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Freunde des Laufsports Austria
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Power-WE 27.4.2013

Wieder ein Power--WE der FdL

In großer Zahl waren die FdL bei außergewöhnlichen Trainingseinheiten im "Umland" von Wien unterwegs.

DER LONGJOG HAT SAISON

Kurt Ulreich


Die Botschaft mit meinen vielen Hinweisen auf die wichtige Trainingsform des langsamen langen Laufs (LongJog) - Basis für jedes gute Lauftraining - ist sichtbar in fast allen Leistungsbereichen unseres Vereines angekommen.


Spannend - die Kreativität bei der Wahl der unterschiedlichsten Laufstrecken. Fahren die einen am vergangenen Samstag in den frühen Morgenstunden mit der Schnellbahn nach Tulln, um von dort die rund 40km nach Wien zu laufen, starten die anderen um 5:00 Uhr von unserem Clublokal "Schüttel', und laufen über den Kahlenberg (34km).

Eine andere Gruppe, bei dieser war an diesem Wochenende auch ich sowie Ida, Pauline und Fritz als Radbegleiter dabei, startet um 5:00 Uhr am "Schüttel" Richtung Klosterneuburg zum Kraftwerk Greifenstein und über Korneuburg wieder zurück zum "Schüttel" (51km), Ida verlängert sogar auf 59km.

Es laufen auch wieder viele die klassischen Laufstrecken im Prater, also einiges los zu früher Morgenstunde ab 05:00 Uhr bei den FdL.

Strahlend schönes Frühlingswetter mit vielen Eindrücken, Vogelgezwitscher, Frösche lärmen wie verrückt, Rehe und Füchse werden gesichtet, die vielen verschiedenen Frühlingsdüfte die wir wahrnehmen, all dies Schöne waren die Belohnung für diese Läufe an diesem SA Morgen und auch noch das Gefühl, wieder einmal etwas Tolles in der Gruppe der FdL beim laufen erlebt und geleistet zu haben.

Das schon traditionelle Frühstück in unserem Clublokal "Schüttel" rundete dann für so manche am späten Vormittag die Trainingserlebnisse ab.

 Ich freue mich schon wieder auf die nächsten langsamen langen Läufe mit den Freunden des Laufsports.

Neueinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen, ganz einfach nachfragen oder auf unserer hp nachsehen.

In diesem Sinne, viel Spass beim Sport und g´sund bleiben!

 

***

Ich (Eure Monika) hatte mich kurzfristig durch den Wegfall eines Termins entschlossen, am SA eine der beiden Tull-Wien-LongJoger, nämlich Roman, Heinzi sowie die von mir dazuvermittelte Julie per Rad zu begleiten und zu unterstützen, als weitere Radbegleitung gesellte sich Franz dazu.

 Gegen ein Kreislaufproblem Julie’s nach etwa der halben Distanz zwischen Tulln und Wien sowie Ischias-Schmerzanfälle bei Roman hatten wir ein gutes und überaus wirkungsvolles Rezept, sodass niemand genötigt war, das Training abzubrechen und allen ein befriedigendes Trainingserlebnis ermöglichte. Nämlich: wir tauschten einfach die Plätze – vom Asphalt aufs Rad und retour.

 So ganz nebenbei hatte ich somit auch mein Laufvergnügen, und wurde von Heinzi am letzten KM zum Schüttel sogar noch auf meine schnellste KM-Zeit seit vielen Monaten gecoacht.

 Schön war’s – und wie !

Und was man nicht müde werden kann zu sagen, gemeinsam sind wir stark – und wie !

 Ach, nochwas: TomTom kam uns kurz nach der Löwenbrücke entgegen, er hatte sich später auf die Wien-Greifenstein-Wien-Runde begeben (Wärmetraining ….).

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Micha Denk

Am Samstag früh um 6.08h traf sich eine kleine Gruppe Freunde des Laufsports (Monika, Julie, Franz, Christine, Karin, Roman, Heinz und ich) in Heiligenstadt, um mit dem Zug nach Tulln zu fahren und dann Laufend, Gehend und Radfahrend wieder nach Wien zu kommen.

Die frühe Stunde tat der guten Laune keinen Abbruch, neuerdings braucht Heinz keine Gurkengläser mehr, er hat stattdessen Kontaktlinsen :-)

Nach 40 Min stiegen wir in Tulln aus, liefen zwar gleichzeitig los, aber es war klar, dass die Schnelleren bald weg sein würden.

Von den Genuss-Läuferinnen blieben als Mini-Gruppe Karin und Christine und ich war die Radbegleitung. Ich bin ja nun kein großer Freund vom frühen Aufstehen, aber für die Morgenstimmung an der Donau hat es sich gelohnt. Es war eine tolle Lichtstimmung, schöne Donaulandschaft, blühende Bäume und Sträucher am Damm, eine wunderbare Stille und außer uns fast keine Leute. Karin und Christine haben auch einen Biber gesehen.

