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Spät aber doch:  Bericht von der WM in Holland

Am 9. Mai reisten Kurt, Ida und meine Wenigkeit nach Amsterdam an, um mit einem Mietwagen die Weiterreise nach Steenbergen anzutreten. Kurt`s Handgepäck musste leider etwas dezimiert werden, da er seine Toilettenartikel mitführen wollte.

Am Freitag mussten wir dann einen Zahnarzt aufsuchen, da Kurt`s Zähne rebellierten. Aber am Nachmittag konnten wir  dann Rotterdam besichtigen. Leider war das Wetter auch schon an diesem Tag äußerst schlecht und in der Kälte machte es nicht besonders viel Spaß herumzulaufen. (Vor allem musste ich noch genug laufen)

Die Pastaparty am Freitag ließ aufgrund mangelnder Organisation seitens der Holländer etwas zu wünschen übrig – aber was solls - Nudeln bringen Kraft!

Am Samstag war es dann soweit – um 12:00 Uhr fiel der Startschuss zu meinem 5. Bewerb in der Kategorie 24 Stunden.

Das Wetter war eine einzige Katastrophe: 24 Stunden lang Wind, um 12:oo Uhr Mitternacht hat es dann zum  Regnen und zum Hageln begonnen und außerdem war es saukalt. Die Betreuer waren wirklich nicht zu beneiden, abgesehen davon, dass eine Betreuung bei normalem Wetter schon schwer genug ist. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Ida und Kurt bedanken – es war die beste Betreuung, die ich bisher genoss!!! DANKE

Für ein paar Stunden konnte ich mich bei einem „großen“ Holländer anhängen, der mir hervorragenden Windschatten bescherte. Aber nach einem kurzen Boxenstopp, verlor ich ihn leider aus den Augen.

Bis zur 18. Stunde konnte ich mein Lauftempo beibehalten, dann begann ich mir die Runde in Geh- und Laufphasen einzuteilen. Leider werden bei mir dabei die Gehphasen immer länger. Die Letzten 4 Stunde bin ich dann nur mehr gegangen, was mir leider nicht gut tat, da meine Rückenmuskulatur dabei besonders strapaziert wurde. Aber dank Angelika habe ich es geschafft fast „gerade“ zu bleiben – DANKE Angelika!

Trotzdem stelle ich mir immer wieder die Sinnesfrage, warum ich mir das antue, besonders wenn die Schmerzen immer ärger werden. Aber ich weiß genau, dass ich trotzdem weiter laufen werde und wieder einen 24-iger in Angriff nehmen werde. Solange mein Körper mitmacht, gebe ich nicht auf!!

Die Rückreise war ebenfalls nicht ohne, da wir mit dem Auto eine Strecke von 130 km in 3Stunden15 min.!!! zurücklegten. Um 11:10:31 Uhr standen wir am Check-in Schalter und um 11:40 Uhr ging unser Flieger. Auch hier hatten wir noch Stress.

Es war aber trotzdem wieder ein Erlebnis der besonderen Art und ich möchte es nicht missen!!!!

Eure Pauline

 

Fotos von Kurt

 

 

 

 

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