Herzlich Willkommen
Freunde des Laufsports Austria
Lauftreff jeden MO und DO
Treffpunkt 18:25 h - Prater Hauptallee—Stadionparkplatz

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Bericht und Fotos

Schobergruppe

Schobergruppe - „Durch“wanderung vom 1.8. bis 7.8.2010
Bericht von Monika
 
Im vergangenen Jahr konnte ich Berggemse Fritzi Bieber sofort dafür begeistern, für uns eine Hüttenwanderung durch die Schobergruppe zu organisieren. Und so wollten ursprünglich fünf weitere Damen dieses Abenteuer erleben, kurzfristig stellten sich jedoch bei einigen Verletzungen ein, sodass Fritzi, Renate und ich am 1.8.2010 nach Osttirol, nämlich Kals am Großglocker, per Fahrgemeinschaft anreisten, wo wir nach einem letzten Organisieren unserer 8-kg-Rucksäcke am Parkplatz beim Lucknerhaus (1922 m) gleich unsere ersten Höhenmeter in Angriff nahmen:
 
Erste Etappe: Wir erreichten nach etwa 2,5 h die Glorerhütte (2642 m). Eine Dusche, ein wunderbares Abendessen und danach Besprechung der Wanderroute für die kommenden Tage. Wir wollten uns im Wesentlichen an die blaue Route gemäß Prospekt „Nationalpark Hohe Tauern“  halten  („5 Hütten mit drei Wander-Dreitausendern“)
 
Trotz komfortablem 3-Bett-Zimmerlager schliefen wir  nicht ganz so gut (logisch: innerhalb weniger Stunden von 278 m auf 2642 m !).
 
Die zweite Etappe am 2.8.2010, sollte von der Glorerhütte zur Elberfelderhütte über Böse Weibl  (3119 m) führen:
Bei bestem Bergwetter wanderten wir um 8.00 früh unbekümmert und fröhlich los. Nach jeder Ecke ein neues wunderschönes Panorama, blühende Wiesen und Berghänge, umgeben von den nicht weniger als 50 Dreitausendern in diesem Teil des Nationalparks Hohe Tauern, auch immer wieder freier Blick auf Seine Majestät, Großglockner, bis zur Weggabelung Peischlachtörl, wo wir uns bei einer kleinen Pause in Ruhe orientierten. Der immer steiler werdende, aber wenig schwierige Anstieg auf den steinigen Gipfel des Böse Weibl war für mich auf den letzten Höhenmetern vor dem Gipfelkreuz - infolge Abweichens von der „Ideallinie“-  obwohl zwar trittsicher und schwindelfrei -  schon eher schwierig und fühlte sich fast schon wie Klettern an. Zuguterletzt kam uns etwa 15 m vom Gipfelkreuz entfernt ein völlig überforderter, schwitzender, zitternder Bergtourist entgegen, der die Gipfelüberschreitung als absolut unbewältigbar bezeichnete. Daraufhin verkündete ich, keinen Schritt mehr weiter zu gehen. In diesem Augenblick traf Scout Fritzi die einzig mögliche Entscheidung, nämlich auf der Stelle umzukehren, was wir auch umgehend taten. Für den leichteren Weg ab der Weggabelung beim Peischlachtörl zur Elberfelderhütte war es jedoch zu spät, voraussichtlich hätten unsere Kräfte nicht gereicht und wir mussten mit dem Einbruch von Dunkelheit rechnen, so wurde gemeinsam entschieden, zum Lucknerhaus abzusteigen. Facit: 10-Stunden !
 
Die Übernachtung im Lucknerhaus (wo man um € 25,00 inkl Frühstücksbuffet, Sauna, Dampfbad und vielen Extras im Luxus-Bettenlager höchst komfortabel nächtigen kann)  und einem ausgiebigen Abendessen haben wir die Erlebnisse Revue passieren lassen und verarbeitet, und fanden nach kurzer Beratung eine Lösung, um die unterbrochene Rundwanderung ab der Lienzerhütte wieder plangemäß fortsetzen zu können.
 
Dritte „Etappe“ 3.8.2010: Mit Postbus vor der Haustüre beim Lucknerhaus über Huben und Lienz, von dort mit dem Taxi zum Parkplatz Seichenalm, von wo wir bei ordentlichem Schnürlregen zur Lienzerhütte hochwanderten.
 
Nachdem ich mich ja mitten im Marathontraining befinde, und an diesem Tag noch eine Konditionsreserve hatte, lief ich nochmals den Weg hinunter fast bis zum Parkplatz und wieder hoch, womit diese dann in Anbetracht von 278 hm auf 2,5 km ausgeschöpft war. Obwohl ich mich vorher ob vorhandener Dusche vergewisserte, teilte man mir bei meiner Rückkehr vom Laufen mit, dass für heute kein warmes Duschen mehr möglich sei, na ja ...
 