Die ersten Kilometer gingen flott laufend dahin. Die beiden, Karin und Christine, waren gut unterwegs und ich konnte immer wieder für Fotostops halten und habe gemeint, am Ziel werde ich einen Muskelkater allein vom Ab-und Aufsteigen haben.

Ca 20 km haben die beiden die Strecke zügig gehend und plaudernd hinter sich gebracht. Vor Klosterneuburg durfte ich dann ein bisschen laufen, aber je näher wir Christines eigentlichem Ziel kamen, desto eher wollte sie wieder gehen. Und dann war es erreicht  - der RADLER beim Donau-Fritzi - Christine hat 31km kaum von was anderem gesprochen! Laut Christine und Karin der beste Radler der Welt!

Nach der Erfrischungs-Pause haben wir uns getrennt, ich bin mit dem Rad die Strecke bis zum Schüttel fertig gefahren. (ein persönlicher Rekord für mich, ich bin noch nie 38 km an einem Tag gefahren) und Karin und Christine sind ab Heiligenstadt mit der U-Bahn zum Schwedenplatz und die letzen 1,3km wieder gehend zum Schüttel.

Geschaffte 34 km sind für Genuss-Läuferinnen ein große Leistung.

 Wir kamen also alle glücklich beim Vereinslokal  an, wo uns Kurt wieder wunderbar bekochte.

 Diese Ausflüge in der Gruppe sind wirklich ein wunderbares, einzigartiges Erlebnis, wobei man oft auch sehr stolz auf sich sein kann.

 DANKE Freunde des Laufsports, dass ihr das möglich macht!

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Brigitte Krepler:

Danke für Deine Glückwünsche zu meinem Ergebnis, das zwar schlecht ist, aber nicht so extrem schlecht, daß man etwas Außergewöhnliches vermuten würde. Ja, gefinisht habe ich, aber wie!

Meine vor ca. 2 Wochen aufgetretenen Schmerzen in der linken Hüfte, von denen ich annahm, es wäre eine Schleimbeutelentzündung, weil es sich so angefühlt hat, habe ich noch vor Abreise weg bekommen, war schmerzfrei in Dresden unterwegs und ging guten Mutes an den Start bei 5°C. Bei km 4 kamen die Schmerzen wieder, haben sich aber in Grenzen gehalten und ich bin entspannt mit dem Pacemaker für 4:30 mitgelaufen.

Dann kamen wir bei km 20 nach Pirna, einem entzückenden kleinen Städtchen mit romantischem Katzenkopfpflaster, und da war's dann aus. Eine kleine Unebenheit, ein brennender Schmerz in der Hüfte und ich konnte nicht mehr laufen. Habe mich dann noch einige Kilometer dahin geschleppt, immer wieder gehend, anlaufend. Ab km 24 bin ich dann (mit halbwegs erträglichen Schmerzen) gegangen,  dann habe ich ein junges Mädel eingeholt, die auf ihrem 1. Marathon war und der alles am Körper wehgetan hat und so haben wir uns gegenseitig ermutigt, nicht aufzugeben und sind gemeinsam plaudernd ins Ziel marschiert.

 Ansonsten ist dieser Marathon wirklich zu Recht der schönste Landschaftsmarathon und ich würde ihn sofort wieder machen. Die wunderbare Umgebung hat mich etwas über die mißliche Lage hinweggetröstet und so bin ich nicht total verzweifelt auf der Strecke gewesen.

 Also für die km-Statistik kann man das durchaus einrechnen, wenn auch nur zur Hälfte wirklich gelaufen und den Rest ins Ziel gekämpft.

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Unsere KM-Statistik wurde an diesem Wochenende durch folgende Präsenzen bei Bewerben mit durchwegs tollen Leistungen gefüttert:

 -              beim Oberelbe-Marthon im benachbarten Deutschland durch Brigitte;

-              beim 1. Prater Blüten-Lauf – 10  km - durch Trude (3. AK-Platz) sowie Josef;

-              beim Stadion-Center-Lauf - 5 km - durch Renate & Renate sowie bei den 10 km (3. AK-Platz) durch Herbert M.;

-                 beim 2-Städtelauf Stockerau-Korneuburg durch Monika und Manfred (Zitat Monika: Die 11,3 km waren anstrengend, aber ein total netter Lauf und ich war total zufrieden mit meiner Leistung; bin die 11,3 km mit einem Schnitt von 5:49 gelaufen - also meine Füße können auch noch schnell laufen und nicht nur lang ;o)

fdl