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Freunde des Laufsports Austria
Lauftreff jeden MO und DO
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NW - PW jeden MI 10:00 h Eingang Stadioncenter

DM Frauenlauf 2011

Bericht von Aniko Balint

 Laufen, sagt man ist ein Einzelsport. Dem kann ich aber nicht ganz zustimmen. Seit dem ich wieder mit dem Laufen angefangen habe, freute ich mich auf jeden Montag und Donnerstag, um bei unserem Lauftreff mit der Laufgruppe, wo auch die harten Trainingseinheiten Spaß machen, mitzulaufen. Auch habe ich noch keine Gruppe erlebt wo die Läufer mit so viel Begeisterung sich gegenseitig unterstützen. So war es mit etwas zusätzlicher professioneller Unterstützung vom Alex nicht schwer, mich gezielt auf den DM Frauenlauf vorzubereiten.

 Wegen seiner gigantischen Stimmung wollte ich heuer unbedingt an diesen vom Frauenlaufteam perfekt organisierten Laufevent teilnehmen, und meldete mich daher sehr zeitgerecht an, um nicht wie letztes Jahr, um einen freien Startplatz umzufallen.

 Was dem Rennverlauf betrifft, hat es Kurt richtig geschrieben, die Platzierung hatte bei so einem Event gegenüber der Laufzeit Vorrang. Umso mehr war ich überrascht, bei Km 6 die Führung zu übernehmen, und wusste nicht genau was ich nun machen soll. Bei dieser Hitze war es zu früh um Gas zu geben. Es war einfach zu heiß, und wir hatten heuer noch keine Möglichkeit uns an die Hitze zu gewöhnen. Aber wie Alex mir immer sagte „no risk no fun“. Daher versuchte ich die Führung zu halten, aber dosiert weiterlaufen. Schließlich musste ich noch für einen eventuellen Zielsprint Reserven bereithalten. Dies machte sich sehr bezahlt, weil bei km 8 bereits mein Kopf zu glühen begann, und ich ab der Zielkurve nur mehr das Tempo halten konnte. Da ich ab hier das Rennen unbedingt nachhause bringen wollte, und ich tatsächlich nicht wusste was hinter mir geschah, sah ich noch kurz auf der Zielgeraden nach hinten, um zu erfahren ob ich mit einen Zielsprint rechnen muss oder mich freuen darf. Ich durfte mich freuen. Ich durfte meine Hände in die Höhe reißen.

Es war sehr schön im Ziel die ganze Mannschaft der „Freunden des Laufsports“ anzutreffen, und ganz besonders freute ich mich wie mir Kurt entgegenkam und persönlich die Finishermedaille um den Hals hing. 

Diesen Erfolg habe ich einerseits den „Freunden des Laufsports“, der professionellen Unterstützung und dem strukturierten Training vom Alex, aber ohne Zweifel auch meinem Umfeld zu verdanken. Ich möchte meinen Dank zwei besonderen Menschen widmen. Alex, der mich gefordert, an mich und meine Träume (irgendein Podestplatz) geglaubt hat, und Erich der mich unermüdlich im allem was ich tat unterstütze, und mir heute noch jederzeit zur Seite steht. Ohne dem Umgang und dieser menschlichen Toleranz hätte ich die Turbulenzen der letzten Wochen nicht überstanden und zweifelsohne keine Kraft gehabt. Dafür möchte ich mich nochmals ganz besonders bedanken.