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Köln-Marathon 2012 - Monika und Michi

Köln-Marathon-Reise 12. bis 16. Oktober 2012

15 Freunde des Laufsports waren am letzten Wochenende in Köln unterwegs - in Sachen Laufsport und auch in Sachen Städtereise ...

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Voran stelle ich den heute den - am 4.11.2012 bei mir eingelangten Bericht von Michi Loschy - und - er kann was :-)

Wir Wiener in Köln

Michaela Loschy

 Nach einem zeitigen Flug am 12.10.12 erreichen wir Köln am Vormittag. Wir, das sind, Elfriede und Karl, Fritzi mit Gatte Helge, Monika und Silvia, Traude, Martina und Michi Ha., Sabine und Michi Ho, Wolfgang und ich-Michi L. Wegessicher übernimmt Karl die Führung und bringt uns zur Messehalle, wo sich die Startnummernausgabe befindet, aber leider nicht das Hotel. Jetzt wissen wir allerdings wohin wir anschließend müssen und wenden uns jetzt doch dem Einchecken im Hotel zu.

Auf der anschließend besuchten Laufmesse ist viel los und einige lassen ihre € gerne dort J

Jeder streift nun irgendwie durch Köln. Zum Kaffee finden wir uns abwechselnd in Gruppen beim Domcafe ein. Michi Ho. ist von ihrem Kaffee im Silberkännchen voll begeistert und wir wissen bereits wieder ein Geburtstagsgeschenk für sie.

Der Höhepunkt in diesem Kaffee ist allerdings die Toilette im Keller! Bei den Damen kann man durch die WC-Türe komplett durchsehen, außer man verriegelt; dann verändert sich das Glas zu Milchglas. Bei den Herren läuft beim Pissoir ein Filmstreifen mit Hendln ab J

Gemeinsames Abendessen ist im Früh - eine Art Hofbräuhaus. Das Lokal fasst 1000 Gäste und zieht sich immer tiefer in den Keller hinunter. An einem steinernen, runden Tisch, im ungewohnt, nicht verrauchtem Lokal werden wir schnellstens bedient und das Essen steht fix am Tisch. Julie und Nader sind am Abend in Köln gelandet und zu uns gesellt sich auch Willi, ein Freund vom heurigen Nordseelauf. Monika bestellt kein Nachtmahl, denn sie meint:“ Das bissel was ich esse, kann ich auch trinken!“ Fritzi ordert ein Bier. In freudiger Erwartung einer Mass Bier, erblasst sie als der Kellner ein Gläschen mit 0,2l Bierinhalt- sprich einen Fingerhut voll - bringt. „Sonst ist das Bier abgestanden. und Nachschub ist schnell da.“ Na der Kellner hat an diesem Abend noch einiges zu tun J

Während anschließend noch einige Köln unsicher machen, inspizieren die anderen ihre Zimmer. Währenddessen werden Michi H. und Sabine von Traude in die Geheimnisse ihres Ipads eingeweiht. Bis zur Wasser- und Fettberechnung jedes ihrer Körperteile, kann das Ding alles!

13.10.12

Heute wollen es alle ruhiger angehen, denn morgen ist ja Halb- bzw Marathontag. Die Wege trennen sich. Michi H., Sabine, Fritzi, Martina und Michael wollen dem Schokomuseum einen Besuch abstatten. Aber leider schaffen sie es nur in die dazu gehörende Konditorei, denn am Samstag strömen Massen von Menschen durch Köln und somit auch in das Museum. Somit genießen sie eine ruhige Schifffahrt am Rhein.

Monika, Silvia, Julie und Nader erkunden heute die Laufmesse. Kurz entschlossen meldet sich Monika doch noch für den HM an und zahlt dafür teures Geld. Sie soll dafür aber belohnt werden.

Elfriede und Karl erkunden die Altstadt, den Dom und bestaunen dabei Köln von oben auf der Aussichtsplattform. Ein Tipp für alle!

