Herzlich Willkommen
Freunde des Laufsports Austria
Lauftreff jeden MO und DO
Treffpunkt 18:25 h - Prater Hauptallee—Stadionparkplatz

NW - PW jeden MI 10:00 h Eingang Stadioncenter

Bericht und Fotos

Herbstmarathon, Halbmarathon u. 7km 24.10.2010 im Prater

Bericht von Kurt

Bei herrlichem Herbstwetter fand diese Veranstaltung im Wiener Prater statt und einige LäuferInnen sind für den Verein der Freunde des Laufsports am Start gewesen und haben durchwegs sehr erfreuliche Leistungen erbracht.

Gratulation an:

Renate Cihak

Ursula Gutjahr

Karin Kronika

Birgit Tobisch

Josef Stolz 

zu den Leistungen beim 7km Lauf. Besonders erwähnenswert dabei, der 1. Platz von Renate Cihak in ihrer Altersklasse.  

Zu den Leistungen im Halbmarathon gratuliere ich:  

Gerhard Kaufmann

Szilard Böröcz

Mathias Neubauer 

Beim Marathon konnte ich keine Vereinsläufer in der Ergebnisliste finden. 

Gratulation aber auch an alle anderen Teilnehmer (viele Mitglieder unseres Lauftreffs waren dabei) zu ihren erbrachten Leistungen. 

Weiter viel Spaß beim Sport und g´sund bleiben, wünscht Kurt Ulreich

fdl

 

 

Wald- und Wiesen-Genusslauf 23. Oktober 2010

Bericht von Monika

Elf Freunde des Laufsports fanden sich zu diesem Genusslauf - Treffpunkt Sophienalpe-Parkplatz ein.

 Unter der Leitung von Rudi legten wir um 8:30 h bei wunderbarem Wetter (die Sonne guckte ansatzweise durch die Wolkendecke) frisch und fröhlich los. Erst mal stetig bergab über die Franz-Karl-Fernsicht-Forststraße nach Vorderhainbach Gh. Grüner Jäger - Laudon-Grab – zum Türkenstein, wo wir eine Zusammenwart-Trinkpause einlegten. Ein kurz zuvor zur Seite weichender freundlicher NW konnte sich beim Gewahrwerden von weiteren  10 im Gänselauf folgenden Läufern ein „Jössas …“  nicht verkneifen. Herrn „Jössas“ haben wir ein Gruppenfoto von unserer kleinen Rast zu verdanken.

Danach ging‘s dann wieder stetig bergauf  entlang dem Stadtwanderweg 8 - Jägerwald-Siedlung - Halterbach - Richtung Rieglerhütte bis Steinerne Lahn - Schottenhof - Hanslteich – Marswiese - Schwarzenberg-Park - Rotes Kreuz – wieder zurück zum Ausgangspunkt Sophienalpe.

Im Restaurant „Sophienalpe“ haben wir verdienterweise aufgetankt. Mein gewähltes Menü (gegrillte Polenta mit frischem Gemüse) soll kein Geheimnis sein, die Menüwahl von manch einem von uns wollte/sollte ich vielleicht nicht preisgeben, aber ich kann es nicht für mich behalten … ich sag nur: im Schweizerhaus ist’s Spezialität ….

Die fast ausschließlich im Wald verlaufende ca 17,5 km lange wunderschöne Laufstrecke haben wir ganz locker in etwa 2:20 h bewältigt. Es geht wirklich nichts über einen Herbstwald, einfach traumhaft, jede einzelne Minute ein Genuss !  

Erwähnt soll noch sein, dass auch eingefleischte Kahlenbergläufer bei unseren Genussläufen durchaus auf ihre Kosten kommen können, fragt Werner, er wird’s Euch bestätigen …  

Liebe Freunde, ich bedanke mich für die wunderschönen Stunden mit Euch, ganz besonderen Dank aber an Rudi, der bewiesen hat, dass er ein Genusslauf-Guide erster Güte ist !  

