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Lauftreff jeden MO und DO
Treffpunkt 18:25 h - Prater Hauptallee—Stadionparkplatz

NW - PW jeden MI 10:00 h Eingang Stadioncenter

 50 km oder „Aquajogging“ am 13.09.2014 in Steyr

Bericht Alex Karas

  

In Rahmen meiner heurigen erstmaligen Ultralaufcuptournee stand nunmehr die 4.Station in Steyr am Programm. Der Inhalt des Programmes war wie bei den 3 Stationen zuvor (6 h Lassee, 6h Vogau, 50 km Wien) zuvor dasselbe – finishen, punkten und ev. noch „Spaß“ haben. Am Freitag fuhr ich nach der Arbeit, der ÖBB-Sparschiene sei Dank, um wohlfeine € 9,00 mit dem Zug zunächst nach St. Valentin und dann mit dem Anschlusszug nach Steyr. Beim Aussteigen traf ich, als hätten wir es uns ausgemacht, Tom Tom. Ursprünglich wäre der Treffpunkt erst am Abend in der Jugendherberge von Steyr gewesen. Doch so konnte ich mich jetzt schon auf die zielsichere Navigation von Tom Tom verlassen und gingen gemeinsam zum Quartier. Nach dem Check Inn ging es kurze Zeit später wieder in die City von Steyr, wo wir unsere Kohlenhydratspeicher, zuerst flüssig im Schwechater Hof und dann auch in Form von fester Nahrung in einer gutbürgerlichen, als Geheimtipp nähe dem Vorwärts Steyr Fußballstation bezeichneten Gaststube. Dort genehmigte ich mir ein sehr gutes Gulaschrahmpfanderl mit Nockerl – herrlich. Das besondere an dieser Lokalität war, dass beim Zahlen die Chefin jedem Gast noch ein Rechenbeispiel unterjubelt. Unseres lautete: 44444 = 55. Wir konnten dieses jedoch in Anbetracht unserer Müdigkeit (oder vielleicht war es doch das Bier) nicht ohne Hilfe der Chefin lösen – egal, sind ja nicht zum Rechnen sondern zum Laufen nach Steyr gekommen. Nach einem kleinen rundum - Steyr Abendspaziergang ging es zu einem kurzen nächtlichen Intermezzo in unser Quartier, wo bereits um 05 00 Uhr wiederum Tagwache war. Um 05 30 Uhr brachte uns ein Taxi zum Start ins Stadtgut Steyr, welches sich außerhalb von Steyr in einem Industriegebiet befindet. Dort wartete bereits schon das obligatorische Läuferfrühstück auf uns. Pauline, Monika und Heinz, welche in der Volkschule im Turnsaal „mehr oder weniger“ geschlafen hatten, waren ebenfalls bereits schon dort. Peter Wundsam, Moderator der Veranstaltung und „mein ehemaliger Lauftechniktrainer“ erkannte seinen Schützling und es wurden ein paar Worte über die acht Schätze und dem „Schnürderl über dem Kopf“ gewechselt. Leider wurde der Regen im Fortdauer der Morgenstunden immer stärker und so ging es kurz vor 07 00 Uhr, noch mit Regenschirmen bewaffnet, zur Startlinie. Um 07 00 Uhr erfolgte im strömenden Regen der Startschuss. Nunmehr gilt es die 1.370m Runde 36-mal zu absolvieren. Nachdem der Veranstalter die Straßen so „sauber“ gemacht hatten und die Temperaturen mit der feuchtnassen Luft durchaus meinen Wettkampfbedingungen entsprechen, machte ich das Beste daraus bzw. hatte ich im Rennen durchaus immer eine gutes Gefühl. Heinzi versorgte mich stündlich mit einem bereits bestens aufgeschnittenen Kohlenhydratbeutel (Danke). Bis auf das Malheur mit der Startnummer, welche ich immer wieder verlor (Danke Monika für die Behebung) , und den ewigen Drang Wasser lassen zu müssen,    lief es sehr gut für mich – auch das motivierende Popoklatscherl von Pauline, das Daumenhochzeichen von Dominik Pacher sowie die netten Betreuerinnen an der Nutrilite-Verpflegsstation trugen ihres dazu bei.  Gegen Ende des Rennens hatte ich zwar das Gefühl mit Moonboots zu laufen, doch hatte das Ganze (ca. 3 Stunden STARKREGEN inkl. zeitweise lebhafter Wind) irgendwie etwas Wahnwitziges. So konnte ich das Aquajogging nach 5h 20 beenden und war mit mir sowie der Welt zufrieden. Am 04. Oktober geht meine Tournee in Schwechat beim 6 Stunden FdL - Lauffest hoffentlich ebenfalls mit einem tollen, wenn gleich vielleicht weniger feuchten, Rennen zu Ende.