nun mal bin, hatte ich die Hoffnung das angekündigte (Natur-) Katastrophen nicht stattfinden. Am Samstag zuvor sah ich meine Theorie schon bestätigt, denn auch für diesen Tag war die Prognose viel schlechter als es dann tatsächlich war. 

 

Am Sonntag um 8.00 Uhr Früh war es auch noch halbwegs trocken. Pünktlich zur Startnummernausgabe wurde es aber doch recht feucht. 

Meine kurz aufkommende Frustration wurde von den anwesenden FdL aber sofort im Keim erstickt. Ricchi, TomTom, Siegi und Manuela zeigten sich von der Wetterlage völlig unbeeindruckt, und Peter ist sowieso immer ein Sonnenschein (Zitat Angelika Huemer-Toff vor zwei Wochen in Steyr). 

Wenn ich auch eine hoffnungslose Optimistin bin, hatte ich doch eine Absicherung im Rucksack, und nach der ersten Stunde Dauerregen, bin dann auch ich in die Regenjacke geschlüpft.  

 

Bis zwölf Uhr Mittags hab ich mir eingeredet, dass es am Nachmittag sicher besser wird, denn auch diese Vorhersage hab ich irgendwo gelesen. Aber leider wurde auch diese Hoffnung nicht erfüllt; im Gegenteil: Der Regen wurde nur noch ärger. Also blieb nur noch ein Ausweg um nach der Halbzeit noch durch zu halten: 

Es gibt unter den FdL ja Kollegen die behaupten, dass kalt und feucht das optimale Laufwetter ist. Also versuchte ich an dieser Regenfront irgendetwas Positives zu finden. Nach drei Stunden intensivem Nachdenken kann ich verkünden: Ich habe nichts, aber auch wirklich gar nichts Vorteilhaftes gefunden. 

 

Die gute Nachricht dieses Tages ist aber ein Ergebnis das sich sehen lassen kann: 

Insgesamt 320 gelaufene Kilometer, in ca. 33 Stunden, abgeliefert von zwölf gestarteten Freunden des Laufsports. Daraus resultierend: ein erster und ein dritter Platz bei den Herren, und ein zweiter Platz in der Damenwertung! 

 

…bleibt die Hoffnung, dass es nächste Jahr besseres Wetter gibt! 

Der 6h Stunden – „Doch“ Sonnentanz in Steyr vom 09.09.2017

In den Newsletter prophezeiten uns der Veranstalter eine Woche vor dem Wettbewerb perfekte Wetteraussichten und sagte ideales Laufwetter voraus – wolkig, 14 bis 19 Grad - sogar mit der Voraussage, dass die bestehenden Streckenrekorde zu knacken sind.

Ich habe sogar schon fleißig den Liedtext vom Lied Sonnentanz (Sun don`t shine) von den österreichischen DJs der Gruppe Klangkarussell gelernt. Der Refrain dieses Liedes lautet übersetzt:

Weil die Sonne nicht scheint, die Sonne scheint nicht, ja die Sonne scheint nicht, die Sonne scheint nicht.

Nun denn - es kam natürlich alles anders, aber der Reihenfolge nach. Es kam schon dahingehend anders, dass der Zug nicht im Hauptbahnhof bereit stand - so wie in den 3 Jahren zuvor - sondern leider, aber wie von Maria eh vorhergesagt, von Flughafen Schwechat aus, unterwegs und somit der Hauptbahnhof lediglich eine Zusteigstation war. Dementsprechend hektisch ging es beim Zustieg zu sowie bezogen Mann (Peter und Ich) und Frau (ebenbesagte Maria) einen heiß begehrten Sitzplatz. Die restliche Zugfahrt - Anreise nach Steyr erfolgte problemlos. Wie jedes Jahr wurde nicht das Seniorenheim, sondern als Ansporn, die Jugendherberge als Quartier ausgesucht. Anschließend ging es wieder für einen Abendspaziergang samt Stärkung in die Altstadt von Steyr. Für Maria organisierte ich extra eine Art Marienumzug mit biblischen Gesängen und Gebeten. Doch sie zeigte sich unbeeindruckt, vielmehr forderte sie permanent Gschichterln von der Altstadt Steyr ein, welche ich als erbärmlicher Stadtführer natürlich nicht auf Lager hatte. Vielleicht schaffen wir ja nächstes Jahr einen Stadtspazierer am Vortag mit unseren begnadeten Gschichtenerzähler Philipp.

Unsere Wettkampfvorbesprechung erfolgte wiederum im Gasthotel Mader am Hauptplatz, wo in Anbetracht der drohenden steigenden Bierpreise aufgrund der heurigen schlechten Gerstenernte noch schnell mit den guten Hopfenblütentees zugeprostet wurde.

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Nach der gemütlichen Läuferbesprechung ging es kurz zum Ausschlafen in die Jugendherberge, von wo uns am nächstens Morgen ein Taxi ins “Industriegebiet“ von Steyr brachte. Um 10 Uhr starteten Peter und Ich im 6H und Maria um 13 Uhr im 3 H Stundenbewerb. Auszug aus der Homepage des Veranstalters:

Über 300 Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, an der zehnten Auflage des Stadtgut Steyr Ultralauf Events teilzunehmen und sollten es nicht bereuen.  Perfektes Wetter, viele Teilnehmer, glückliche Sieger und eine stolze Spendensumme für die Lebenshilfe Steyr, was will man als Veranstalter mehr....

Das perfekte Laufwetter möchte ich hier nicht unkommentiert lassen. Es schien 6 Stunden die Sonne (kein Schatten) und es hatte letztlich doch wohlfeine 24 + Grad. Also so wie in den letzten Jahren zuvor wiederum ein schöner, für mich als „begnadeter Hitzeläufer“, doch heißer Sonnenlauf in Steyr. Insgesamt liefen wir nichtsdestotrotz gemeinsam 131 km. Belohnt wurden wir vom Veranstalter nach dem Schlussfeuerwerk um 16 00 Uhr mit dem obligatorischen Zipfer 3 Bier und diesmal dem 10-jährigem Jubiläum sei Dank mit einem gratis Grillhenderl mit Pommes. Das Grillhenderl ist letztens mit mir zurück nach Wien „geflogen“, wo ich der Familie dann noch ein ordentliches Mitternachtsmahl unterbreiten konnte.

mit ultrallauffreundlichen Grüßen

Peter Maria Alex

 

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