Vierte Etappe Lienzerhütte (1977 m) – Hochschoberhütte (2322 m) am 4.8.2010: Der erst steile Anstieg bei traumhaftem Wetter durch den Wald ließ uns oben auf einem Plateau angekommen vor lauter schöner Gegend, nämlich eine Hochalm und rundherum schroff aufragende Berge, mehr als nur staunen. Eine kleine Rast wurde über mein Drängen abrupt beendet (eine Horde von Kühen kam laut brüllend immer näher und näher ...).
 
Voller Stolz erreichte ich die Mirnitzscharte (2432 m) als erste und musste mir zur Strafe dafür nochmals Schilderungen des deutschen Bergtouristen (den wir schon seit der Glorerhütte kannten) von seinen lebensgefährlichen Erlebnissen der letzten Tage anhören. Nach einer kurzen Rast auf der Scharte beschlossen wir beim Anblick des Prijakt (ein rundherum grimmig aussehender 3000er, im Wanderführer zur Besteigung vorgesehen) diesen einfach links liegen zu lassen und haben auf diesen Gipfelsturm verzichtet. Nun ging's extrem steil auf lockerem Erdreich und Schotter, danach über ein kurzes Schneefeld bergab und waren danach kletternd, springend, bauch- und ...lings über riesige Blockhalden unterwegs. Nach etwa drei Stunden erblickten wir hoch erfreut die Hochschoberhütte. Dort angekommen waren wir uns vollkommen einig: wir hatten einen wundervollen etwa 8-h-Wandertag, aber größere Steine wollten wir in nächster Zeit nicht mehr sehen ...
 
Hüttenwirt und -koch Harry hat uns mit einem köstlichen Abendessen verwöhnt. Auf Berghütten lernt man immer interessante Menschen kennen, so begegneten wir wieder jenem Deutschen, der seine Erlebnisse offenbar noch immer nicht verarbeitet hatte ... außerdem erfuhren wir vom Hüttenwirt, dass er, wenn er sich nicht gerade Auszeit auf der Hochschoberhütte nimmt, dem Beruf des Privatkochs – in Monaco – nachgeht ...).
 
Die Wetteraussichten waren eher schlecht, den eingeholten genauen Erkundigungen nach hätte der Weg der am folgenden Tag vorgesehenen Etappe zur Lesachalmhütte wieder über viele Steine und entlang eines Moränenrandes geführt, sodass wir aus Sicherheitsgründen abermals umdisponierten und beschlossen, ins Tal abzusteigen. Dort wollten wir – je nach Wetterlage - weiter sehen.
 
Fünfte Etappe 5.8.2010: Hochschoberhütte – Lucknerhütte (2241 m), bei Gott kein fader Tag: Beim etwa 2,5-stündigen Abstieg nach Oberleibnig, ein kleines Nest etwa 20 km von Lienz entfernt, waren wir intensiv mit der Lösung unseres aktuellen Problems beschäftigt: Wie sollten wir zurück zum Auto beim Lucknerhaus gelangen ??? Fritzi hatte in der Früh ausnahmsweise ein paar Minuten ein Handynetz und wollte einen alten Freund telefonisch um Hilfe bitten, konnte aber nur dessen Frau mitteilen, dass wir ins Tal absteigen.
Habt Ihr schon mal von Loipen-Charlie gehört ? Ich hatte die Ehre, dieses Original erster Güte (er spielte in etwa 10 Heimatfilmen mit, was er sicherlich seinem überaus filmtauglichen Aussehen mitsamt der schlaksigen, groß gewachsenen Figur und dem buschigen, grauen Bart verdankt, er gab auch dem „Nachtwächter „ im Kunstkalender von Georg Loewit das Gesicht) kennen zu lernen. Und was macht Loipen-Charly, nachdem er erfährt, wohin wir unterwegs sind? Er macht sich doch tatsächlich auf den Weg und wandert uns vermeintlich entgegen, nimmt aber an einer Abzweigung einen anderen Weg … Von drei auch von der Hochschoberhütte auf seiner Variante absteigenden Wanderern erfährt er jedoch alles Notwendige (man muss ja nur mit den Leuten reden, gell). Jetzt machte auch der an der Weggabelung verlassen lehnende Rucksack Sinn, den unser „Retter“ dort als Anhaltspunkt für uns zurückgelassen hatte. Unser letztendliches Zusammentreffen wurde dann gebührend gefeiert: mit selbstgemachtem Hanfschnaps, Bio-Müsliriegel und einer Rarität von Schokolade, deren Herkunft ich vergessen habe, was sich alles im zurückgelassenen Rucksack befand. Der liebe Mann hat uns dann noch die etwa 50 km zum Lucknerhaus gebracht. Also ein weiteres unvergessliches Erlebnis dieser Tour …
 
