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Freunde des Laufsports Austria
Lauftreff jeden MO und DO
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Ich bin einmal mit meinen Trekking Rad losgeradelt ...

Bericht Othmar Haushofer

Von den Krimmler Wasserfällen über den Tauernradweg nach Passau und von dort über den Donau Rad Weg nach Wien .

Meine längste Radtour meines Lebens oder wie ich 675 km in 7 Tagen erlebte.

Am Freitag den 3.8. war es soweit. Gemeinsam mit meinem Sohn Christoph und seiner Partnerin Isabel fuhren wir nach Salzburg um dort bei den Eltern von Isabel zu übernachten. Am nächsten Tag war unsere Mannschaft mit Walter ( Vater von Isabel ) komplett. Um 7:10 ging es per Bahn über Zelle am See und in weiterer Folge mit der Schmalspurbahn nach Krimml.

Unsere Radtour wurde gegen 11:30 eingeläutet und wir hatten bereits für den 1. Tag einiges vor, umso mehr wir am nächsten Tag bereits in Salzburg sein mussten. Der 1. Tag bescherte uns gleich eine Etappe von rd. 100 KM, welche in Schwarzach mit einer großen Bergwertung und einen ankommenden Unwetter endete.

Der nächste Tag war wieder freundlicher und so konnten wir die Strecke nach Werfen, den Pass Lueg, die Salzacher Öfen und die Landschaft rund um Hallein voll genießen. In Salzburg angekommen stiegen die Youngsters mangels Urlaubstage von unserer Tour aus. Die weiteren 2 Tage von Salzburg über Braunau, Schärding, Passau , Schlögen Schlinge und Aschach hatte ich noch Walter als Begleiter. Bis dahin war es eine wunderschöne Tour und ich war von der Landschaft Österreichs einfach begeistert. Unsere durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von rd. 19 km pro Stunden war direkt ideal und mit Etappen von 100 km pro Tag konnten wir unser Pensum bestens bewältigen.

Ab Dienstag begann dann mein großer Challenge. Alleine 3 Tage per Rad die restlichen 260 KM nach Wien zu bewältigen .Mental eine bestimmte Herausforderung. Zeitgerecht legte ich einen Regenerationstag am 9.8. (Ybbs – Mautern 60 KM) ein, sodass ich den letzten Tag nach Wien ohne Probleme schaffte. Ab Greifenstein fühlte ich sowieso schon zu Hause.

Insgesamt durfte ich eine wunderbare Landschaft von Bergen über Auwälder erleben und so kam ich zu der Erkenntnis, dass so viel Schönes in greifbarer Nähe liegt. Wozu dann eigentlich in die Ferne schweifen.

Die täglichen SMS von meiner Katharina haben mich aufgebaut und so kam es nicht einmal zu dem sogenannten Hammer geschweige von einem mentalen Tiefpunkt.

Meine Erkenntnis nach der Tour: Ich liebe die Bewegung und hab eine gute Grundkondition, die ich bei den Freunde des Laufsport in den letzten Jahren aufgebaut habe. Meinen Knie hat es ebenfalls gut getan, und auch wenn ich keine Marathons mehr laufen kann, hab ich nun alternativ andere sportliche Herausforderungen gewählt.

Ein Dankeschön an alle , die mich mental begleitet haben ( es waren zwar wenige , aber dieses Abenteuer war auch ein geheimes J )