Der nächste Genusslauf ist für Dezember in Planung …

Ich freue mich bereits jetzt riesig darauf

Eure Monika

fdl

 

Schwechater Laufsportfest 9.10.2010

Bericht von Kurt

Nachdem am Freitag 08.10.2010 bereits die Schulläufe mit rund 1000 Schülern bei sehr guten Bedingungen stattgefunden haben, wurden meine Erwartungen am Samstag noch weit übertroffen.

Traumwetter, blauer Himmel, Sonnenschein bei 4 Grad+ am Morgen und einer Tageshöchsttemperatur von 14 Grad+, Herz was willst du mehr.

Bei diesen Bedingungen wurde der 7. Schwechater 6h-Lauf um 10:00 Uhr und der 5km Stadtlauf um 12:00 Uhr mit neuer Rekordbeteiligung in allen Kategorien gestartet.

Neben den Volks.-u. Hobbyläufern waren bei den Damen als auch bei den Herrn  alle Topathleten Österreichs vertreten, incl. vieler  Neueinsteiger die sich bei diesen Bedingungen erstmalig als Ultraläufer betätigten um ganz einfach ihre Leistungsgrenzen zu erforschen.

Am Ende, nach sechs Stunden gab es nur Sieger. Jeder LäuferIn egal, ob Einzel- oder im Staffelbewerb konnte sich auf Grund seiner Leistungen als Sieger fühlen. Trotz der vielen unterschiedlichen Gefühlswelten, die man bei so einem Lauf durchmacht, wenn man es geschafft hat, war jeder Aufwand gerechtfertigt. Man wird mit einem Glücksgefühl der Extraklasse für die viele Mühe belohnt. Dass so manches einige Tage etwas schmerzt, gehört ganz einfach dazu und vergeht nach einiger Zeit. Was bleibt, ist das Glücksgefühl und der Stolz etwas besonderes geleistet zu haben. Und genau dieses Gefühl, ist der Grund warum  sich viele nach einer kurzen Denkpause entschließen, sicher wieder so eine „verrückte“ Sache zu machen und der nächste Ultralauf wird schon wieder geplant.

Schwechat war also wieder für alle eine Reise wert und ich möchte allen die an diesem Tag am Start waren, zu ihren tollen Leistungen gratulieren.

Ganz besonders stolz bin ich aber auf unsere Freunde des Laufsports-Läufer. Sie haben meine Erwartungen mit einem Doppelsieg in der Gesamtwertung bei den Damen, vielen Klassensiegen bei den Damen als auch bei den Herren, vielen persönliche Bestleistungen und und und…………………………………..weit übertroffen. Freunde ich bin sehr STOLZ auf euch.

In diesem Sinne, weiter viel Spaß beim Sport und g`sund bleiben.

fdl

 

 

 

Viele Freunde des Laufsports beim Wachau Marathon am 29.09.2010

Bericht von Kurt Ulreich

Bei herrlichem Wetter nutzten viele Läufer/innen unseres Vereins bzw befreundeter Vereine, in einer der schönsten Gegenden unseres Landes den nahenden Herbst sportlich zu begrüßen. 

Bei den verschiedenen Distanzen wie Viertelmarathon, Halbmarathon bzw der vollen Marathondistanz konnten unsere LauffreundeInnen wieder mit tollen Leistungen aufwarten.  

Die Herbstsaison im Laufsport kann kommen. Es sind alle unsere Freunde, davon konnte ich mich an diesem Wochenende überzeugen, bestens für die sportlichen Aufgaben im Herbst gerüstet.  

Wer noch kleine Verbesserungen vornehmen möchte bzw seine schon vorhandene Form erhalten möchte, ist bei unseren Lauftreffs im Prater herzlich willkommen.  

In diesem Sinne, weiter viel Spaß beim Sport und g`sund bleiben!

fdl

 

 

Marathon in Palma de Mallorca am 17.10.2010

Bericht von Kurt

Eine Gruppe von 21 Personen, der größte Teil davon vom Verein der Freunde des Laufsports, reisen am Freitag 15.10.2010 nach Palma de Mallorca um den dortigen Marathon bzw. Halbmarathon zu bestreiten.

