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Bericht - 6 Stunden Lauf von Lassee

Bericht Alexander Karas

Lassee oder "Lass es" diese Frage stellte ich mir in den letzten Tagen immer wieder, doch nach einigen Kaffeepausen mit Peter war klar - die Antwort lautete Lassee  und auf ging es am 10.03.2012 zum härtesten Rennen vom Marchfeld.

 Doch was erwartet mich dort unter der Elite von Ultraläufern. Wie soll ich es angehen - wird es ein Genusslauf, ein long jog von 34 km laut heutiger Trainingsempfehlung , ein Marathon und soll gar die 50 er Marke überschritten werden. Insgeheim hatte ich schon den Plan bzw. die Hoffnung die Schwelle eines Marathonis zu einem Ultra zu überschreiten.

 Bei fantastischer Stimmung und besten Wetterbedingungen ging es um 10 00 Uhr los. Schnell wurde mein Wohlfühltempo von 6 30 bis 6 45 am Kilometer gefunden. Doch eines war nach den ersten Metern klar - die ersten Runden werden von beinharten Duellen mit den "Woki mit dem Popo" Steckengehern geprägt sein. Die anderen Ultraläufer musste ich bald einmal ziehen lassen. Unbeirrt von den vielen Überrundungen lief ich mein Tempo. Peter, welcher bei Gott nicht von meiner Seite weichen wollte, musste ich immer wieder zurückhalten, sonst wäre er mir doch glatt der Elite hinterhergelaufen. Wie ausgemacht wurde in jeder zweiten Runde Nahrung beim "All you can eat“ Buffet" gefasst und diese auf gemütlichen Gehschritten bis zu unserer internen Markierung (Schild: road to heel - wie passend) eingenommen. Dann wurde wiederum der Laufschritt aufgenommen. So ging es Runde für Runde - der Genusslauf, der long jog und die Marathondistanz wurden ohne gröbere Vorkommnisse bewältigt - erwähnungswert vielleicht nur der "Einfädler" von Peter beim internen Hütchenslalom. Jetzt galt es für mich "nur" noch die 50`er Marke zu überschreiten und nach ungefähr 5 Stunden und 40 Minuten war auch dies geschafft. Endlich durfte Peter schneller laufen und ich widmete mich für die restliche Zeit dem Projekt von Monika "Es geht". Unter dem Strich wurden es für mich fast undefinierbare 52,5 Kilometer. Ein tolles Lauferlebnis ging zu Ende- letztens doch wiederum ein Genusslauf anderer Art halt – und das für einen guten Zweck (Sterntalerhof).

 Abschließend möchte ich mich bei Peter für seine humorvolle Begleitung und bei den "FdL" Fans für die tolle Unterstützung am Streckenrand und auf der Strecke bedanken.