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Passau - Wien - tägliche Berichte Kurt

Passau - Wien, ein Laufabenteuer der besonderen Art!

tägliche Berichte Kurt

 Der Bericht über den sechsten und letzten Tag unseres Laufabenteuers des Jahres, Passau-Wien ist auch gleichzeitig der Abschlussbericht von meiner Seite und stellt die Dinge natürlich ausschließlich aus meiner Sicht dar.
Es ist soweit, die letzte Etappe die uns von Kronau, ca. 3km vor Tulln nach Wien bringen soll steht unmittelbar bevor und wir treffen uns um 07:30 Uhr zum Frühstück in unserer Pension dem Kronauerhof. Ich für meinen Teil habe schlecht geschlafen,  viele Dinge sind mir durch den Kopf gegangen, ich durchlebe die vergangenen fünf Tage noch einmal in einem Schnellverfahren wie in einem Film. Viele positive, sehr schöne oft berührende Dinge  sind geschehen, der Zuspruch der Menschen die uns wahrgenommen haben und erkannt haben was wir da machen, die strahlenden sehr stolz dreinschauenden Gesichter in unserer so harmonischen Gruppe und und und................. Im Frühstückstraum ist es ruhiger als sonst, Peter W. unser neuer ULTRA, hat er doch auf der vergangenen Etappe von Spitz nach Kronau rund 57km zurückgelegt, kommt etwas hölzern bei der Tür herein um sich vor der letzten Etappe über 44km nach Wien zu stärken und lockert durch seinen Umgang mit der Kaffeemaschine die leicht bedrückte Stimmung etwas auf.
Aber dann geht es trotz aller Wehmut los, Zimmer räumen, die nächsten Stopps mit unserem Betreuerteam werden besprochen und los geht es. Dieses Mal ist auch Ida , die eigentlich verletzungsbedingt nur Radfahren wollte wieder dabei. Die positive Stimmung unserer Gruppe hat offensichtlich zu ihrer Wiedergenesung beigetragen und sie wird mit dieser letzten Etappe am Ende unseres Laufabenteuers ca. 140 Gesamtkilometer zurückgelegt haben. Auch Karin lässt sich diese Etappe nach Wien nicht nehmen und wird es in Summe auf ca. 250 gelaufene Kilometer bringen. Der schon am Anfang erwähnte Peter , er ist in Spitz zu uns gestoßen um von dort gemeinsam mit uns nach Wien zu laufen ist natürlich auch mit von der Partie. Die restlichen drei Starter dieser sechsten Etappe, Pauline, TomTom und Kurt (HURRRA das bin ja ich und ich bin noch immer dabei), haben auch die bisherigen fünf Lauftage ohne die geringsten Probleme gemeistert und werden am Ende dieses Lauftages die gesamte Strecke von Passau nach Wien (bis zum Eingang unseres Clublokales am Schüttel), das sind laut meinem Garmin am Ende des Tages 316,1 Kilometer, zurückgelegt haben. Fredi unser Mann mit dem Bus (er bring die Reserveräder, unsere Verpflegung und unser Gepäck immer zum angepeilten Ziel), Micha mit ihrem Auto und die Eltern von Ida machen sich ebenfalls auf den Weg um ihre Bereuertätigkeiten aufzunehmen.
Die Stimmung ist ab dem ersten Meter, so wie auch in den Tagen zuvor wieder hervorragend, jeder sucht sich sein Wohlfühltempo. Pauline wie gewohnt vorne weg, TomTom, für mich die größte positive Überraschung in dieser Gruppe, Peter der seine Leistung vom Vortag bestätigen wird, Ida unsere Stimmungskanone und trotz dem ein sehr ernsthafter und in die tiefe gehender Mensch,bin sehr froh sie zu meinen Freunden  zählen zu dürfen und ich bleiben die meiste Zeit zusammen.
Nach rund 22km sind wir beim Kraftwerk Greifenstein und warten bis die Laufgruppe wieder zusammen ist, es ist baden in der Donau angesagt. Erfrischt werden wir dann nach einigen Kilometern in Kritzendorf von unseren Vereinskollegen und Freunden, Christine, Roman und Werner, sie sind uns mit dem Rad entgegen gefahren, empfangen.
Die restliche Strecke bis nach Wien, weiter in den Prater zu unserem Clublokal am "Schüttel", wo wir von weiteren Kollegen empfangen werden, ist dann nur noch "Schaulaufen" mit allerhöchsten Genuss. Die Bewirtung durch Christine und Roman mit Suppe und Nudelsalat sowie das eine und andere Glaserl Sekt setzen dem ganzen dann noch endgültig die Krone auf.
Wir haben in sechs Tagen eine Distanz von 316 Kilometer in einer Souveränität und mit höchstem Wohlgenuss hinter uns gebracht wie ich es mir so nicht vorgestellt habe, es war trotz der großen körperlichen Belastung das größte und positivste Erlebnis meines doch schon etwas länger dauernden Läuferlebens,
                                                              Freunde ich danke Euch dafür.