Sonne, Strand, Meer und eine tolle abwechslungsreiche Laufstrecke sollten wir dort vorfinden. Nach dem wir am Samstag die Stadt Palma besichtigen und unsere Startnummern abholen, bereiten wir uns in unserem Hotel und dem 300m  entferntem Strand bei sommerlichen Temperaturen, auch schwimmen im Meer ist noch bei angenehmen Wassertemperaturen möglich, auf den Start am nächsten Tag vor.

Ab 6:00 Uhr gibt es Frühstück, um 07:30 Uhr reisen wir zum ca. 10 Kilometer entfernten Start in der Stadt Palma an.

Für diesen Tag ist der einzige kühlere Tag mit leichtem Regen angekündigt, als absolut tolle Bedingungen für ein schönes Lauferlebnis.

Um 09:00 Uhr starten ca. 8000 Läufer/innen davon 1400 über die Marathondistanz, der Rest teilt sich auf Halbmarathon und 10 000m auf.

Aus unserer Laufgruppe starten sehr viele beim Halbmarathon, einige über 10 km und drei Personen (Wilma Schram, Herbert Christian und meine Person) beim Marathon.

Unsere Zielsetzung, es soll ein Genussmarathon werde bei dem wir uns die Stadt ansehen und wenn möglich dabei noch unter vier Stunden durch das Ziel laufen.

Ich nehme den Fotoapparat mit um die Eindrücke dieses Laufes festzuhalten sowie das Handy weil ich einigen Personen versprochen habe mich von der Strecke zu melden, mit.

Die ersten zwanzig Kilometer führen uns größtenteils durch die Innenstadt von Palma. Schmale winkelige  romantische Gassen, einmal geht es rauf einmal runter und viele schöne Gebäude prägen diese ersten 20 Kilometer.

Nach ca. 20 Kilometer verlassen uns die Halbmarathonläufer (Annemarie und Rudi waren die letzten Minuten bei uns) um  dem Ziel entgegen zu laufen und wir Marathonläufer verlassen die Stadt um uns dem Strand von Palma zu nähern.

Alle unsere Halbmarathonläufer erreichen ihre gesteckten Zeitziele und wir, wir sind bei der Halbdistanz knapp über unserer Sollzeit. Also, einige Sekunden schneller und es sollte kein Problem mit unserer Zielsetzung geben.

Ich falle in ein angenehmes Lauftempo von ca. 5:20 Min/km und merke nach einiger Zeit, dass ich mich leicht von meinen Freunden entfernt habe. Ich bleibe auf meinem Tempo da Wilma und Herbert meine Hilfe sicher nicht brauchen um unter vier Stunden zu bleiben und  laufe daher ab dem 25en Kilometer alleine, genieße die Gegend (die letzten 11 Kilometer führen bis zum Ziel den Strand entlang, mache schöne Fotos und gebe telefonische Laufberichte weiter.

Diese beinahe überheblich wirkende Art zu laufen, sollte mir aber ab dem 35en Kilometer beinahe auf den Kopf fallen.

Bei einer geplanten Laufzeit von fast vierStunden, noch dazu geschwächt durch eine Erkältung in der Woche davor, sollte man sich entsprechend versorgen. Genug trinken, aber auch einige Kohlehydrate zu sich nehmen.  Ich bin zu abgelenkt, nehme das Ganze nicht so ernst (man sollte den Respekt vor einem Marathon nie verlieren)  und versorge mich kaum.

Ein schlimmes Hungergefühl, Durst und damit verbunden schwere Beine sind die Rechnung für diese Überheblichkeit und die nächste Verpflegungsstelle noch drei Kilometer entfernt.

Mit meiner ganzen Routine überstehe ich diesen kurzzeitigen Hammer, habe dabei aber wieder die nötige Demut vor dem Klassiker „Marathon“ bekommen.

Die letzten Kilometer kann ich dann wieder genießen und laufe mit 3:56:27 durchs Ziel. Bald danach mit 3:59:20 sind auch Wilma und Herbert im Ziel.

