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FDL-Radtour 2016 Salzkammergut

FDL-Radtour 2016 - OÖ Seen 

… Zum Reisen gehört Geduld, Mut, Humor und dass man sich durch kleine widrige Zufälle nicht niederschlagen lasse (von Adolph Freiherr von Knigge).

Ich würde sagen, mit all diesen Eigenschaften waren alle FDL und deren Freunde vollständig ausgestattet, darüber hinaus mit einer ganz gehörigen Portion Fitness, Abenteuerlust, Wetterfestigkeit, Tapferkeit, Ausdauer … und … und …

Zu unserer bisher anspruchsvollsten FDL-Radtour (die siebente seit 2010) die Fakten:

Vöcklabruck (nur Zugfahrer) - Schörfling am Attersee – Unterach am Attersee – Straßwalchen – Mattsee – Obertrum – Wallersee – Thalgau – Mondsee – St. Gilgen – Abersee/Strobl – Bad Ischl – Bad Goisern – Hallstatt – Obertraun – Bad Aussee – Grundlsee – Altaussee – Bad Ischl – Ebensee – Traunkirchen – Gmunden – Schörfling am See

Wunderschöne Radwege entlang der Seen, über Wiesen, durch Städte und Dörfer … und … über unzählige Berge, auch über Stock und Stein:

12 Seen - 300 km - ca 3000 hm – alles klar J

Conclusio: eine derartige Leistung wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für keinen von uns einzeln möglich gewesen, unsere Gemeinschaft und Heinz als souveräner Guide und Motivator haben es ermöglicht, es wird uns allen als unvergessliches großes Abenteuer im Gedächtnis bleiben !

Mein Ölzeug ähnlicher Regenmantel hat mir zwar recht gute Dienste geleistet, und ist sicher ein guter Tipp, wir wären aber trotzdem für jeden Hinweis für Regenbekleidung mit mehr als 20.000 mm Wassersäule sehr dankbar J

Ich danke Euch allen, es war großartig. Eure Monika

 

PS: 2017 wird die jährliche FDL eine gemütliche(re) Tour werden, ich verspreche es !

 

 Bericht von der FDL-Radtour 2016 Pfingsten 13. bis 15. Mai 2016 - Salzkammergut

  Die Wettervorhersage für dieses Wochenende war nicht berauschend, aber dennoch machten sich am Freitag 8 Radler auf den Weg nach Schörfling am Attersee. Die Anreise erfolgte mit Bahn und Auto. Der Treffpunkt war der Parkplatz neben der Polizeistation direkt bei der Marina am Attersee.

 Gegen 12:00 kamen Monika, Trude, Irene und Maria bereits durchnässt mit ihren Rädern an. 17 Km hatten Sie vom Bahnhof Vöcklabruck bereits hinter sich gebracht. Martha und Ernst, sowie Fritz und Heinz waren schon in voller Regenuniform bereit, gemeinsam die erste Etappe nach Mondsee in Angriff zu nehmen. Nach fünf Kilometer wärmten wir uns in einem Gasthof am Westufer des Attersees auf und stärkten uns für die kommenden 35 Kilometer. Der Regen war unser ständiger Begleiter, nur am Südufer des Mondsees bot uns ein beeindruckender 1km langer Radfahrtunnel einen trockenen Abschnitt. Unser Quartier in Mondsee war direkt am Seeufer. Die schiefen Räume im Erdgeschoss – ein diagonaler Höhenunterschied von 70 cm – waren das Besondere an diesem netten Quartier. Zum Abendessen ging es in den Gasthof Krone, wo wir die Speicher für den nächsten Tag auffüllten. 

