Herzlich Willkommen
Freunde des Laufsports Austria
Lauftreff jeden MO und DO
Treffpunkt 18:25 h - Prater Hauptallee—Stadionparkplatz

NW - PW jeden MI 10:00 h Eingang Stadioncenter

Bericht und Fotos

Genusslauf Mödling - Baden 18.6.2011

Genusslauf Mödling-Richardhof - Baden - retour

Bericht Monika

 So nach und nach fanden sich insgesamt zehn FreudInnen des Laufsports ein, um an diesem Genusslauf teilzunehmen, für mich ein Zeichen, dass sich die Genussläufe nun doch schon ziemlich etabliert haben, was mich natürlich sehr freut..

Nach unserem Winterlauf vergangenen Dezember hatten wir spontan beschlossen, diese wunderschöne Strecke abermals bewältigen zu wollen, aber in einer etwas modifizierten Variante, Start Richardhof. Wir starteten pünktich um 08:15 bei gutem Wetter, wobei es auch durchwegs blieb (Ihr wisst ja, ich hat einen guten Draht zum Ober-Wettermacher, jedenfalls hat sich noch immer, wenn ich es prophezeit habe, die Sonne gelacht, und wenn sie es auch nur für Sekunden tat ...).

Wir waren etwa 2:05 h durch Weingärten - Pfaffstätten - Baden Kurpark - Wasserleitungsweg  unterwegs, dieses Mal  benötigten wir für die ca 15,5 km mit etwa 300 hm doch insgesamt recht flott.

ABER: trotz flott überaus GENUSSVOLL !!!!!!

Bei Guide Rudi bedanke ich mich sehr herzlich für die souveräne Leitung. Wir hattn ein Lauferlebnis, der seiner Bezeichnung "Genusslauf" ganz ohne jeden Zweifel MEHR als gerecht wurde.

Es war mir wieder einmal ein Volksfest, ich freue mich auf unsere nächsten Unternehmungen.

Eure Monika

 

dscn0028

dscn0032dscn0033dscn0035dscn0047img_1478img_1486img_1473

dscn0060genulauf_mdling

 

Triathlon Donauinsel 11.6.2011 - Bericht Kurt

Triathlon Donauinsel am 11.6.2011 - unser Werner M. war dabei !

Bericht Kurt Ulreich

Am 11.06.2011 war es soweit, unser Werner Millonig bestreitet seinen ersten Triathlon zur Vorbereitung auf seinen eigentlichen Saisonhöhepunkt, einem Triathlon im August im Waldviertel und in weiterer Folge ein mögliches Antreten beim Ironman in Klagenfurt 2012.

Das Radfahren und das Laufen sind seine Sache schon immer gewesen, nur mit dem Schwimmen hatte er nicht so viel am Hut. Also was tun … Werner beschließt, bei einem Triathlon Club in Klosterneuburg das wettkampfmäßige Schwimmen zu lernen, um sich seinen neuen sportlichen Traum, einmal (möglicherweise 2012) in Klagenfurt den Ironman  zu bestreiten, zu verwirklichen.

Nach monatelangem Training. welches Werner in seiner bekannt konsequenten Art durchzog, war es am 11.06.2011 endlich so weit und er bestreitet seinen ersten Vorbereitungstriathlon in der olympischen Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen) auf der Wiener Donauinsel.

Mit einer kleinen Gruppe unseres Vereins „Freunde des Laufsports“ überraschen wir Werner vor dem Start mit unserer Anwesenheit, um ihm die Daumen zu drücken.

Ich persönlich war noch nie bei einer derartigen Veranstaltung und war von der tollen Atmosphäre sehr überrascht. Es gibt also neben dem reinen Laufsport auch noch andere Dinge auf diesem Planeten.

Nachdem sich Werner mit unserer Unterstützung in seinen Schwimmanzug gezwängt hat, konnte es mit dem Startschuss um 14:10 Uhr mit dem Schwimmen beginnen.

Werner beginnt diesen Wettkampf in einer Sportart (noch keine Erfahrung im wettkampfmäßigem Schwimmen) mit großem Respekt und klettert im letzten Drittel der geschätzten 200 bis 300 TeilnehmerInnen - im Gesicht noch erkennbar - nach 1500m aus dem Wasser. um sich im Laufschritt von seinem Schwimmanzug zu befreien und um sich gleich darauf auf sein Rennrad zu schwingen.