Im Lucknerhaus gab es kein Quartier mehr, und so wanderten wir noch hoch zur Lucknerhütte, wo wir uns in einem 2-Bett-Zimmer bzw einem fast leeren Lager und bei Superessen äußerst wohl fühlten. Außerdem ein idealer Ausgangspunkt für die letzte Wanderung vor unserer Abreise, nämlich die
 
Sechste Etappe 6.8.2010: Lucknerhütte – Stüdlhütte (2842 m):
Ein absolut würdiger Abschluss unserer Wanderwoche ! Der leichte Wanderweg, der einem so nahe zum Gipfel des Kraftbergs Großglockner bringt, fasziniert mich immer wieder aufs Neue ...  Renate und ich hatten den Aufstieg (immerhin 601 hm) in rekordverdächtigen 1:29 h bewältigt ! Beim Rückweg von der Stüdlhütte nochmals eine kurze Einkehr in der Lucknerhütte (die frisch "gezapfte" Milch war ein Traum), wo wir einen Teil unseres Gepäcks deponiert hatten, und sodann noch etwa 50 min zurück zum Auto. So, das war’s also.
 
Danach sind wir dank der souveränen Autofahrerin Fritzi alle wieder wohlbehalten und gesund gegen Mitternacht zu Hause angekommen.
 
Es war meine dritte hochalpine Durchwanderung. Die vier im Wanderführer angegebenen Dreitausender-Gipfel konnten wir zwar aus den geschilderten Umständen nicht wirklich erobern, doch drei Freundinnen des Laufsports haben bewiesen, dass sie großen konditionellen Anforderungen mehr als gewachsen sind (was Laufen so alles ermöglicht) und außerdem auf alle unvorhersehbaren  Umstände äußerst flexibel reagieren können und ... und ... und ...
 
Es war eine unvergessliche Woche mit vielen vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen !!!! Schon am Rückweg haben wir beschlossen: es war nicht unsere letzte gemeinsame Tour ...
 
Eigentlich war ich persönlich auf „Dienstreise“: wir haben Renate das Laufen derart schmackhaft machen können, dass sie Anwärterin auf eine Mitgliedschaft bei den Freunden des Laufsports geworden ist.
 
Herzlichst, Eure Monika
fdl
 

Perchtoldsdorfer Haide – Parapluistrecke

Perchtoldsdorfer Haide – Parapluistrecke
Genusslauf vom 31.7.2010
 
Ich habe ich die Ehre, von einem weiteren wahrhaften Genusslauf zu berichten.
 
Die immer wieder atemberaubend schöne, abwechslungsreiche Parapluistrecke – im wahrsten Sinne über Berge, Wald und Wiesen, haben dieses Mal auf Grund der Urlaubs-Hochsaison doch immerhin Waltraud, unser Scout, Brigitte und meine Wenigkeit bewältigt.
 
Wir starteten um ca 7.35 h bei idealsten, nämlich eher kühlen Temperaturen. Idealst, weil die ersten paar km doch stetig bergaufwärts zu bewältigen sind  Am höchsten Punkt unserer Reise hat es sich der Wettergott dann abermals unseren Erfordernissen angepasst und beim Bergabwärts-Zurück durchgehend die Sonne scheinen lassen. Lasst Euch diese gut 18 km lange Strecke einfach durch die Fotos erklären … (darf ich stolz sein … ich bin gelaufen UND hab fotografiert …).
 
Nicht nur eine sensationelle Aussicht nach der anderen hat diesen Genusslauf wieder einmal zu einem absoluten Highlight gemacht. Eine kleine Pause beim Schaukeln und Rutschen (zwei gestandene Männer mussten wir von diesen Fitnessgeräten nicht wirklich vertreiben, denn als sie unsereins ansichtig wurden, haben sie sich sofort dezent zurückgezogen ….), die hautnahe Begegnung mit einer Rehmutter und ihrem Kitz sowie einem Zwiesel haben unser Lauferlebnis nicht nur abgerundet, sondern tatsächlich unsere Seelen und Herzen mehr als höher schlagen lassen !
 
Danke, liebe Waltraud für dieses schöne Erlebnis (das Frühstück danach mit Dir und Deiner Familie war ein ebensolches …).
 
Und weil‘s sooo schön ist, haben Waltraud und ich beschlossen, diesen Genusslauf im Oktober abermals durchzuführen.
 
Wir freuen uns zuerst aber auf unseren Genusslauf im September mit Rudi, der uns über Dornbach-Sophienalpe-Hameau-Hainbach-Hohe Wand Wiese–Laudon’scher Wald führen wird.
 