Am Samstag keine Wetteränderung ! Hinaus aus Mondsee und bald entlang des Irrsees kamen wir nach Strasswalchen. Irene, die nicht ganz fit war, beschloss von dort mit dem Zug die Heimreise anzutreten. Dafür kam Otti kurz vorher am Bahnhof an, sodass wir zu acht mit guter Laune weiterradelten. Mattsee und Obertrummersee waren bald erreicht und auch der Regen legte kleine Pausen ein. In Mattsee eine kleine Stärkung im Gasthof zur Post und weiter zum Wallersee. Auf einer Variante erreichten wir über eine schmale Holzbrücke das östliche Seeufer. Weiter ging es über einen giftigen Anstieg hinüber nach Thalheim. Da die Zeit schon fortgeschritten war, wurden beim Billa noch Vorräte nachgekauft. Dann stand der Anstieg zum Fuschlsee bevor. Ein schöner Blick und eine tolle Stimmung ließen uns die Höhenmeter schnell vergessen. Doch es war noch nicht geschafft, da es bis zum Wolfgangsee nochmals eine Steigung zu bewältigen gab. Aber dann rollten wir nur mehr bergab durch St. Gilgen nach Abersee. Der Aberseehof war nicht leicht zu finden, sodass wir erst gegen 19:30 nach 93 Km und 1.300 HM das Ziel erreichten. Bei köstliche Spezialitäten wie z.B. Saibling und erfrischende Getränke, sowie Zirbenschnaps – eine sehr gute Medizin – ließen wir den Tag ausklingen. 

Der Sonntag begann zuerst trocken, aber in Bad Ischl war wieder Salzkammergutwetter angesagt. Kongresshaus, Kaiservilla und Trinkhalle wurden kurz besichtigt und beim berühmten Zauner genossen wir die süßen Köstlichkeiten. Entlang des Solewegs über Bad Goisern erreichten wir den Hallstädtersee. Hallstadt selbst war von Touristen aus dem fernen Osten besetzt. Wir besichtigten kurz den Friedhof und das Beinhaus und radelten schnell weiter nach Obertraun um den Zug nach Bad Aussee zu erwischen, was uns auch gelang. So konnten wir uns den steilen Koppenpass ersparen und hatten mehr Zeit in Badaussee den Mittelpunktstein Österreichs zu besuchen und auch noch einen Abstecher zum Grundlsee zu machen. Auf dem Weg dorthin kehrten wir auch noch beim Staudnwirt ein, um genug Kraft für die letzten Höhenmeter zum Jufa-Heim in Altaussee zu tanken. Vorher gab es noch einen Blick vom Altausseersee zu Loser und Trisselwand – beide angezuckert – und einen guter Duft von den Fichtenzweigen der Gradieranlage. Dann war das Ziel auf fast 900 Meter Seehöhe erreicht. Noch eine kleine Stärkung am Abend und köstlicher hausgemachter Apfelstrudel ließ uns zufrieden in den Schlaf fallen. 

Der letzte Tag begann nach dem Frühstück mit einer Führung durch das größte Salzbergwerk Österreichs. 700 Meter hinein in den Sandling und 350 Meter unter Tag – es war ein Erlebnis und die Show die geboten wurde war für uns alle sehr beeindruckend. Dann rauf auf die Räder und zum höchsten Pukt unserer Tour, zur Blaa-Alm. Von dort ging es auf einer Mountainbike Strecke durch die Rettenbachklamm Richtung Bad Ischl. Auf der Rettenbachalm kehrten wir in einer urigen Almhütte wo es lokale Schmankerln gab. Über Bad Ischl und Ebensee erreichten wir unseren Letzten der 12 Seen, den Traunsee. Am Westufer vorbei an Traunkirchen und Schloß Orth kamen wir nach Gmunden. Dort verließen uns Trude und Maria, da beide mit dem Zug nach Wien zurück fuhren. Die restliche sechs radelten noch rd. 20 km zum Startpunkt nach Schörfling zurück. Rechtzeitig vor dem nächsten Guss waren die Räder verladen und in Lindach bei der Autobahnraststätte gab es das Letzte gemeinsam Beisammensein. 

Eine tolle Tour mit fast 300 Km und 2.700 Höhenmeter !!!    

Es war ein Erlebnis für Alle, die trotz des unfreundlichen Wetters dieses Abenteuer mitgemacht haben. 

Heinz

 

 

fdl