Jetzt ist Werner in seinem Element und er holt Runde für Runde auf und ist nach dem Radfahren mit Sicherheit schon irgendwo im Mittelfeld. Sein persönliches Ziel, eine Zeit zwischen 2:45:00 und 3:00:00 Stunden zu erreichen. rückt schon in greifbare Nähe.

Dann das Laufen über eine Distanz von 10 km. Hier zeigt unser Werner, dass er nicht umsonst seit zwei Jahren bei unserem Verein „Freunde des Laufsports“ trainiert und ein nicht wegzudenkender wertvoller Lauffreund  geworden ist.

Mit seiner gewohnten Präzision spult er nach diesen mit Sicherheit sehr anstrengenden zwei Bewerben (Schwimmen und Radfahren) seine 5 Runden zu je 2 Kilometer in einem Kilometerschnitt von 4:45 min/km herunter und erreicht bei seinem ersten Antreten bei einem Triathlon in der olympischen Distanz eine für einen „Anfänger“                                         tolle Gesamtzeit von 2:40:42.

!!!!!!!!!GRATULATION ZU DIESER TOLLEN LEISTUNG!!!!!!!!!!

Es tut sich eben immer etwas Neues bei den Freunden des Laufsports, ich bin froh darüber.

In diesem Sinne, auf neue  Abenteuer …

viel Spaß beim Sport und g´sund bleiben

 wünscht Kurt Ulreich

 

fdl

FdL immer unterwegs - Ghega-Bahn-Wanderung 28.5.2011 - Bericht Monika

Historische Ghega-Bahn-Wanderung am 28.5.2011

Bericht von Monika

Nicht nur unsere ULTRAS in Oberwart haben vergangenen Samstag "etwas" Regen abbekommen.

Aber wie das bei Läufern eben so usus ist, schlechtes Wetter gibt's ned ...

Und so machten sich immerhin sechs FdL auf die Wanderschaft. Die geplante Tour durch die Weichtalklamm auf den Schneeberg haben wir allerdings aus Sicherheitsgründen durch eine unbedenkliche Wanderung ersetzt. Die Wahl fiel auf die 21 km lange Ghega-Bahn-Wanderung. Als kompetenter Guide hat sich dabei unser Karl entpuppt (er kennt die Gegend wie seine Westentasche). Nach der Anreise per Auto zum Bahnhof Payerbach, wo wir im strömenden Regen stehend trotzdem einstimmig (naja, sagen wir mal fünfstimmig, unsere liebe Christine hatte da schon so ihre Bedenken ...)  beschlossen, an diesem Tag unsere Körper an der frischen Luft zu bewegen. So brachte uns der Bummelzug nach Semmering, wo wir unsere heutige Tour starteten, immer entlang der historischen Bahnlinie. Viele Lehrtafeln geben umfassenste Informationen zur Entstehung und den Bau (nur 6 Jahre Bauzeit für dieses, nicht nur für die damalige Zeit gigantische Projekt). Hinweistafeln noch und noch, sodass sich nicht mal die Orientierungslosesten verirren könnten.

Nach jeder Wegbiegung eine landschaftliche Überraschung, mal weites offenes Tal mit satten Wiesen, die uns sogar bei diesem Wetter zum Blumenpflücken einluden, wenig später wieder alpineres Gelände, einfach schön.

Zuguterletzt hat sich doch nach etwa 5 Stunden immerhin EIN Sonnenstrahl gezeigt, ganz meiner Prophezeiung gemäß.

Eine außergewöhnlich schöne Tour, die wir -am Ende EINSTIMMIG - jedem wärmstens empfehlen. 

Wie immer wars mir ein Volksfest, es gibt ein nächtes Mal, ganz bestimmt.

Eure Monika

 fdl

Frauenlauf 22. Mai 2011 - Bericht Kurt

24. Österreichischer Frauenlauf am 22. Mai 2011

Bericht von Kurt Ulreich

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand dieser mittlerweile größte Frauenlauf Europas im Wiener Prater statt und konnte mit 25145 Teilnehmerinnen einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen.

Unter den  Starterinnen natürlich auch wieder sehr viele Damen unseres Vereins Freunde des Laufsports. Egal, ob über die Distanz von 5 Kilometer oder 10 Kilometer, unsere Damen konnten durchwegs mit tollen Leistungen, manche sogar mit persönlichen Bestzeiten überzeugen.

