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6h Wüstenlauf in Steyr am 10.09.2016

Alexander Karas 

 

Am 10.09.2016 fand nunmehr der letzte Lauf in Rahmen meiner heurigen Ultralaufcupreise (nach Lassee, Wien und Prambachkirchen)  wie gehabt in Steyr statt. Um wohlfeine EUR 9,00, ÖBB Sparschiene sei Dank, ging es am Freitag nach der Arbeit gemeinsam mit Peter nach Steyr. Bestens gelaunt  erreichten wir gegen 19 00 Uhr den Bahnhof und auf ging es für uns zwei „Alten“  in die Jugendherberge. Nach dem Check in wieder retour in die wunderschöne Altstadt, wo die Kohlenhydratspeicher in Form eines Gulaschpfanderl sowie Innviertler Knödelvariationen gemeinsam mit Hopfenblütentees aufgefüllt wurden. Bei der Recherche für unsere Reise unterlief mir ein Fehler, da ich verabsäumte, dass am Abend das heiße Lokalderby Vorwärts Steyr gegen St.Florian stattfand. Was solls, sind ja nicht wegen dem Fußballmatch nach Steyr gefahren, übrigens Vorwärts Steyr gewann laut Lokalpresse in einem rassigen Spiel 3:2.

 

Die Nacht in der Jugendherberge war angenehm und ruhig, abgesehen von einem um 03 00 Uhr in der Früh auf der Straße laut grölenden angetrunkenen Mann der „höflich“ Einlass in seine Wohnung erbat.   In der Früh brachte uns ein Taxi mit einem etwas überfordernden Taxilenker zum Stadtgut Steyr, einem etwas außerhalb gelegenen Industriegebiet. Das Adrenalin ist uns in Rahmen der Taxifahrt bereits etwas ins Hirn geschossen. Mit den ausgefassten Startunterlagen gingen wir zu unseren bereits bekannten Plätze, wo sich auch schon Monika, Pauline und Heinzi befanden. Wie heißt es bei Dinner for One -  „The same procedure as every year“.

 

Der Wetterbericht verheißte nichts Gutes für mich – blauer Himmel Sonnenschein, keine Wolken in Sicht und Temperaturen von mind. 28 Grad. Um 10 00 Uhr erfolgte bei Prachtwetter der Start und so genossen wir 6 Stunden lang die pralle Sonne. Inspiriert von einigen You Tube - Videos über Wüstenläufe hatten Peter und ich uns  eine besondere Adjustierung für unseren Kopf „einfallen“ lassen  - eine nasse Stoffwindel über den Kopf und Kappe drauf. So begaben wir uns fast verschleiert mit unseren etwas eigenwilligen Kopfschmuck  über den 1,3 km langen Rundkurs. Mein Ziel 50+ zu laufen, musste ich zur Hälfte des Rennens begraben, da lediglich 25 km zu Buche standen. Eine gleich schnelle oder gar bessere zweite Hälfte war angesichts der stetig steigenden Temperaturen nicht drinnen und auch verantwortungslos. So galt es „sicher“ in die Cupwertung (mind.43,5 km) zu kommen. Es wurden am Ende sogar 46 km. Peter und Pauline (trotz ARAB!!!) schafften weit über 50 km Kilometer. Erwähnenswert natürlich auch die Leistung der Wölfe -  „Jungpapa“ Ludwig und sein Sohn Julian erreichten in einer 2 `er Staffel  über 66 km. 

 

Unter dem Strich war der Ultralaufcup 2016 durchaus erfolgreich, da ich in allen 4 Bewerben eine Cupwertung erzielen konnte. Bestzeiten waren heuer keine drinnen, aber das Motto lautet sowieso - „Es ist kein Wettkampf, es ist eine Reise“. Und diese Reise möchte ich auch 2017 fortsetzen. Die Anmeldung für den 6 Stundenlauf in Lassee am 01.04.2017 ist bereits möglich und auch schon erfolgt. Wer nunmehr auf den Geschmack gekommen ist, alles  nachzulesen  unter www.ultrarunningaustria.com

 

Wie heißt es so schön, „Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt“  - ich hoffe diesmal auch wieder.