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Linzer Bergmarathon - 25.08.2012

 Bericht Alexander Karas

Auf der Suche nach außergewöhnlichen Läufen bin ich auf den Linzer Bergmarathon gestoßen – Eckdaten: 4 Berge – 1 Stadt – 52 km mit 2000hm. Einzigartig für diesen Berglauf ist, dass sich Start und Ziel in einer Großstadt befinden.

Da ich bereits im April in Linz beim Marathon am Start war und die Landstraße mit den beiden Bierlokalen (Stieglbräu und Josefbräu) lieb gewonnen hatte, war die Zusatzmotivation, wiederum nach Linz zu fahren, gegeben. Nachdem die Machbarkeitsstudie (Einverständnis des Familienrates, Anreise, Startnummernausgabe, Heimreise etc.) positiv abgeschlossen wurde, stand diesem Genusslauf nichts mehr im Wege.

Die ÖBB brachte mich für unschlagbare € 9,00 um 5 44 Uhr von Wien nach Linz. Pünktlich um 07 29 Uhr angekommen, machte ich mich zugleich auf den Weg zur Startnummernausgabe. Diese fand in einem Fitnesscenter statt. Dort konnte man sich in Ruhe umziehen und seine Sachen abgegeben. Gestartet wurde ebensodort um 09 00 Uhr. In Anbetracht der Hitzewelle in der Woche zuvor, hatte es heute „nur“ 20 Grad. Dafür war es sehr schwül und bedeckt.

Gelaufen wird zunächst auf der Landstraße (Fußgängerzone) zur Donau, dann über den Donauradweg zum ersten Berg – Pfenningberg – über Wald-Forst-Wiesen-Asphaltwege mit einem herrlichen Panoramablick ins Mühlviertel ging es auf die GIS , dem zweiten Berg – Steigung stellenweise 16 % und höchster Punkt dieses Laufes. Hier war für mich das Rennen nach 33 km eigentlich schon gelaufen, doch eine Nudelsuppe erweckte neue Kräfte in mir So konnte ich nach einer Pause und auch dank guter Überredungskünste zweier Laufmitstreiter den Lauf fortsetzen. Die nächsten zwei Berge wurden ohne nennenswerten Problemen gemeistert - der Pöstlingberg sowie die Franz Josefs-Warte . Von beiden Punkten hatte man wiederum einen herrlichen Ausblick auf Linz und die Umgebung. Von dort ging es dann wieder in die Stadt zur Landstraße.

 Das eigentliche Ziel war die Dachterrasse eines Sportgeschäftes. Ein Eingang des Geschäftes und ein Stiegenaufgang wurden extra gesperrt und das Ziel war im 5. Stock auf der Terrasse. Die 66 abschließenden Stufen zu dieser Terrasse erwähne ich nur am Rande. Nach genau 7 h 49 min war der Genusslauf (war`s wirklich einer??) zu Ende.

Die Siegerehrung fand, welch ein Glück, im Josefbräu statt. Da bei diesem Lauf alle Teilnehmer Sieger waren, bekamen alle Finisher den Bergmarathonpokal vom Veranstalter persönlich überreicht.

 Nachdem ich meinen Kohlenhydratspeicher wieder aufgefüllt hatte, machte ich mich wieder auf den Weg zum Bahnhof, wo mich der Zug um 20 12 Uhr nach Wien brachte. Übrigens von der Bahnfahrt nach Hause habe ich nicht wirklich viel mitbekommen.

 Ein toller Laufausflug ging zu Ende. Nächstes Jahr werde ich wohl auch wieder dabei sein „müssen“ Anmerkung: beim Bild – Schnappschuss auf der Franz Josef Warte - habe ich wohl schon an mein Bett gedacht.

 www.linzer-bergmarathon.at