Für mich waren diese Leistungen jedoch nicht überraschend. Neben dem sehr guten Training, welches unsere Damen Woche für Woche, viele im Rahmen unseres Lauftreffs abliefen, war natürlich der Umstand dass im Zielraum viele Herrn der Schöpfung unseres Vereins Freunde des Laufsports bei der Übergabe der Medaillen tätig waren und unsere Damen sehnsüchtig erwarteten, mit Sicherheit ein Grund dafür.

Aus allen diesen sehr guten Leistungen ist  eine unserer Damen besonders zu erwähnen. Mit ihrem nicht unbedingt zu erwartenden Gesamtsieg über die Distanz von 10 Kilometer konnte unsere Aniko Balint einen Erfolg feiern und damit unserem Verein große Ehre machen.

Nach einer sehr intensiven wochenlangen Vorbereitung auf diesen Lauf sollte eine Platzierung unter den Top drei eventuell möglich sein, aber mit Top fünf wäre Aniko nach eigener Aussage vor dem Lauf auch zufrieden gewesen.

Wer unsere Aniko aber kennt der weiß, dass natürlich ein Stockerlplatz oberste Priorität hat. Und so ist sie aus meiner Sicht auch angelaufen. Trotzdem waren wir, die wir im Zielraum waren um an 25000 Frauen die erlaufenen Medaillen zu übergeben, sehr überrascht als die Durchsage an das Publikum kam, Aniko sei auf dem dritten Platz. Dann zwei Kilometer später, wieder eine Durchsage und unsere Aniko hatte die Führung übernommen. Große Freude unter uns Vereinskollegen im Ziel und freudiges Erwarten auf das was da jetzt kommt.

Einige Minuten später, das Führungsfahrzeug biegt in die Zielgerede ein und dahinter, ist sie es oder ist sie es nicht, dann endlich ist die erste Läuferin dem Ziel so nahe dass wir den unnachahmlich dynamischen Laufstil erkennen konnten. Es war unsere Vereinskollegin Aniko Balint die ihrem größten Erfolg entgegen lief. Ein kurzes Umdrehen wenige Meter vor dem Ziel um sicher zu gehen dass da nicht doch noch jemand kommt und dann mit erhobenen Händen durch das Ziel.

Aniko, herzliche Gratulation zu diesem tollen Erfolg, die Freunde des Laufsports sind sehr stolz auf Dich.

Herzliche Gratulation aber auch an alle anderen Damen die an dieser Laufveranstaltung teilgenommen haben und tolle Leistungen erbracht haben.

Bei dieser Gelegenheit auch noch Gratulation an Pauline Moshammer u. Helmut Treitler, beide haben am Samstag den 21.05.2011 im Training den Neusiedlersee (125 km) laufend umrundet.

Gratulation auch an Gerhard Kaufmann, er hat beim Mannheimer Marathon in Deutschland, eine Zeit von 3:17:21 erreicht.

Bei allen diesen tollen Leistungen, würde ich mich aber auch noch über eines sehr freuen, nämlich darüber, wenn unsere Vereinskollegen/Innen öfters daran denken würden den Vereinsnamen bei der Anmeldung zu einem Lauf anzugeben. Ich denke unser Verein hat sich diese Anerkennung sicherlich verdient.

In diesem Sinne, weiter viel Spaß beim Sport und g´sund bleiben, wünscht Euch Kurt Ulreich

fdl

 

10 km Straßenlauf Trumau 5.6.2011 - Bericht Kurt

10 km Straßenlauf in Trumau am 5.6.2011

Bericht von Kurt Ulreich

Im Starterfeld von über 500 Teilnehmern waren auch wieder sehr viele LäuferInnen unseres Vereins „Freunde des Laufsports“ bei dieser sehr gut organisierten Veranstaltung dabei,  haben wieder tolle Leistungen erbracht und unserem Verein wieder alle Ehre gemacht.

Ich war mit zwei Oldtimern (mein Freund Herbert C. und sein MG, ich durfte der Fahrer sein), vor Ort und habe unser vielen Talente genau beobachtet.

Meiner Bitte, man möge bei der Nennung zu einem Lauf den Verein angeben, wurde dieses Mal größtenteils entsprochen und ich bedanke mich dafür. Die Werbung, die jeder einzelne Läufer/in  mit der Nennung seines Vereines macht , ist die Butter auf dem Brot unserer Vereinsarbeit, die nicht immer so leicht ist, wie es aussehen mag.

