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Freunde des Laufsports Austria
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 ERZBERGLAUF am 9.8.14 

12,5 km, 745 HM 

 

Am 8.9.14 zu Mittag sind wir in unserem Quartier in Eisenerz ange-kommen. Gleich danach fuhren wir zum Erzberg (dem „Steirischen Brotlaib“, auf dem seit 1.300 Jahren Erz abgebaut wird) und haben an einer Führung ins Schaubergwerk teilgenommen. Die äußerst interessante Führung unter Tage dauerte 1,5 Stunden. Bei ca. 6° waren wir dann ziemlich unterkühlt und darum war uns anschließend die heiße Außen-temperatur sehr willkommen. Nach 10 Minuten Pause begann die Fahrt auf den Erzberg mit dem größten Taxi der Welt, dem „Hauly“. Bei der Besichtigungsfahrt wurden uns erst die Dimensionen des Erzberges bewusst. Anschließend holten wir unser gut gefülltes Startsackerl im Festzelt ab. Den Abend ließen wir in einem ca. 5 km entfernten, sehr guten Restaurant, dem „Pichlerhof“ mit Blick auf den sonnenbeschie-nenen Erzberg, ausklingen. 

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstag begaben wir uns mit dem Auto zum 3 km entfernten Veranstaltungsgelände. Schon bald steckten wir in einem Megastau wegen des großen Andrangs. Später als geplant trafen wir am Festgelände ein, aber die Zeit war noch aus-reichend, um das rege Treiben fotografisch festzuhalten. Bei wolken-losem Himmel und glühender Hitze gingen wir den abschüssigen, steilen Weg zum Start hinunter, da wir als trainierte Läufer den Shuttlebus nicht nötig hatten. 

Mit ca. 1500 anderen Läufern fieberten wir dem Startschuss entgegen, welcher mittels Felssprengung erfolgte. Mit Überschreiten der Pentek-matte waren wir nicht mehr zu halten. Die Kilometertafeln flogen an uns vorbei und die GPS-Uhren konnten die rasch ansteigenden Höhenmeter kaum erfassen. 

Die Strecke hatte nur 2 Mal einen kurzen ebenen Teil zum Erholen. 

Wenn man links nach oben schaut, schaudert man vor der nächsten Kehre weil der Gipfel sich scheinbar immer weiter nach oben schiebt und man weiß, dass es dann noch steiler hinauf gehen muss. Und so kommt es auch, ab km 8 wird es um einiges steiler, ab km 12,2 dann sehr steil. Die letzen ca. 100 m sind für viele Läufer nur mehr gehend zu be-wältigen. 

Beim erlaufenen km 6,1 (Trude) und 7,0 (Erich) hörten wir schon den ersten Salutschuss, der beim ersten im Ziel angekommenen Läufer abgegeben wird. Den Schuss für die erste Läuferin hörten wir bei km 7,7 bzw. 8,6. 

Im Ziel angekommen wurden wir durch den herrlichen Ausblick in alle Himmelsrichtungen belohnt. Wenn man ins Tal schaut, kann man es kaum glauben, dass man diese Höhenmeter laufend überwunden hat. Im Vergleich ist der Kahlenberg ein läuferisch leicht bezwingbarer Hügel. 

Während des Laufes brannte die Sonne unerbittlich auf uns herab, aber kurz vor Zieleinlauf zogen Wolken auf und man konnte sich ein wenig von der großen Hitze erholen. 

Oben am Berg bekamen wir noch ein reich gefülltes leckeres Labesackerl, welches wir genüsslich vertilgten. Wir genossen noch lange den Ausblick und wurden dann mit dem Bus ins Tal gebracht. 

Diese Laufveranstaltung ist äußerst gut organisiert und von der Gegend her einzigartig. Wir werden diesen Lauf bestimmt wiederholen und können diesen wirklich weiterempfehlen. 

Es wäre schön, wenn das nächst Mal einige FdL mit dabei wären.

 

Trude und Erich