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Freunde des Laufsports Austria
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Kahlenberg Rekordlauf 2011

Bericht Werner Millonig

Am 19.11. wurde von den Freunden des Laufsports der Versuch gestartet, eine Rekordbeteiligung beim Lauf über den Kahlenberg zu erreichen. Damit das auch gelingt, mussten sehr viele, die überhaupt erstmals diese traditionelle Laufstrecke des Vereines bewältigen, dabei sein. Unter anderem 4 Teilnehmerinnen von Monikas  Trainingsgruppe: Karin, Monika, Birgit und Regina. - Keine bislang weiter als 21,1 km gelaufen und für Regina war bis dato der weiteste Lauf 15km lang. Diese ambitionierte Umfangsteigerung - und noch dazu über einen Berg - verlangte nun doch jede Menge Mut und zeugt von gutem Selbstbewusstsein.

Um diesen Weg auch sicher und mit bestmöglicher Unterstützung zu laufen, wurde durch Monika Tavernaro bereits im Vorfeld für geeignete Begleitung gesorgt. Heinz Worisch und Ich hatten die Aufgabe, für den reibungslosen Ablauf zu sorgen bzw. bei etwaigen unvorhersehbaren Ereignissen zu unterstützen  so gut es geht. Zusätzlich gesellten sich noch Peter Hofbauer und Roman Schmidt zu uns und schon starteten wir um 5.00 Uhr, um die erste Etappe entlang des Donaukanals zu bewältigen. Gleichmäßigen Tempos und gut gelaunt, aber auch mit positiver Anspannung war die Anfangsgeschwindigkeit bald gefunden und alles lief super. Mitten in der Steigung dann doch ein unerwünschtes Ereignis: Birgit ist - vor allzu großem Respekt vor den Wiener Linien - gestürzt, jedoch konnte nach kurzer Pause und einem „Verletzungscheck“ bald weiter gelaufen werden.

Bereits von mir vorbereitet, war die Einteilung der Strecke in Zwischenetappen um auch immer wieder kleine Erfolgserlebnisse zu haben. In 5 Streckenabschnitten war z.B. die Aufwärtspassage eingeteilt und die Bewältigung der Hälfte der Strecke und die Halbmarathondistanz wurden natürlich auch zelebriert. Mit meiner bereits bekannten „unter sieben Brücken“ Theorie, habe ich schon den einen oder anderen Lauffreund „beglückt“, um das harte letzte Stück in kleine bewältigbare Abschnitte zu zerteilen.  So hatten wir immer wieder kleine Motivationsschübe und es wurde zu meiner Überraschung total gleichmäßig gelaufen. Den Weg zurück, eben unter diesen 7 Brücken, wurde sogar fast im gleichem Tempo gelaufen wie zu Beginn der Tour.

Scheinbar ohne größere Schwierigkeiten wurde die gesamte Strecke von allen bewältigt. Als es mit der Kraft (jedoch nur in Einzelfällen) offensichtlich schon zu Ende war, war der Wille und die Einstellung allemal ausreichend, um auch mit eigener Kraft zurück zu kommen. Das schönste daran - und das kann mir keiner mehr nehmen – war der emotionale Ausbruch beim Erreichen des Ziels -  Litfaßsäule.

Manchmal kann – für manche noch vor kurzer Zeit – scheinbar Unbewältigbares, im Kreis der richtigen Partner und mit ganz viel Willenskraft und natürlich auch entsprechendem Fleiß, Auftakt sein für noch größere Dinge.

Also Hut ab vor der Gruppe, so wie ich das bei diesem Rekordversuch erlebt habe, ist die Bewältigung der Marathondistanz nur eine Frage der Zeit. Jedenfalls der vollen Unterstützung der „Freunde des Laufsports“ könnt ihr euch sicher sein.

Mit sportlichen Grüßen

Werner

 

PS von Monika:

Meinen ursprünglichen Plan eines gemeinsamen Berichts mit Werner habe ich verworfen, es ist nahezu alles gesagt.

Ich BEDANKE  mich sehr herzlich bei unserem Betreuerteam Werner, Heinz, Peter und Roman !!!!

Das macht die Freunde des Laufsports so einzigartig: man bittet um Unterstützung und es reißen sich gleich  VIER Betreuer  um den  Job !!!!

Beschlossen wurde noch beim Frühstück am Schüttel im Anschluss an diesen gelungenen Rekordversuch: 1 x  monatlich werden auch WIR ab sofort über den Kahlenberg laufen ...

Mädels, ich bin sehr stolz auf Euch.

Eure Monika

kahlenberg