Bei diesem Lauf konnten erfreulicherweise trotz wieder einmal tropischen Bedingungen  viele persönliche Bestleistungen erbracht werden.

 Besonders freue ich mich immer dann, wenn ich sehe, dass LäuferInnen aus den so genannten „Langsam- oder Wohlfühlgruppen“ (ein Lob den TrainernInnen) unseres Lauftreffs sich so toll weiter entwickeln, dass sie nicht nur in schnellere Gruppen aufsteigen, sondern diese Leistungen auch in Wettbewerben umsetzen,  und durch dieses Erfolgserlebnis den Spaßfaktor beim Laufen noch mehr steigern.

Ehre wem Ehre gebührt, daher besondere Gratulation an Aniko Balint, sie hat die Gesamtwertung bei den Damen souverän gewonnen und Franz Vlcek, er wurde Zweiter in seiner Altersklasse.

Aber auch das sportliche Duell zwischen Mutter (Karin Demjek) und Tochter (Doris Demjek) konnte sich sehen lassen. Die Mama verfolgt ab dem Start die Tochter, Tochter wehrt sich und gewinnt dieses Generationenduell. Wobei die Mama die heimliche Siegerin ist, sie hat nämlich die 10km noch nie so schnell bewältigt.

Aber nochmals,

!!!!!!!!!!!!!!!GRATULATION AN ALLE!!!!!!!!!!!!!

Bei dieser Gelegenheit noch eines, ich kann nur über Unternehmungen berichten und mich für Leistungen bedanken, wenn ich auch darüber Bescheid weiß und  mich informieren kann, bzw. vor Ort war. Viele von unseren beinahe 200 Mitgliedern sind auf vielen Laufstrecken dieser Welt unterwegs und bringen tolle Leistungen. Ich würde gerne auf unserer hp (bis zu 8000 Zugriffe im Monat) darüber berichten und dadurch auch alle anderen Interessierten an euren persönlichen Erfolgen teilhaben lassen.

Also, mailt mir Informationen, oder noch besser, schreibt ganz einfach einen Bericht über Eure Unternehmungen und sendet diesen an mich oder an Monika. Wir werden dafür sorgen, dass Eure Berichte auf unserer hp so rasch als möglich veröffentlicht werden.

In diesem Sinne,

weiterhin viel Spaß beim Sport und g´sund bleiben, wünscht Kurt Ulreich

 

fdl

 

 

 

5h Lauf Oberwart 28.5.2011 - Bericht Kurt

Der 5h-Lauf in Oberwart am 28.Mai 2011

endet mit einem Doppelsieg der FdL

Bericht von Kurt Ulreich

Mit zehn Startern und einer ansehnlichen Anzahl von Fans sind wir am 28.05.2011 bei strömendem Regen nach Oberwart angereist, um am dortigen 5h-Lauf teilzunehmen.

Nach 115 km machen wir in Bernstein/Bgld., meiner Heimatgemeinde, einen Zwischenstopp- Kaffee und Pinkelpause muss auch sein. und reisen anschließend weiter nach Oberwart.

Strömender Regen erwartet uns auch dort, macht aber nichts, da müssen wir durch. Startnummern abholen, umziehen und ab zum Start. Mit Werner Millonig, Michael Hanacek und Martin Ulreich haben wir drei Ultra- Neueinsteiger in unserer Mannschaft.

Zwei davon, nämlich Martin und Michael sollten zu meiner Freude, aber nur teilweise überraschend - dann aber diesen Ultralauf über fünf Stunden - mit ihren Leistungen prägen.

Nur teilweise überraschend, weil sich Michel Hanacek relativ kurzfristig zu einem Start in Oberwart entschlossen hat und dann dem Rat, gemeinsam mit Martin zu laufen, gefolgt ist (ich war überzeugt, dass er das drauf hat) und letztendlich mehr als überzeugen konnte.

Also der Reihe nach:

 Start bei strömendem Regen, aber mit zum Laufen angenehmen Temperaturen. Martin beginnt das Rennen mit einem Kilometerschnitt von 5:10 min/km mit dem Ziel,  in einen Bereich von 55 bis 60 Kilometer vorzudringen, und Michael sollte so lange wie möglich bei ihm bleiben. Nach drei Stunden, inzwischen war der Regen vorbei, die Wasserlacken auf der Strecke begannen aufzutrocknen (ich habe meinen Lauf nach geplanten 2 1/2 Stunden beendet um mich der Betreuung zu widmen) sind die beiden noch immer zusammen und sind mittlerweile souverän in Führung.