Die Zielsetzung, einen Genussmarathon auf einer tollen abwechslungsreichen Marathonstrecke  zu laufen wurde von allen erfüllt.

Bei Sonne, Strand und Meer genießen wir im Anschluss noch einige Tage und sind am 22.10.2010 wieder gesund in Wien gelandet.

Ein großes DANKESCHÖN an Annemarie und Herbert Christian für die tolle Organisation dieser Marathonreise.

Weiter viel Spaß beim Sport und g`sund bleiben, wünscht Kurt Ulreich

fdl

Die Freunde des Laufsports beim 3-Länder-Marathon

Bericht von Monika

Nicht wenige von uns wollten einmal beim 3-Länder-Marathon teilnehmen, durchaus auch mit dem Motiv, einmal das Ländle, und damit verbunden die Mitglieder unserer „Sektion West“ kennenzulernen.

Wir wählten die völlig stressfreie Anreise am Freitag per Zug. Obwohl es noch nicht danach aussah: die Wetterprognose war mehr als gut.

Gleich am Samstag früh konnten wir uns bei einem Morgenläufchen davon überzeugen, dass meine Fürbitten an den Vorarlberger Wettergott gewirkt hatten: SUPERWETTER !!!!!

Das aufregendste an diesem Tag war die Zugfahrt von Bregenz nach Lindau zur Startnummernausgabe: Unseren Herren machte es höllischen Spaß, unser kollektives (irrtümliches) Schwarzfahren im Zug mehrmals laut kundzutun, uns Damen war’s peinlich, naja ...

Sowohl beim Besuch der Marathonmesse als auch bei der Pasta-Party auf dem MS Vorarlberg fiel uns die völlig entspannte, angenehme Atmosphäre auf. Und so schlenderten wir in Lindau herum und flanierten an der Uferpromenade, ein absoluter Genusstag bei strahlendstem Sonnenschein.

Vereinbarungsgemäß trafen wir am Abend die „Sektion West“ und die per Flugzeug angereisten FdL in der Bottega, einem kleinen, superfeinen Italiener in der Altstadt von Bregenz. Das Essen war Extraklasse, der Fototermin ein Riesenspaß !  

Am Sonntag nach der Anreise zum Start in Lindau per Schiff (einzigartig und wiederum völlig stressfrei !!!)  machte sich dann jeder in seinem gewählten Bewerb um 11.11 Uhr – natürlich mit den unterschiedlichsten Erwartungen und Gefühlen  – bei wolkenlosem Himmel bei ca 20 Grad (!) auf die Reise ...  

 ROMANA, die der Wärme (bis zu 25 Grad auf einer Strecke, die größtenteils sehr wenig oder überhaupt keinen Schatten spendet) tapfer getrotzt hat und ganz locker in 4:31 h über die Ziellinie im Bregenzer Stadion lief ...  

ELFRIEDE, die ihren zweiten Marathon in 4:53 h souveränst bewältigte und mit dieser Leistung in ihrer AK den 3. Platz belegte ...  

MARIA, die trotz diverser Verletzungen und Schmerzen ihren HM in ca 2:12 h absolvierte (sie sollte vielleicht immer laufen, denn nur während dieser Tätigkeit tut ihr NICHTS weh) ...  

PETER, der so mir-nix-dir-nix in einer HM-Zeit von 2:00:31 h, also 32 Sekunden unter der eigenen Erwartung, so was von nicht überanstrengt ins Ziel kam ... (Gratulation zu diesem schönen Einstandslauf als neuestes = jüngstes Mitglied bei uns :-)  

OTHMAR, der, offenbar angestachelt durch die Information, dass ich bei km 10 noch etwa 5 Minuten vor ihm unterwegs war, ordentlich Gas gab und eine HM-Zeit von 1:57 hinlegte ...  

HERBERT, der als Routinier den VM in 59:04 beendete und damit in seiner AK den 1. Platz eroberte ...  