Die Einladung dazu mit vielen vielen anderen Neuigkeiten gibt’s dann, wenn die meisten von uns wieder aus dem Urlaub zurück sind.
 
Bis dahin wünsche ich allen eine wunderschöne Zeit, es war mir wieder einmal ein Volksfest
Eure Monika
fdl

Dornbach

Wald- und Wiesen-Genusslauf - Dornbach am 26. Juni 2010
Bericht von Monika
 
Der enge Terminkalender von Irene ließ uns am 26. Juni endlich den schon lange geplanten und von vielen gewünschten Genusslauf im Wienerwald mit Start beim Neuwaldegger Bad in die Tat umsetzen.
 
Eine Teilnahme an den Genussläufen ist selbstverständlich auch ohne Anmeldung möglich, und so ließen wir uns überraschen. Zu unserer großen Freude fanden sich  Brigitte, Rudi, Hans und Helmut ein, um mit uns diese wunderschöne Laufstrecke mitten in Wien zu erkunden und diesen herrlichen Sommertag/Morgen für ein paar Stunden gemeinsam zu genießen.
 
Gleich zu Beginn war die kleine Herausforderung (deshalb klein, weil man als eingefleischter Genussläufer ja weiß, dass alles nur eine Frage des Tempos ist), nämlich ein ziemlich steiler Anstieg entlang des Promenadenwegs endgültig in den Wald hinein zu bewältigen. Der blauen Markierung – stetig bergauf – folgend zur Kreuzeichenwiese, von dort über Schottenhof weiter vorbei an der Rieglerhütte. Hier beschlossen wir einstimmig eine Abänderung gegenüber der Ausschreibung, weil einige von uns die Mostalm kennenlernen wollten. So nahmen wir gerne den kurzen heftigen Anstieg zur Sophienalpe in Kauf, um dorthin einen Abstecher zu machen. Oben erlaubt das offene Gelände einen traumhaft schönen Rundblick Richtung Baumgartner Wald – Untermauerbach usw. So schön, dass wir gleich an Ort und Stelle beschlossen, im September einen Genusslauf mit teilweise ähnlichem Streckenverlauf (mit Variante Hainbach - Hohe Wand Wiese – Laudon’scher Wald) zu organisieren.
 
Mit Frischwasser von der Mostalm versorgt, gings dann munter und glücklich über die Sophienalpe – Rotes Kreuz (Exelbergstraße) – Hameau – Schwarzenbergallee und zurück zum Ausgangspunkt beim Neuwaldegger Bad.
 
Irene und ich wollten das Lauferlebnis noch in der Sauna des Neuwaldegger Bads ausklingen lassen, was wir auch - nach kurzem Atemanhalten  und dann heftigem Durchschnaufen beim Bezahlen des Eintritts von € 18,50  -  in die Tat umsetzten.
 
Waren wir vielleicht mittels ChronoBeamer in einem anderen Zeitalter gelandet ? Oder hatten wir aus Versehen den Eingang zu einem Museum erwischt ? Die Vermutung, wir befänden uns im Wachsfigurenkabinett von Madame Toussants, lag nahe, bestätigte sich jedoch nicht, weil die anwesenden „Figuren“ - es waren allesamt Herren mit fast k&k-ähnlichem Gehabe (wenn Ihr wisst, was ich meine) - nicht wegschmolzen, sondern in edelstem Wiener Vorstadt-Deutsch politisierten. Jedenfalls sind wir mit dieser Vorstellung letztlich vollkommen auf unsere Kosten gekommen ! Bitte fragt uns einfach danach, wir erzählens Euch gerne (weil Schreiben geht nicht ....)
 
Ich bedanke mich bei Dir, liebe Irene, für die Leitung dieses Genusslaufs, der seinem Ruf vollkommen gerecht geworden ist. Es war ca 17,5 km lang (und natürlich auch danach ...) nur schön !
 
Ich danke Euch, Brigitte, Rudi, Hans und Helmut. Ihr habt durch Eure Teilnahme mein Lauferlebnis noch mehr bereichert.
 
Und ich bedanke mich bereits im voraus bei Rudi, dass er unseren für September geplanten Genusslauf, wieder in dieser Gegend, leiten wird (wer hats gesagt? Du weißt noch nicht, wie beharrlich ich sein kann ...).
 