Traude ist am Alleinerkundertripp und strawanzt durch die Altstadt. Sie ist so begeistert, dass sie sich leider verläuft. Den Höhepunkt bildet noch eine Toilette ohne Licht, welches nur mit Handylicht begehbar ist ;)

Helge zieht wie gewohnt alleine mit seinem Reiseführer durch die Stadt.

Köln ist heute extrem voll. Alle Läufer sind nun angekommen und schieben sich durch die Messe und die Stadt. Und so groß ist Köln auch wieder nicht!

Wolfgang und ich verbringen wirklich einen ruhigen Tag- bei Freunden in Bonn bei Spaghetti, Kaffee und Kuchen :-) Abends treffen sich alle im Bahnhofsrestaurant zum gemeinsamen Abendessen. Das Lokal ist rappelvoll - die großen Portionen sprechen dafür. Langsam zeigt sich erste Nervosität bei manchen und es schüttet inzwischen aus Kübeln. Während Monika meint: „Der Lauf soll sich zeitmäßig auszahlen J“, ist Silvia in großer Sorge, dass sie aus dem Rennen genommen wird, da sie gehend unterwegs sein wird.

  14.10.12- Marathontag

Bereits um 8:30 beginnt der Halbmarathon, und dies bei 6 Grad ! Bei ca 20.000 Startern dauert es 35! Minuten bis ich zur Startlinie vorkomme. Da wir aber so viele in unserem Startblock sind, strahlen wir genug Körperwärme für den Nachbarn aus. Der HM verläuft in vielen Kurven durch die Altstadt von Köln. Das Publikum ist gut vertreten. Jeden km schaffe ich gut unter 6:30. Ab km 16 bekomme ich Unterstützung von Michi H., aber bald zeigt sich meine Erschöpfung. Bei km 18 und 19 würde ich am liebsten enden, aber Michi lässt nicht locker –DANKE! Und zu allerletzt steht noch die Brücke über den Rhein vor mir! Irgendwie komme ich hinüber und am Foto sehe ich gar nicht so erschöpft aus, wie ich mich fühle ;) Im Ziel plagen mich höllische Muskelkrämpfe am gesamten Bein - ein Fall für die Sportordi.

Monika geht es sehr gut. Da sie mit Willi zusammen läuft, bremst sie auf den ersten 6km bewusst herunter und legt erst danach einen ordentlichen Zahn zu. Ihre Endzeit kann sich sehen lassen, aber alleine gelaufen, wäre noch mehr drinnen gewesen.

Silvia ist walkend unterwegs und erwartet ständig, dass sie vom Beserlwagen aus dem Rennen genommen wird. Wie groß ist ihr Erstaunen, als sie den HM unter 3 Stunden walkend geschafft hat und weit und breit kein Beserlwagen war J

Um 11.30 startet der Marathon. Sabine geht es, nach krankheitsbedingter Pause, nach eigenen Worten erstaunlich gut. Nur das Kopfsteinpflaster am Ende und dann noch die Brücke schlauchen sie doch sehr!

Michi Ha. und Martina laufen gemeinsam. Martina läuft beflügelt den Marathon ihres Lebens! Nur bei km 25 und 32 ist es ziemlich anstrengend, aber ihr Motivator läuft ja neben ihr …J

Traude fühlt sich sehr gut, beendet aber nach der HM-Distanz bewusst den Lauf. Für heuer ist sie genug gelaufen und ummelden zum HM war leider nicht mehr möglich. Gratulation zu dieser Entscheidung!

Auch Karl wollte sich zum HM ummelden. Ihn findet man als rasenden Fotografen den ganzen Tag auf der Strecke. Zusätzlich hat er noch zahlreiche Jacken in seinem Rucksack zum Schleppen .

Elfi strahlt vom Anfang bis zum Schluss an jeder Stelle, denn es läuft und läuft echt gutJ

Julie und Wolfgang sind von Anfang an ein Laufteam. Am Rhein laufen sie so lange gerade aus, dass Julie schon ganz besorgt ist, ob sie eh noch in Köln sind J Super vom Tempo sehe ich beide strahlend bei km 21. Eine Kurve weiter wartet Nader, um Julie ins Ziel zu begleiten.