KARL, der mehr als routiniert den Marathon in 4:19 h beendete und dem danach nicht im mindesten anzusehen war, welche Leistung er gerade erbracht hatte (und den 2. Platz in seiner AK eroberte) ...  

Ihr seid mir sicher nicht böse, wenn ich unsere „Sektion West“ hier ein bisschen mehr ins Licht stelle, da diese ja sonst auf Grund der Distanz bei uns nicht so ganz zum Zug kommt:  

WILLIAM, unser Freund des Laufsports aus Liechtenstein, hat sein unter 4-h-Ziel (sein erster flacher Marathon, weil er bisher nur einige Male den Swiss-Alpin-Marathon ... 1800 hm ... gelaufen ist) mit 3:56 h mehr als erreicht ...  

MARCO, als webmaster zwar nicht Mitglied unseres Vereins, aber naturgemäß sehr nahestehend, er hat ebenfalls bei seinem ersten Laufbewerb die VM-Marathon-Distanz in 1:18 heruntergebogen (man sollte halt nicht unbedingt am Vortag als Schiedsrichter zwei Matches leiten ...). Wir werden’s life erleben, wenn er bei unserem Benefizlauf am 28.11. die 60-min-Schallmauer beim 10er bricht ...  

HERLINDE, ebenfalls bei ihrem allerersten Start überhaupt, hat beim Walking-VM in 1:45 h derart Lust auf mehr bekommen, dass ich sie als neues Mitglied bei den Freunden des Laufsports herzlich willkommen heißen darf ...  

MATHIAS, mein Lieblingsneffe 2 (von 2), der bei seinem ersten „richtigen“ Bewerb (bisher nur 1x 5-km beim Pärchenlauf mit seinem Bruder) beim HM (durch)startete und in der Superzeit von 1:37 h ins Ziel jubelte ... und sich hoffentlich mittlerweile vom Feiern erholt hat ...  

HERWIG, der gezeigt hat, wer (noch) Herr im Lauf-Haus Tavernaro ist, und in seinem ebenfalls ersten HM in 1:31 h ins Ziel getrabt ist ...  

EVI, die ihren Walking-VM ohne jedes Training angehen musste, aber freudestrahlend nach 1:39 h die Ziellinie überquerte (sie ist entschuldigt, denn sie hat derzeit mit dem layout unseres Vereinskalender alle Hände voll zu tun) ... 

BRIGITTE und KARL waren sehr tapfer, denn sie konnten verletzungsbedingt nicht laufen und mussten sich mit Zuschauen begnügen. Des einen Leid, des anderen Freud, denn dadurch hatten sie die Energie, uns bei unseren Einzügen im Bregenzer Stadion mit großer Begeisterung anzufeuern !!!!

Am Abend ließen wir auf der beheizten Terrasse des Restaurant Kornmesser nahe der Uferpromenade zum Bodensee unsere Erlebnisse Revue passieren und waren (sind) uns alle einig: Organisation perfekt, Strecke wunderschön (etwa 12 km entlang des Seeufers), vom Wetter gar nicht zu reden, es war eine Veranstaltung der Superklasse !!!!  

Der highlights immer noch nicht genug, der perfekte Tag-Danach: unser Ausflug per Schiff auf die Insel Mainau, wo auch noch um diese Jahreszeit alles in vollster Blüte steht, hat unsere Reise ebenfalls unvergesslich gemacht. Die Bilder sprechen Bände ...  

Bestellt hatte ich zwar das schöne Wetter, aber wer es so pünktlich wieder abbestellt hat, weiß ich nicht: am Dienstag konnten wir eine Minute vor Abfahrt Richtung Wien das Haltestellen-Schild nur noch durch das verregnete Zugfenster betrachten.  

DANKE Claudia, Marlies und Evi für die vielen vielen tollen Fotos, die ebenfalls dazu beitragen, dass wir unser gemeinsames Erlebnis in allerbester Erinnerung bewahren.  

Zitat von einem, der schon viele derartige Reisen unternommen hat: „Es war für mich die schönste Marathon-Reise bisher überhaupt“ ... Dankeschön ! Freunde, ich kann nur sagen, es war eine wunderschöne Zeit mit Euch, ich habe jede Sekunde genossen ... und auf zu neuen Taten.

