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FDL-2-Tageswanderung Hochwechsel - Monika - Werner

  Die FDL-2-Tageswanderung 2015

 führte uns am 18./19. Juli 2015 auf den Hochwechsel

 

 Berichtsteil Monika – Werner’s Teil unten im Anschluss

  Die Zahlen und Fakten dieser Wanderung sind in den Berichten von Karin und Werner beschrieben, sodass ich in meinem Teil einmal etwas zur Entstehungsgeschichte unserer Wanderungen erzählen möchte: 

Dass ich in unserem Verein für die GenussläuferInnen“ stehe (sie machen auch den überwiegenden Teil unserer Laufgemeinschaft aus), ist allen bekannt. Dass es mir von Anbeginn ein Anliegen war, dies auch nach außen hin sichtbar zu vertreten, vielleicht nicht so. 

Und so machte ich mir schon sehr früh einige Gedanken dazu. Im November 2006 organisierte ich dann erstmals einen sogenannten Genusslauf, ich nannte ihn „Kahli Light“, ein Lauf nach dem Vorbild der Ultras über den Kahlenberg, jedoch Start in Dornbach-Marswiese – Ziel Nussdorfer Platzl, alles in gemütlichstem Tempo. Wenn ich mich recht erinnere, waren damals etwa 10 FreundInnen mit von der Partie, also ein toller Anfang und für mich Ansporn und Motivation, diese Arbeit fortzusetzen. Regelmäßig monatlich gab es fortan solche Läufe – im Laufe der Jahre eroberten wir viele Laufstrecken in Wien und NÖ. 

Ebenfalls ein Anliegen ist es mir, mit einem erweiterten Sportprogramm einer einseitigen Beanspruchung des Körpers vorzubeugen, und: Abwechslung macht nicht nur dem Körper Freude ! 

Die Genussläufe sind zuletzt zwar etwas in den Hintergrund geraten, dafür habe ich die Durchführung von Wanderungen und Radausflügen (jährlich jeweils ein- bis mehrtägig) forciert, und seither eine große Zahl davon organisiert - und dies wird auch in Zukunft Teil unseres Vereinsprogramms sein. 

In den letzten beiden Jahren stand mir dann für die Wanderungen mit Werner ein äußerst verlässlicher und kompetenter Organisationspartner zur Seite. Auch wenn in den einzelnen Berichten immer ein Dankeschön ausgesprochen wird, möchte ich diesen Bericht zum Anlass nehmen, mich ganz besonders für seine Mitarbeit zu bedanken ! 

Es muss enorm viel Hintergrundarbeit, Knowhow und Zeit aufgewendet werden, um derartige Veranstaltungen - immer für eine große Zahl von Teilnehmern - zu organisieren und erfolgreich durchzuführen. Arbeit, die sehr leicht unterschätzt werden kann, eben: weil IMMER alles funktioniert … 

Am letzten WE waren wir nun am Hochwechsel unterwegs, haben am SA ca 15 km und 1400 hm bewältigt, am SO 21,5 km, 210 hm und 1400 hm hinunter, und es hat nicht nur wie gewohnt alles perfekt funktioniert, es war einfach superschön …

 Monika

 **** 

  

 Die Wechselschwaigen- (so heißen da die Almen) –wanderung führte uns von Kirchberg (der Regen hörte zeitgerecht auf, wir hatten Glück den ersten steileren Anstieg nicht in glühender Hitze/Sonne gehen zu müssen) auf die Steyersberger Schwaig, eine schöner langgezogener Waldweg, sogar Eierschwammerln haben uns angelacht, aber zu wenig für eine Suppe für alle. Nebenbei konnten wir an Unmengen von Heidelbeeren erfreuen und naschen. Mit der Einkehr beim „Leopold“ stärkten wir uns für den Aufstieg über die Kranichberger Schwaig, Dreiländereck zum Wetterkogler Haus da wir übernachteten.  

Maria und Manfred gingen noch zum Niederwechsel rüber, während wir uns schon dem Genuß des Abendessens hingaben, die Auswahl war zwar nicht groß aber das Essen gut. 

Morgens am nächsten Tag (in der Nacht war leichter Regen was mich um Schlafstunden brachte, in der Früh war uns aber dann das Wetter hold) brachen wir 8h30 nach ausreichendem Frühstück auf. Der Weg führte uns heute zur Marienseer Schwaig, Dreiländereck, über den Arabichl, eine schöne Almwiese, beim Schwarzen Kreuz vorbei zur Feistritzer Schwaig. Leider kam die Einkehr in die gut bewirtschafteten Schwaigen zu kurz, da wir zeitgerecht unten sein mussten wegen der geplanten und bestellten Führung in der Hermannshöhle. An dieser Stelle mein Dank an alle das wir zügig weiterkamen und so keinen Stress bei der Einkehr in der Kampsteiner Schwaig hatten und voll im Zeitplan lagen. Über die Almrauschhütte gings über die Forststraße bergab nach St. Corona, mittlerweile ein verschlafenes ja fast totes Örtchen, da weiter retour über Waldweg (Sachsenbrunn, Molzbachhof mit seinem Paradiesgartl) zum Ausgangspunkt nach Kirchberg wo wir zeitgerecht ankamen. Wir besuchten die Hermannshöhle (die größte Tropfsteinhöhle NÖs, wichtigstes Fledermausquartier)        und bekamen auch Fledermäuse exklusiv zu sehen, niedliche kleine Tierchen. Im Gh. St. Wolfgang im gemütlichen Salettl konnten wir die beiden erlebnisreichen Tage mit guten Essen genüsslich ausklingen lassen. 

Die schlechte Wettervorhersage mit Gewitter und Unwetter, die mir einiges Unbehagen bescherte (wer will das schon am Berg, wie kommen wir heil runter ?), traf gsd nicht ein, ja wenn Engerln reisen… 

Es war mir eine Freude, gemeinsam mit FreundeInnen diese schöne Gegend unweit von Wien erkunden und vermitteln zu können, ein tolle Wochenende. Danke. Werner

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