Dieses Mal müssen wir uns Bilder im Kopf bewahren, denn mein Fotoapparat hat den Weg in meine Tasche nicht gefunden, aber nächstes Mal ist er dabei, ich versprechs !
Als kleines Trostpflaster das Höhenprofil (danke Rudi) ... 
Es war mir ein Volksfest,
herzlichst, Eure Monika
Höhenprofilhoehenprofil

5. Schwechater Pärchenlauf am 12.06.2010

5. Schwechater Pärchenlauf am 12.06.2010
Ein Bericht von Kurt Ulreich
 
Bei tropischen Außentemperaturen wurde diese Laufveranstaltung bei der die gestarteten Paare gemeinsam eine Strecke von 5260m bewältigen mussten gestartet.
Die ursprüngliche Idee die zu dieser Veranstaltung geführt hat, war es ganz einfach einen Bewerb ins Leben zu rufen bei dem es möglich ist gemeinsam mit einem Partner/in eine Strecke die für jeder Mann/Frau bewältigbar ist zu laufen.
Dadurch sollte es auch möglich sein Partner bzw. Freunde von Läufern die normalerweise nicht laufen, zu diesem Sport zu bringen bzw. kann man sich ja auch gleichwertigen Partner suchen um im Team zu sportlichen Höchstleistungen zu kommen.
Egal unter welchem Gesichtspunkt man diese Veranstaltung betrachtet, vom gemütlichen gemeinsamen Laufen bis zum wettkampfmäßigen Laufen ist bei dieser kleinen aber feinen Veranstaltung alles möglich.
Bei der fünften Auflage dieser Veranstaltung in Schwechat wurden alle diese Möglichkeiten von den Startern genützt. Auch die Möglichkeit erstmalig als Sie & Sie Paar (Schwestern, Freundinnen, Mutter&Tochter) oder Er & Er Paar (Vater&Sohn, Brüder, Freunde) zu starten wurde genutzt.
Mit viel Spaß waren die Starter/innen trotz der hochsommerlichen Temperaturen bei der Sache. Viele die den Bewerb dazu verwendeten um gemütlich und mit viel Spaß an der Bewegung, gemeinsam mit einem Partner/in die 5260 m zu laufen. Es waren aber auch viele Paare dabei die sich im sportlichen Wettkampf duellierten.
Sieger waren bei diesem Pärchenlauf wie immer alle die daran teilgenommen haben. Der Beweis dafür waren die vielen lächelnden Gesichter (trotz hochroter Köpfe)beim Zieleinlauf. Die genaue Ergebnisliste gibt es unter www.svschwechat.at
Der einzige Wehrmutstropfen war der Umstand, dass die Läufer/innen in er Region in und um Schwechat diese Möglichkeit in der eigenen Stadt an so einem Bewerb teilzunehmen nicht nutzten. Mehr als 90% der Starter/innen kamen so wie in den Jahren davor nicht aus dem Raum Schwechat.
Es wird diesen Bewerb aus diesem Grund in Zukunft nicht mehr in Schwechat geben. Wenn es mir gelingt meine Partner im Verein „Freunde des Laufsports“ für diese Veranstaltung zu gewinnen und die Finanzierung (Sponsoren werden gesucht)  gesichert ist, möchte ich diesen Pärchenlauf  mit meinen Partnern im Wiener Prater veranstalten.
Die endgültige Entscheidung wie es mit dieser Veranstaltung weiter geht, wird natürlich auf unserer hp veröffentlicht werden.
Bei dieser Gelegenheit, möchte ich mich noch bei all jenen bedanken die mich bei dieser Veranstaltung in den letzten Jahren unterstützt haben. Danke an alle Mitarbeiter der Sportvereinigung Schwechat die mitgearbeitet haben. Allen voran natürlich Sabine Dolezal und ihre Eltern. Danke auch an meinen Sohn Martin der mit seinem Team für die Streckensicherung verantwortlich war. Danke natürlich auch an unseren Starfotograf Andreas Siderits.
Ein großes DANKESCHÖN aber an alle meine Lauffreunde die mit ihrer  zahlreichen Teilnahme  dafür gesorgt haben dass es immer eine schöne Laufveranstaltung wurde.
In diesem Sinne, weiter viel Spaß beim Sport und g`sund bleiben.
fdl

Irdning 2010

Die Freunde des Laufsports beim 24h-Lauf
am 03.07. u. 04.07.2010 in Irdning/Stmk
Ein Bericht von Kurt Ulreich
 