 

Eure Monika

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1. Tag Marathon - Tag Insel Mainau

 

Rund um die Hohe Tatra – mit dem FAHRRAD
Bericht von Monika
 
Vor einigen Monaten hatte ich das Vergnügen, über unseren LT-Gruppenleiter Heinz den Boss des namhaften Elite Tours Reisebüros, Wilhelm Böhm, kennenzulernen. Dieser hat vor ca 6 Jahren das „Elite Rad Team“ ("Servus beim Radln")ins Leben gerufen und veranstaltet seither u.a. Gruppen-Radreisen.
 
Ich erwähne hier gleich, dass ich Elite Rad Tours als namhaften Sponsor unseres Vereins gewinnen konnte !!!!!
 
Nachdem Radfahren – neben Laufen und Wandern – zu meinen Standard-Sportaktivitäten gehört, entschloss ich mich, mir einmal das Abenteuer einer Gruppen-Radreise zu gönnen.
 
Zum Tagebuch:
 
DO, 19.8.2010, 7.15 h Zustieg am Praterstern. Sofort sah ich, hier sind Vollprofis am Werk, in nullkommanix waren die Fahrräder – mit Schutzdecken gut verpackt - im Anhänger verstaut. Ein wenig Gedanken machte ich mir im vollbesetzten Bus aber schon, wie das alles mit so vielen Teilnehmern  funktionieren würde …
 
Fahrt Über Bratislava – Zilina – Martin – Trstina – slowakisch-polnische Grenze nach Sucha Hora. Hier wurden alle Räder blitzschnell Hand in Hand ausgeladen, aufgepumpt etc, und Leistungsgruppen gebildet (ich ordnete mich selbst in der blauen ein; Kriterium: man kann eine längere Distanz mit 18-20 km/h fahren). Für jede Gruppe gab es mindestens einen Guide, es bilden sich je nach Erfordernis auch Untergruppen, ein Wechsel zu einer anderen Gruppe, auch während eines Tages ist jederzeit möglich (soferne man sich gerade über den Weg radelt).
 
Erinnerte mich sehr an unseren Lauftreff ….
 
Und ab ging die Post entlang des Bachbettes der Schwarzen Dunajec. Kurz nach dem Dorf ein kleiner Abstecher ins Tal Dolina Choholowsa (Nationalpark), wo uns glatt Regen überraschte. Nach etwa einer halben Stunde war der Zauber vorbei, die Regenkleidung kam während der ganzen weiteren Reise nicht mehr zum Einsatz.
 
Bei der Einfahrt nach Zakopane km-langer Stau, sodass wir sogar gezwungen waren, auf den Gehsteig auszuweichen, die letzten paar hundert Meter bis zum Hotel (Helios) mussten wir unsere Fahrräder schieben. Ein Blick auf die Fußgängerzone - und ich zog es vor, heute Abend keinen Spaziergang auf der Flaniermeile zu absolvieren, denn dort bewegte sich eine unbeschreibliche Menschenmenge wie ein langsam fließender Lavastrom.
Tagesdistanz ca 40 km
 
FR, 20.8.2010 um 6.00 h starteten Heinz und ich zu einem Morgenlauf, der uns Gelegenheit bot, Zakopane in etwas friedlicherem Zustand zu erleben, auch vorbei an den  beiden Schiflugschanzen, die mich sehr beeindruckten.
 
Während unseres Läufchens habe ich festgestellt, dass Heinz die ausgeprägte Fähigkeit besitzt, einen nicht merken zu lassen, dass man eigentlich zu einer anderen Lauftreff-Gruppe gehört  als er : -)
 
Nach dem Frühstück verließen wir Zakopane – von Beginn an über viele km teils steil bergauf  Richtung Süden durch den Nationalpark Hohe Tatra. Angelangt am höchsten Punkt des Tages ersehnten wir alle die Abfahrt. ABER: km-langer Stau Stau Stau und nochmals Stau, sodass wir uns zwischen den Autos hindurchschlängelnd bis zur Staatsgrenze Slowakei hinunterkämpften bis zum Luftkurort Tatranska Kotlina (der Grund für den Megastau war völlig rätselhaft).
 