Dass die beiden nach so langer gemeinsamer Zeit im Rennen auch den Rest zusammen bleiben, was immer da kommen möge, versteht sich unter Lauf- und Vereinskollegen von selbst und bedarf keiner weiteren Erklärung.

Jetzt kommen die beiden allerdings in einen Bereich, den sie beide noch nicht kennen. Der Körper beginnt auf eine Art zu schmerzen, welche die beiden nicht kennen, die Beine werden schwer, trotzdem soll man das Tempo halten und man stellt sich die Sinnesfrage. Alles schon selber erlebt und ich kann mit den beiden mitfühlen, versuche sie immer wieder zu motivieren, bin aber nicht sicher, ob ich immer wahrgenommen werde.

Da die beiden nach vier Stunden wissen, dass sie unangefochten auf dem ersten Platz liegen, beginnen sie zu taktieren. Immer wieder kurze Trinkpausen um dann wieder in gewohnter Manier weiter zu laufen und sich abschließend eine ganz langsame Runde (1400m) zu gönnen, damit sie bei Start und Ziel genau nach 5 Stunden mit rund 56 gelaufenen Kilometer zum Stehen kommen.

Taktisch sehr klug gelaufen, um den Sieg nicht zu gefährden und dabei auch noch etwas Kraft gespart, was sich im Augenblick aber natürlich nicht so anfühlt.

Dem Rennverlauf nach behaupte ich, dass bei etwas Wettkampfstress (Gegner die mit ihnen um den Stockerlplatz laufen), sicher drei bis vier Kilometer mehr drinnen gewesen wären, was wiederum für die Zukunft der beiden große Hoffnung macht.

Als Neueinsteiger so eine sportlich und taktisch tolle Leistung abzurufen, zeigt von großer Reife und ich bin sehr, sehr stolz auf meine beiden „Suuuuuuper Jung`s“.

 Ein Doppelsieg für die Freunde des Laufsports, was will man als Obmann dieses Vereins mehr.

Ganz tolle Leistungen aber auch aller anderen Starter unseres Vereins. Werner Millonig, der dritte Neueinsteiger, wollte 43 Kilometer laufen, um sich als ULTRA bezeichnen zu dürfen. Ich habe ihn zu 45 Kilometer überredet, er hat es gemacht und wir sind alle stolz auf unseren Werner. Unser Rudi Hermann, der mit seinen 76 Jahren gezeigt hat, wie fit und jugendlich das Laufen machen kann, hat eine tolle Leistung abgerufen, ganz großer Respekt lieber Rudi.

Herbert Christian, ein Lauf-Urgestein der Wiener Laufszene, hat ebenfalls mit einer sehr guten Leistung überzeugt und hat mit der Nichte des Veranstalters Peter Linsbauer mit Sicherheit die hübscheste Begleiterin bei diesem Lauf gehabt.

Auch unser TomTom war dabei und hat feststellen müssen, dass es nicht möglich ist, innerhalb weniger Wochen bei zwei Ultrabewerben gute Leistung zu erbringen. Er hat sehr gelitten und das ist gut so, aus solchen Erfahrungen wird man besser. Auch unser „Schlammi“ war wieder als unser Maskottchen dabei und hat  einige Runden gedreht.

Super Leistung auch durch unseren zweitältesten Teilnehmer. Manfred Reither muss irgendwo einen heimlichen Jungbrunnen haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass er nach einer längeren krankheitsbedingten Pause gleich einmal 51 Kilometer zurücklegt.

Viele Laufkollegen haben wieder einmal tolle Werbung für unseren Verein Freunde des Laufsports gemacht. Ich bin natürlich sehr stolz und freue mich auf die nächsten gemeinsamen Unternehmungen.

Weiter viel Spass beim Sport und g´sund bleiben wünscht Kurt Ulreich

fdl

Vogau 14.5.2011 - Bericht Kurt

12h-Lauf sowie 6h-Lauf in Vogau/Stmk. am 14.05.2011

Bericht von Kurt Ulreich

Bei tropischen Temperaturen fand diese Veranstaltung zu Gunsten der Steirischen Kinderkrebshilfe heuer bereits zum achten Mal statt.

Die Freunde des Laufsports waren natürlich auch dieses Mal mit einer sportlichen Abordnung vor Ort um mit Ihrer Teilnahme diese tolle Veranstaltung zu unterstützen.

