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Freunde des Laufsports Austria
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Schneeberg-Wanderung der FdL 26. Oktober 2014

 

Fakten:

16 FdL - auch Partner und Freunde der FdL bezeichne ich als solche - denn diese sind ganz selbstverständlich zu unseren Unternehmungen auch immer herzlichst willkommen

16 km - Distanz

1340 - Höhenmeter

8,5 h - Bruttozeit vom Parkplatz Schneebergdörfl - zurück

6,5 h - Netto-Gehzeit

 

Die stets große Teilnehmerzahl bei den Unternehmngen (Radtouren und Wanderungen) gibt mir immer die Gewissheit, dass an dem Grundkonzept der Vereinsphilosophie nicht zu rütteln ist. Ich bedanke mich für diese Resonanz. Sie gibt mir die Energie, immer wieder neue (oder alte erprobte) Unternehmungen "anzuzetteln" und zu organisieren. 

Es war ein Wandertag vom Allerfeinsten, wie aus dem Bilderbuch, und unter der sach- und fachkundigen Leitung von Werner (er ist  auf Amtsdeutsch: Übungsleiter-Bergwandern) war es in der Tat ein Genuss zum Quadrat :-) Die letzte Wanderung in diesem Jahr darf ich also als großen Erfolg sehen.

Toll, wie alle Teilnehmer wie am Schnürchen diese Wanderung, die doch immerhin physisch einiges abverlangt (siehe Fakten) so mir-nix-dir-nix absolvierten.

Was ich immer meine, Laufen ist die idealste Sportart, um fit und gesund zu bleiben, und ermöglicht es, auch in anderen Sportarten durch hohe Grundfitness den reinsten Genuss zu haben. 

 Es war ein supertoller Tag mit Euch, liebe Freunde des Laufsports, danke

Eure Monika

 

P.S. Abgesehen von einer 2-Tages-Wanderung und einer Wanderwoche im kommenden Jahr wird schon rege an einer Winterwanderung und/oder Schneeschuhwanderung gebastelt.

 

Und nun zum Detailbericht unseres Wanderführers Werner:

Vorweggenommen, es war eine tolle Herbst-(Winter-) Wanderung auf den Schneeberg. 

Nach tagelangem Schlechtwetter mit Stürmen bis zu 210 km/h auf dem Gipfel und Schneefall bis weit herunter war dann am Samstag glücklicherweise alles anders.  

16 FdL nahmen die Herausforderung Schneeberg (manche zum 1.Mal) an. So trafen wir uns im Schneebergdörfl, bei trübem aber windstillem Wetter gings mit der Ungewissheit ob‘s aufreißt oder nebelig bleibt, los. Wir gingen durchs Mieseltal / Drachenwand zum Kogler Haus an der Bahn, und siehe da, die Sonne kam heraus und der Himmel war blau mit wenigen Wolken - sensationell. 

Weiter ging‘s zur Station Baumgartner (bekannt für die Buchteln mit oder ohne Vanillesauce, Erich verdrückte schnell eine), um die Gunst der Stunde ob des Wetters zu nützen, gingen wir ohne Einkehr weiter. Den Plan „Emmisteig“ haben wir aufgrund der Wetterverhältnisse fallen gelassen, der Laufweg war der sicherere Weg (so bekamen wir auch einen Eindruck vom jährlich stattfindenden Schneeberglauf). Von da an kamen wir dann mit dem ersten Schnee in Berührung, es wurde auch teilweise ziemlich matschig (faszinierend der Anblick wie sich die Wanderschlange nach oben zieht), aber das sollte uns nichts anhaben, Läufer sind ja auch wintererprobt… 

Oben nahe der Bahnstation und dem Elisabethkircherl auf 1800 m angekommen, schien für uns die Sonne, blauer fast wolkenloser Himmel, kein Wind, unter uns ein Wolkenmeer, irre, fast schon kitschig, für jene die noch nie da waren ein einmaliges Erlebnis, Herz was willst du mehr. Es war geschafft, ca. 1100 hm überwunden. Das Damböckhaus, nur unweit von da weg, ist an so einem einen Tag aufgrund der Menschenmassen, die den Weg per Bahn nach oben finden, kein erstrebenswertes Ziel und haben wir ausgelassen. 

Da der Abstieg bei diesen matschigen rutschigen Verhältnissen nicht sicher genug war, haben wir entschieden, den Weg nach unten per Bahn bis zur Station Baumgartner, um in den Genuss der Buchteln zu kommen, zu nehmen. Die Wartezeit bis zur Abfahrt konnten wir so auf verschiedene Art, wie dem Besuch des Elisabethkircherls, dem Genuss der tollen Aussicht, den Weg zum Gipfelkreuz Waxriegel auf 1888 m, der Rast im Hotel Hochschneeberg oder die schöne Aussicht in der Sonne sitzend zu genießen, in verschiedenen Kleingruppen verbringen. Fotomotive gab es ja auch genug. 

Mit der Bahn fuhren wir dann zur Station Baumgartner zum traditionellen Buchtlessen ab. Nach der Stärkung ging‘s zurück auf dem Bahnweg vorbei an der Hengsthütte und um den Niederen Hengst und Kleinen Sattel herum zum Ausgangspunkt. Der Ausklang fand bei gemütlichen Zusammensein und Abendessen im Bahnhofsgasthaus in Puchberg statt (danke Roman für den Tipp, hervorragendes Service und Essen). 

Es war wieder mal ein tolles Event der FdL abseits der Hauptallee, wandern ist ja eine tolle Ergänzung in physischer und psychischer Hinsicht. 

Dank meinerseits an alle für die Disziplin, dass wir gemeinsam das Ziel erreichen konnten.
Die Zufriedenheit und Freude stand allen ins Gesicht geschrieben, mir war es auch eine große Freude.
 

Bis zum nächsten Mal, run & walk for life

 

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