In Strbske Pleso, einem bekannten Schiort mit zwei Schiflugschanzen direkt gegenüber unserem Hotel (FIS), ließen wir bei einem Bierchen in der Schirmbar am Hauptplatz (um sensationelle € 1,50) und einem guten Abendessen und anschließendem gemütlichen Zusammensein (Guide Karol zückte die Ukulele und es wurde gespielt und gesungen) den Tag ausklingen.
Tagesdistanz ca 45 km
 
SA, 21.8.2010 um 6.00 h starten Heinz, sein 14-jähriger Sohn Matthias (hat auch schon bei unserem Lauftreff geschnuppert) und ich wieder zu einem Morgenlauf rund um einen romantischen Bergsee, so schön, dass ich mich erst nach 4 Umrundungen entschließen konnte, zum Frühstücken zu gehen. Außer Programm: per Seilbahn auf den Hausberg gebracht, genossen wir noch einen herrlichen Rundblick zur Hohen Tatra und die Vorläufer der Karpaten.
Danach begann für mich das größte Radvergnügen meines Lebens: Start auf 1300 Seehöhe, ständig bergab. Bei der sensationellen zig-km-langen Abfahrt auf einer mehrspurigen, völlig hindernisfreien Straße  zeigte mein Garmin, diesmal als Radtacho dienend, erstmals ein Tempo von mehr als 60 km/h !!!! Für unsere Gruppe wäre bei Liptovsky Mikulas (ca 50 km) das Tagespensum erreicht gewesen, doch wurde einstimmig beschlossen, dieses zu erhöhen und weiter bis nach Ruzomerok (Rosenburg) zu fahren. Wie waren wir stolz, insgesamt ca 90 km bewältigt zu haben. Das vom Veranstalter gewählte Hotel Kultura war wiederum ein Hit (eine nicht kleine Besonderheit am Rande: unsere (40) Räder mussten alle in den dritten Stock in den Fitnessraum gebracht werden, unglaublich, wie souverän diese logistische Herausforderung von unseren Leuten gemeistert wurde). Ein traumhaft schöner Tag !!!!
 
SO, 22.8.2010, Start um 8.30 h: der letzte Tag unseres Radabenteuers führte uns entlang der Vah, wo wir ca 52 km lang durch beeindruckende Landschaft hügelab-hügelauf fuhren, am frühen Nachmittag erreichten wir Martin (nationales Zentrum der modernen Slowakei). Beim Treffpunkt wurden nun alle unsere Räder ein letztes Mal in den Radbus verladen (Tagesdistanz ca 55 km).
Als absolut krönenden Abschluss genossen wir dann noch eine Floßfahrt auf der Vah (Waag), nach einem Imbiss (Gulaschsuppe & Bier) gings ab nach Hause.
 
So wars: Organisation einfach Spitzenklasse; Technischer Support selbstverständlich inklusive; einige Mehrleistungen gegenüber der Ausschreibung; die gewählten Hotels entsprechen allerbestem Standard, persönliche Betreuung und Zusammenhalt aller Guides und Teilnehmer ab der ersten Sekunde, einfach alles Top !
 
Liebe Freunde des Laufsports, ich freue mich schon jetzt, die einen oder anderen von  Euch bei einer der vielen angebotenen Radreisen zu begegnen.
 
Und … auch die familiäre Atmosphäre hat mich irgendwie an unseren Verein erinnert … ich versichere Euch, Radler sind genauso sympatische liebe Leute wie Läufer : -)
 
Und … eigentlich wars ja schon wieder eine „Dienstreise“ (wie schon erwähnt,  Elite Rad Tours ist nun Sponsor unseres Vereins). Eine Verlinkung mit Elite Rad Tours findet Ihr seit kurzem auf der Startseite unserer hp.
 
Herzlichst
Eure Monika
fdl