Meine Wenigkeit als Organisator des Teams, Andreas Riedmann als laufender Betreuer , Martin Ulreich und Tom-Tom Pekarek als Läufer mit eigener Zielsetzung, Harald „Schlammi“ Pamminger als Maskottchen im Schottenrock sowie Silviiie Aigner als Nordic Walkerin .

Unser Hauptaugenmerk lag also in der Betreuung unserer beiden 6h-Läufer Tom-Tom und Martin.

Nach einer Stunde und 15 Minuten haben wir jedoch leider schon unseren ersten Ausfall gehabt. Der Körper von Martin hat die teilweise unmenschlichen Temperaturen (auf einem Teilstück von ca. 1000m hat es sicher 50° + und mehr gehabt und keinen Schatten, nicht verkraftet.  Ein Puls von über 180 Schlägen, Gänsehaut und Übelkeit nach einer Stunde Laufen sagen alles. Wir haben Martin geraten die Vernunft siegen zu lassen, und seinen Lauf der Gesundheit  wegen abzubrechen. Besser zu einem Zeitpunkt aussteigen, den ICH noch bestimmen kann und nicht der Arzt. Mit dieser Entscheidung trägt der Sportler keine länger andauernden Schäden davon und kann in einigen Tagen schon wieder mit dem Training beginnen und neue Ziele definieren. Respekt vor dieser emotional sicher sehr schwierigen  Entscheidung.

Na ja, bleibt also noch einer mit Zielsetzung zum Betreuen über. Tom-Tom hat sich Durchkommen und dabei so viele Kilometer wie möglich zu laufen als Ziel gesetzt.  Unser Andreas Riedmann, der ursprünglich als Betreuer von Martin (Ziel war ca. 70km) gedacht war, hat sich sofort nach dem Ausfall von Martin um unseren Tom-Tom gekümmert und hat ihn mit all seiner Erfahrung, die er in den letzten Jahren bei den FdL gesammelt hat, zu einer tollen Leistung getrieben.

Die ersten drei Stunden hat Tom-Tom, der wegen der enormen Hitze sein Tempo auf weit über 6min/km reduziert hat, kein Problem gehabt und ist an der Seite von Andi wie ein Uhrwerk eine Runde nach der anderen gelaufen. Andi hat sich eigentlich nur um die Versorgung kümmern müssen.

Ein 6h-Lauf beginnt aber erst ab der vierten Stunde so richtig. Natürlich auch bei unserem Tom-Tom. Tunnelblick, keine verständlichen Antworten, gequältes Lächeln wenn er von uns angefeuert wurde, und die Schönheit ist geschwunden.  Ein ständig lächelnder und sich um ihn aufopfernd kümmernder positive Energie versprühender Andreas hat unseren Tom-Tom auch über diese schwierige Zeit gebracht und unser einzig im Bewerb verbliebener Läufer konnte seinen ersten Ultralauf über 6 Stunden trotz tropischer Hitze mit einer tollen Leistung von 53 gelaufenen Kilometer beenden.

Ich muss gestehen, ihm diese Leistung so knapp nach dem Wien Marathon nicht zugetraut zu haben. Umso mehr bin ich sehr stolz auf unseren Tom-Tom, er hat die Fahnen unseres Vereins Freunde des Laufsports mit Würde hochgehalten.

Allergrößten Respekt aber auch unseren Andreas Riedmann. Er ist seinem Ruf als hervorragender Lauftrefftrainer, Läufer und Betreuer wieder einmal mehr als gerecht geworden und ist so nebenbei als Betreuer auch gleich einmal 43 Kilometer gelaufen.

Gratulation auch unserem „Schlammi“ der als laufender Schotte für viel Spaß auf der Strecke gesorgt hat und natürlich auch Respekt vor der Leistung unserer Silviiiie Aigner die trotz Verletzung mit ihren Nordic Walking-Stöcken dabei war und auch ihre Runden (beachtliche 32 km +) gedreht hat.

Nach einer sehr stimmungsvollen Siegerehrung, die bis nach Mitternacht gedauert hat, ging eine tolle Laufveranstaltung, von der wir sehr hoffen, dass es diese auch im nächsten Jahr wieder geben wird, zu Ende und wir waren alle sehr froh darüber, dabei gewesen zu sein.

Viel Spass beim Sport und g´sund bleiben

wünscht Kurt Ulreich

fdl