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Reisebericht Piavetal

Bericht Heinz Müller

1. Tag, Donnerstag, 13.9.

Toblach- Cortina d´Ampezzo

In der Früh machten wir uns bei strömendem Regen auf den Weg von Wien nach Toblach. Der Regen hatte inzwischen aufgehört und bestes Elite-Radwetter begrüßte uns. Wir radelten wir entlang der aufgelassenen Bahntrasse bis zum Dürrensee, wo sich uns ein fantastischer Blick auf die 3 Zinnen bot. Dort trennten sich die Wege der roten und blauen Gruppen.

Der Großteil, geführt von Sabine und Heinz, bewältigte noch ein kleines Stück bergauf bis zum Passo Cimabanche und rollte dann die Dolomitenbahntrasse bergab bis Cortina d´Ampezzo. Philipps rote Gruppe jedoch fuhr 300 Höhenmeter weiter hinauf bis zum Misurinasee und weiter über den Passo Tre Croci bis Cortina.

2. Tag, Freitag, 14.9.

Cortina d´Ampezzo- Belluno

Bei der Abfahrt lautete das Motto: So viel anziehen wie möglich. Denn es würde bei nur 5 Grad, dafür aber wolkenlosem Himmel, lange Zeit nur die alte Bahntrasse stetig bergab gehen. Imposante Felsformationen und Berge begleiteten uns über San Vito bis nach Pieve di Cadore. Heinz legte noch zusätzlich eine Mountainbike-Variante ein, die seine Gruppe bravourös meisterte. Nach der Mittagspause im Zentrum der Stadt ging es entlang der Piave bis Longarone und dem Vajont- Stausee. Im Laufe des Tages wurde es immer wärmer, und so erreichten wir bei 27 Grad unser Etappenziel Belluno. Kurz vor dem Ziel wurde noch schnell eine gerissene Kette repariert, die der einzige technische Defekt auf der Reise war.

3.Tag, Samstag, 15.9.

Belluno- Valdobbiadene

Wir folgten weiterhin dem immer breiter werdenden Flussbett der Piave, welches zu Beginn noch umgeben von den markanten Bergen der Dolomiten war. Dieser Tag war geprägt von dem Landschaftswechsel zu sanfteren Bergformen, die zum Anbau von Weintrauben ideal sind. Am frühen Nachmittag kamen wir mitten im Land des Prosecco in Valdobbiadene an.

Am Nachmittag standen eine Proseccoverkostung und eine Besichtigung des Weingutes Zecchei am Programm. Nachdem auch für zu Hause einige Kisten des edlen Tropfens gekauft und gleich in den Bus verladen wurden, ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen in unserem Hotel den gemütlichen Tag mit der anderen Gruppe bei Prosecco ausklingen.

4.Tag, Sonntag, 16.9.

Valdobbiadene- Conegliano

Der letzte Tag der Reise führte uns entlang der Strada del Prosecco durch sanfte Hügel, Weingärten und kleine Städtchen, die sich wunderbar in die Landschaft fügten. Da gerade Hochsaison der Weinlese war, wurden wir begleitet von einem Duft nach frischen Trauben und Wein. So wurden auch die letzten Kilometer der Tour zu einem Genuss.

Zusammenfassung: Eine rundum gelungene Reise, die neben dem Elite-Teamgeist vor allem durch die wunderschönen landschaftlichen Eindrücke geprägt war.