Diese Laufveranstaltung, die zwanzig Jahre lang in Wörschach/Stmk. stattfand, wurde heuer erstmalig im benachbarten Irdning ausgetragen. Für jeden Läufer, der diese Veranstaltung kennt, ein Pflichttermin in der Jahresplanung.
So geschehen auch bei unserem Verein „Freunde des Laufsports“. Eine reine Damen–Mega - Staffel ( 4 bis 24 Personen erlaubt), eine Mega – Mixed – Staffel, eine 4er – Staffel und ein Einzelläufer waren für unseren Verein am Start.
24 Stunden lang anstelle schlafen: laufen, laufen, laufen und wieder laufen ………………………..
Für  viele in unserer Gruppe war dies etwas, was sie noch nie gemacht haben, und daher sahen viele dieser Herausforderung trotz der Vorfreude, eine neue Erfahrung im Sport zu machen,  mit gemischten Gefühlen entgegen.
Anreise am Freitag und in Irdning unsere Zelte als Betreuungsstelle und Stützpunkt für die ganze Mannschaft und den dazugehörigen Fans aufbauen, am Abend gut essen und die nächsten zwei Tage gut planen, das war an diesem Tag am Programm.
Es ist Samstag und wahrscheinlich der heißeste Tag dieses Jahres in Irdning. Es wird pünktlich um 14:00 Uhr gestartet und das Abenteuer 24h-Lauf hat für unsere Läufer begonnen.
Christian als Einzelläufer dreht wie gewohnt (einer der erfahrensten Ultraläufer im Lande) von Start weg seine Runden. Unsere Staffeln sind von Beginn an sehr gut unterwegs und ich als Betreuer habe meinen Spaß daran. Meine Erfahrung als ehemaliger Ultraläufer an unsere ambitionierten Läufer weiter zu geben, ist ganz einfach eine schöne Sache.
Der Ratschlag, wegen der enormen Hitze nicht zu schnell zu beginnen und den Spaßfaktor in den Vordergrund zu stellen, wurde von allen umgesetzt. Da sehr viele Läufer/innen diese Bedingungen ignorierten, sollte sich dieser taktische Schachzug mehr als bezahlt machen.
Je länger das Rennen dauerte, umso besser wurden unsere Läufer/innen, und so konnten in den kühleren Nachtstunden Platz um Platz gutmachen. Das Kräftesparen am Tag hat sich bezahlt gemacht.
Nach zwanzig Stunden konnten wir mit einem sensationellen Zwischenstand aufwarten.
Die Herren 4er– Staffel lag in der Gesamtwertung (Mix u. Männerwertung) an dritter Stelle und in der reinen Männerwertung sogar am sensationellen ersten Platz. Unsere Mega Mix Staffel, die aus lauter Neulingen auf diesem Gebiet bestand, belegte zu diesem Zeitpunkt einen tollen Platz im Mittelfeld. Also was tun, um diese Platzierungen bis zum Ende des Rennens zu behalten? Die Stockerlplätze waren nicht abgesichert, da sich die 4er Staffel genauso wie die Damen – Mega Staffel mit der einen Platz zurückliegenden Staffel in der gleichen Runde (2244m) befand. Erst wurden die Konkurrenzstaffeln beobachtet, um die aktuelle Stärke festzustellen. Bei den Männern hatten wir das Gefühl, bei konstant gleichbleibenden Laufleistungen aller vier Läufer den ersten Platz bis zum Ende der Veranstaltung verteidigen zu können. Bei den Damen war es etwas enger, und es musste ein taktischer Schachzug her. Dieser Schachzug (der natürlich nicht verraten wird), wurde in der zwanzigsten Stunde umgesetzt, und unsere Damen hatten die Nase mit etwas Abstand vorne.
In den letzten vier Stunden konnte dann unsere 4er – Männer Staffel mit konstant guten Rundenzeiten (jede Runde wird gewechselt) der gegnerischen Staffel sogar noch einige Kilometer abnehmen und wurden somit sensationell und nicht erwartet mit 300,28 km erster in der Männerwertung und dritter in der Gesamtwertung.
Unsere Damen Mega Staffel eroberte ebenso sensationell 255,8331 km den zweiten Gesamtrang in der Damenwertung. Die Mega-Mixed-Staffel blieb im guten Mittelfeld. Und unser Christian hat auch einen Sieg errungen. Er hatte die Größe und ist nach großen Problemen mit dem Magen um 02:00 Uhr in der Nacht ausgestiegen und hat somit seinen Körper vor größerem Schaden bewahrt. Nach vielen, vielen Erfolgen im Ultralauf in den letzten Jahren, hat er es nicht notwendig seinen Körper bis auf das Letzte zu quälen.
Dieses Laufwochenende hat mit diesen Plazierungen in Irdning  unserem Verein einen der größten Erfolge in der noch jungen Vereinsgeschichte (Gründungsjahr 2006) bereitet.
Danke dafür an: Alexandra Wurm, Aniko Balint, Claudia Weisgrab, Ursula Gutjahr, Michaela Hondl, Michaela Jirout, Michaela Loschi, Michaela Schatz, Martina Staffe, Martina Stuller, Christoph Wurm, Werner Millonig, Erich Dotti,  Gerfried Dotti,  Andreas Riedmann, Fahnl Markus, Roman Schmidt, Thomas Dotti, Thomas Gittenberger, Christian Ulreich, Ernst Aigner.