Leider plagen Wolfgang ab km 22 schlimme Wadenkrämpfe und er muss das Tempo zurück schrauben und teilweise sogar gehen. Aber gefinisht wird natürlich! Ehrensache!

Kaum ist der Letzte von uns im Ziel, beginnt es zu regnen und hört nicht mehr auf. Aber das ist uns egal, denn heute geht keiner mehr von uns aus dem Haus! Im hoteleigenen Restaurant verbringen wir einen gemütlichen Abend und sehen sogar Felix Baumgartners Absprung aus dem All. Ein toller Tagesabschluss!

15.10.12

Heute wird in der Altstadt geshoppt und wüsste man es nicht, dann würde niemand glauben, dass fast alle am Vortag viele km gelaufen sind, so schnellen Schrittes sind wir unterwegs. Zwischenstopp machen wir natürlich im allseits bekannten Domkaffee, bei Kuchen und Kännchenkaffee J Zum Abschluss fahren wir mit der Gondel über den Rhein und die Sonne lacht wieder vom Himmel! Ein Spaziergang durch den angrenzenden Park rundet den Tag ab. Während Wolfgang und ich ins Hotel zurückkehren, da unsere Füße sich melden, genießen Michi Ho. und Sabine, Michi Ha. und Martina noch den Panoramablick vom schon bekannten Dach des Hochhauses.

Elfi und Karl nehmen an einer Führung im Kölner Dom teil. Im 3fach Goldsarg beim Altar liegen die Gebeine der Hl. 3 Könige. Die Orgel ist in imposanter Höhe angebracht. Der Orgelspieler sollte auf jeden Fall schwindelfrei sein! Sämtliche Kirchengeweihte liegen in ihrer Rüstung aufgebahrt- von ewiger Ruhe keine Rede, bei diesen Menschenmassen.

Monika und Julie verfallen dem Kaufrausch, während Nader brav vor den Geschäften auf die beiden Damen wartet. Er und Julie fliegen bereits heute Abend heim.

Fritzi und Helge, Silviie und Traude erkunden, jeder für sich, die noch verborgenen Teile Kölns.

16.10.12

Die meisten Läufer haben bereits die Stadt verlassen und somit versuchen wir joungsters es noch einmal im Schokomuseum. Heute strömen Massen von Familien herbei, denn es sind Herbstferien ;) Die wissenschaftliche Bezeichnung der Kakaobohne bedeutet Speise der Götter. Sie wächst am besten bei 80-90% Luftfeuchtigkeit und 26 Grad in Zentralafrika und Lateinamerika. Die Einwohner werden genauestens geschult um ertragreichste Ernten zu gewinnen.

Wusstet ihr, dass bis 1936 der Bernhardiner das Logo von Milka war und bereits seit 1973! die lila Kuh existiert?

Heute endet unser Aufenthalt- gezählte 12!x mindestens, haben wir alle zu Fuß die Brücke überquert J

Neben einem traumhaften Sonnenuntergang starten wir unseren Rückflug nach Wien- verbunden mit vielen schönen Eindrücken.

...

Danke, liebe Michi, für diesen "wirklichen" Bericht über unser tolles Lauf-Wochenende in Köln

und das war meine ursprüngliche "Berichterstattung"

Mit diesem Bericht bin ich - die (Lauf)Ereignisse überschlagen sich heuer ganz ordentlich bei mir - in Rückstand geraten. Ich muss mich daher darauf beschränken:

Eine gewohnt große Abordnung hat beim Köln-Marathon mehr als ordentliche Leistungen abgeliefert - mit vielen persönlichen Bestleistungen,  unschätzbaren Erfahrungen, viel Spaß und einmal mehr in gewohnt allerbester freundschaftlicher Atmosphäre hatten wir ein von unserem Sport geprägtes, schönes WE - und ganz nebenbei diese hochinteressante schöne Stadt am Rhein kennengelernt - was will man mehr.

Vielleicht machen die Fotos Lust auf einen Besuch von Köln samt Teilnahme beim M/HM - die Veranstaltung selbst kann man durchaus empfehlen: ist "typisch deutsch - sprich sehr gut" organisiert.

Eure Monika

 

fdl

 

Eure Monika