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Auf gehts - Tulln - Schüttel

Tulln nach Wien

vom 24. Februar 2013

... starker Schneefall (zu den bereits ausgiebigen Schneefällen der Vortage), Regenschauer, Kälte ... das waren laut Wetterbericht die Vorhersagen für Sonntag für den Raum NÖ, Wien.

 Aber getreu dem Motto: „Alle Vereinstermine und Unternehmungen, die auf der hp veröffentlicht sind, finden statt“ war es auch am 24. Februar 2013 so. Als winzige Änderung gönnten wir uns eine Startverschiebung, nämlich eine Stunde später. Wolfram musste seine Radbegleiterdienste absagen, wie sich sofort  nach dem Start herausstellen sollte, wäre eine solche zwischen Tulln und Höflein sowieso absolut unmöglich gewesen. Aber er ließ es sich nicht nehmen, uns wenigstens per Auto zum Start nach Tulln zu bringen, um uns mit dem herzlichen Gruß zu verabschieden: Macht’s es gut, Ihr Weicheier ...

 Tja, und drei Weicheier nahmen also das Projekt „Auf Geht’s – die ersten Schritte Richtung Irdning“ (bzw intensives Grundlagen-Ausdauertraining für den VCM durch Trude) in Angriff.

 Der erste KM entlang einer Allee erfreute gleich unsere Herzen. Wir beschlossen, sicherheitshalber vorerst unten parallel zum Donauradweg zu bleiben. Nach einigen KM landeten wir jedoch immer mehr mehr im Unterholz und Tiefschnee, eine Erkundung des Donauradweges ergab denselben Zustand und so folgten wir diesem einige KM, ist ja egal, in welchem Tiefschnee man watet ... so weiter wären wir aber voraussichtlich in zwei Tagen triefend nass in Wien gelandet  - wenn überhaupt und so fiel die gute Entscheidung, über „die Dörfer“ Richtung Wien zu gehen. Wir bedienten uns der Orientierung per Fragen über den Gartenzaun: „Bitte, so sind wir hier – von drinnen die Antwort: in Muckendorf. Aha ... Und so arbeiteten wir Ortschaft für Ortschaft einfach ab: abenteuerlich, interessant, abwechslungsreich und schön, in so angenehmer Gesellschaft sein Ziel zu verfolgen.

 Ab Greifenstein war dann endgültig ein Wechsel auf den Donauradweg (Damm) möglich. Kurz danach in Höflein nahmen wir mit sehr großer Freude schon aus einiger Entfernung  TomTom wahr. Er war zum Teil seinem eigenen Traingsinteresse, aber auch der in unserem Verein weit verbreiteten Philosophie folgend - anderen eine Freude zu bereiten – entgegengelaufen und verwöhnte uns mit einer willkommenen Zwischenmahlzeit: Heidelbeer-Muffins ...

 TomTom verabschiedete sich wieder Richtung Wien – von ihm wussten wir, dass uns ab nun durchgehend bis Wien der geräumte Donauradweg zur Verfügung stand.

 Die Ortstafel Wien wähnte uns schon so gut wie zu Hause, tja so ganz aber noch nicht. Ab dem nächsten Zwischenziel „Löwenbrücke“ fand dann schon so mancher Gedanke ans „Essen danach“ den Weg der gesprochenen Worte. Dass es bei uns allen schon ein bisschen zwickte und zwackte, wurde zwar nicht besprochen, das Aufheben eines fallen gelassenen Gegenstandes erforderte allerdings absoluten Zusammenhalt J

 Und irgendwie waren wir dann „plötzlich“ bei der Franzensbrücke ...

 Daten:

Gehzeit: 7h (davon zwei Stunden im Tiefschnee), also eine durchaus gute Zeit;

Distanz: 40,5 – 41,4 km (Garmin – Polar);

             TomTom hat es exakt auf die Marthondistanz gebracht;

Schuhe: Laufschuhe Goretex, Wanderschuhe, Laufschuhe mit Imprägnierung – alles hielt den besonderen Verhältnissen stand

Kleidung: 4 Schichten – wir hatten uns alle vollkommen richtig entschieden

Blasen: keine einzige

Kalorien: ca -2000

Essen danach am Schüttel: ca +2000

 Bis zum nächsten Mal, und ich gebe zu: ein bisschen sagen wir mal außergewöhnlich war unser Ausflug schon, aber außergewöhnliche sportliche Vorhaben (VCM und Irdning) erfordern eben außergewöhnliche Vorbereitung.

Eure Monika

fdl