Übrigens, das Abenteuer 24h-Lauf steht auch nächstes Jahr wieder auf unserem Plan und jeder, der mit uns dabei sein möchte, ist herzlich willkommen.

fdl

Grieskirchen 26-06-2010

Österreichische Meisterschaft im 12h-Lauf u. 6h-Lauf in Grieskirchen am 26.06.2010

 
ein Bericht von Kurt Ulreich
 
 

Am Start für die Freunde des Laufsports: Pauline Moshammer und Ludwig Wolf bei den 12h-Meisterschaften sowie Helmut Treitler  beim 6h-Lauf. Ich war auch beim 6h-Lauf gemeldet, allerdings nicht um mich im Wettkampf zu messen, sondern um Pauline bei ihren letzten 6h-Stunden zu unterstützen. Der 6h-Lauf wurde nämlich genau zur Halbzeit der Meisterschaft gestartet.

 

Diese Veranstaltung, stand aus meiner Sicht von Beginn an im Zeichen unserer  Ultraläuferin Pauline Moshammer. Sie war die einzige Person aus unserem Verein die wirklich eine Chance hatte eine Meisterschaftsmedaille zu erlaufen.

 

Genau so sollte es dann auch kommen. Ich bin mit meinem Sohn Martin am Wettkampftag angereist. Das bedeutet, um 04:00 Uhr aufstehen und um 05:00 Uhr gemeinsam mit Martin  die ca. 250 Kilometer nach Griekirchen fahren. Um 07:30 Uhr sind wir bereits auf der Rennstrecke des 12h-Laufes der um 06:30 gestartet wurde. Es ist relativ kühl, also ideales Laufwetter. Mit einem Lächeln werden wir von unseren beiden 12h-Läufern Pauline und Ludwig, die ja schon eine Stunde unterwegs sind empfangen. Es geht ihnen gut und beide sehen voll motiviert aus. Unser lieber Helmut der mit mir beim 6h-Lauf um 12:30 starten soll, ist noch im Bett und versucht sich im schönschlafen. Gleich vorweggenommen, es ist nicht gelungen.

 

Martin und ich beziehen unseren Versorgungsposten außerhalb des Start/Zielbereiches (nach einer Verwarnung durch die Rennleitung wechseln wir dann in die vorgesehen Betreuerzone)und beginnen uns wie ausgemacht um Pauline zu kümmern. Ludwig hat seine eigene Betreuung.

 

Hin und wieder Getränk übergeben sonst wird zu diesem Zeitpunkt nichts gebraucht. Pauline läuft wie im Vorfeld besprochen einen Schnitt von ca. 6min/km und schaut blendend aus.

 

Nach drei Stunden 30,5 km ist das ideale Ergebnis, Ludwig ist zurückgefallen, er muss jede zweite Runde  auf`s stille Örtchen. Der Alptraum eines jeden Läufers.

 

Mittlerweile hat sich das Betreuerteam von Pauline um zwei Damen aus ihrem Freundeskreis erweitert und auch unser lieber Helmut ist da. Also, gleich fünf Personen die sich um unser Paulinchen kümmern. Die läuft unbeirrt gleichmäßig und fast immer mit einem Lächeln ihre Runden(1149m).

 

Um 12:30 Uhr steigen Helmut Treitler und ich beim 6h-Lauf in das Geschehen ein.

 

Helmut mit dem Ziel, wenn alles passt, die 70km zu erreichen und ich mit dem Ziel Pauline die letzten Stunden aktiv zu betreuen.

 

Unser Freund Ludwig Wolf hat seine WC- Aufenthalte mittlerweile beendet und läuft wieder wie ein Uhrwerk und versucht verlorenes noch einigermaßen aufzuholen.

 

Die Sensation aus meiner Sicht aber ist unsere Pauline Moshammer. Sie liegt nach sieben Stunden auf dem ausgezeichneten dritten Platz (Bronzemedaille in der Staatsmeisterschaft).

 

Vor ihr auf dem ersten Platz Ulrike Stridnig aus Klagenfurt (Weltmeisterin im Dreifachtriathlon) und auf dem zweiten Platz, die Österreichische Rekordhalterin über viele Ultradistanzen Regina Strasser. Dass die beiden Damen vor Pauline  eine eigene Liga sind ist uns bewusst, dass Pauline auf dem dritten Platz bereits zum Kreis dieser Spitzensportlerinnen aufgeschlossen hat, ist mir zu diesem Zeitpunkt auch bewusst geworden.

 

Also, wenn nichts mehr passiert und wir weiter diese gleichmäßigen Rundenzeiten beibehalten können, steht dem größten Erfolg ihrer Laufkarriere nicht mehr im Wege.

 

Die Behandlung einer Blutblase an der Zehe und ein Leibchenwechsel waren die einzigen Unterbrechungen in zwölf Stunden.

 

Die letzten zwei Stunden wurde Pauline auch noch von unserem Vereinskollegen Helmut Treitler, er sagt sein Kopf hat heute nicht mitgespielt (was er damit wohl meinte?????) und deshalb ist er ausgestiegen und hilft in den letzten beiden Stunden bei der Betreuung von Pauline. Ich bekomme beim schreiben dieser Zeilen noch jetzt die Gänsehaut wenn ich daran denke mit welcher Willenskraft Pauline diese letzten zwei Stunden mit unserer Begleitung fertig gelaufen ist und mit 119,984km in die österreichische Elite vorgedrungen ist. Mit dieser Leistung, gehört sie aber auch Europaweit zu den besten. Die 129,102 km von der Siegerin U. Stridnig und die 125,226km von der zweiten R. Strasser sind bereits in Reichweite. Es war aus meiner Sicht das beste Rennen, das Pauline jemals gelaufen ist. Martin, Helmut und ich sind stolz darauf dabei gewesen zu sein.

 

Auch Ludwig Wolf hat seine anfänglichen Probleme gut überstanden und hat mit 119,771km noch eine respektable Leistung erbracht.

 
 
Gratulation an alle, Läufer/innen und Betreuer zu den erbrachten Leistungen in Griekirchen.
Weiter viel Spaß beim Sport und g`sund bleiben, wünscht Kurt Ulreich

 

 

Sorry:

Fotoordner aus organsatorischen Gründen am 23.4.2016 entfernt

 

Vogau 08-05-2010

6h-Lauf und 12h-Lauf in Vogau am 08-05-2010

Ein Bericht von Kurt Ulreich

Diese schon traditionelle, von Dietmar Michalitsch wieder hervorragend organisierte, sicher zu den besten Veranstaltungen in Österreich zählende Ultralaufveranstaltung, war für die „Freunde des Laufsports “wieder einmal ein voller Erfolg.
 
Selbst eine Anreise mit vielen Hindernissen, anstelle zwei Stunden Autofahrt wurden es verkehrsbedingt fast viereinhalb Stunden, konnte die LäuferInnen der „Freunde des Laufsports“ nicht daran hindern sich von ihrer besten Seite zu zeigen.
 
Sechs LäuferInnen, eine ihre Stöcke vergewaltigende Nordic Walkerin, sowie vier Betreuer waren nach Vogau angereist um den Verein der „Freunde des Laufsports“ sportlich zu vertreten.
 
Beim 12h-Lauf war erstmalig unser Freund Helmut Treitler am Start und konnte mit tollen 120,403 km einen hervorragenden dritten Platz in seiner Klasse erreichen.
 
Der 6h-Lauf war bei den Damen eine souveräne Angelegenheit unserer Ingrid Bandel, sie konnte mit 65,204 km nicht nur ihre Klasse gewinnen sonder war auch die Siegerin in der Gesamtwertung bei den Damen.
 
Hervorragende Leistung auch von Monika Tavernaro, die beim Laufen in jeder Situation versucht den Spaß an der Sache nicht zu verlieren und das Ganze nicht zu ernst zu nehmen. Sie wurde mit 48,950 km tolle dritte (der erste Stockerlplatz bei so einem Bewerb) in ihrer Klasse.
 
Auch dabei unsere Silviiiiiiiiiii Aigner, sie holte aus ihren Nordic Walkingstöcken das letzte heraus. Wie viel, wird man nie erfahren da sie ohne Zeitnehmung unterwegs war.
 
Auch die Männer konnten beim 6h-Lauf mit ihren Leistungen überzeugen.
 
Christian Magadits konnte trotz körperlicher Probleme mit 71,444 und dem damit verbundenen 3. Klassenrang überzeugen.
 
Gerhard Kaufmann war bei seinem ersten Ultralauf mit 67,695 mehr als überzeugen und wurde 6. in seiner Klasse.
 
Othmar Haushofer hat das angesagte interne Duell mit Monika mit 49,620 km knapp für sich entscheiden können und kann sich dadurch ebenfalls als Sieger fühlen.
 
Großer Dank an unsere mitgereisten Betreuer(Christian, Ernst, Andi u. Martin) die mit sehr viel Einsatz bei der Sache waren, ohne sie wäre so manche Leistung nicht möglich gewesen.
 
Ich wollte eigentlich auch im Betreuerteam mitspielen, daraus wurde aber eine andere Geschichte über die ich noch berichten werde.
 
Gratulation an alle die dabei waren zu ihren Leistungen und weiter viel Spaß beim Sport und g`sund bleiben, wünscht Kurt Ulreich
fdl