 

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Die Verlinkungen zu diesen originalgroßen Fotos sind noch nicht hergestellt, ich muss jetzt zum Lauftreff .... aber morgen gleich - versprochen ...

Der fünfte Tag unseres Abenteuers führt uns 57km durch die schöne Wachau bis zwei Kilometer vor Tulln, nach Kronau, wo wir die letzte Nacht unseres Laufabenteuers verbringen werden. Ab dem Start neu dabei, unser Lauffreund Peter W. der aus Wien kommend nach Spitz a. d. Donau angereist ist und mit uns die beiden letzten Etappen laufen wird. Er wird auf dieser Strecke zum ULTRA werden da er bis jetzt die Marathondistanz als längste Distanz vorzuweisen hat. Für Peter den alten Lauffuchs natürlich kein Problem, er meistert die Angelegenheit, immerhin 57km, ganz souverän. Sonst gibt es nichts neues zu berichten, es geht allen außergewöhnlich gut, keiner hat Probleme und wir bringen auch diesen Tag ohne Probleme hinter uns.
Also, nichts neues, tolle Gegend, tolle Laufkollegen, viel Spass am Laufen und morgen geht es die letzten 42km nach Hause.....................................

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Der vierte Tag unseres Laufabenteuers war als Erholungstag, wir haben ja "NUR" 41km nach Spitz a.d. Donau vor uns. Dass wir auch an diesem Tag nach bisher 175 gelaufenen Kilometern ohne jegliche Probleme um 09:00Uhr starten ist eigentlich gar nicht mehr erwähnenswert, es ist für uns bereits normal dass wir nach dem Frühstück ganz einfach 50 oder 60 laufen. Herrliches Wetter bereits ab dem Beginn unserer vierten Etappe die uns nach ca. 41 Kilometer nach Spitz bringen sollen, Wohlfühltempo aufnehmen und laufen und laufen und laufen und und .................jeden Tag das gleiche und trotzdem immer anders. Herrliche Natur, die weite der Donauauen viele schöne Orte durch die wir durch oder auch am Rande vorbei laufen, sorgen für immer neue abwechslungsreiche Augenblicke und lassen die Kilometer ohne jegliche Anstrengung wie im Fluge vorbei gehen oder besser gesagt  laufen.
Nach ca. 20km ein Bad in der Donau und weiter geht es.   Dann die  Überraschung des Tages, ca. 8km vor unserem Ziel , meine Lauffreunde kommen auf einmal wieder retour und laufen mir mit den Worten, wir wollen dich abholen um die letzten Kilometer gemeinsam mit dir zu laufen, entgegen. Der wahre Grund, nach einigen Metern springt mir vom Straßenrand unser aller Freund Helmut entgegen und ich bin mehr als überrascht, habe ich doch an nichts böses gedacht und dann diese Überraschung. Ich freue mich wirklich sehr über diesen Besuch und mit großem Hallo laufen wir mit kurzem Boxenstopp bei einem Heurigen, wir sind ja mittlerweile in der schönen Wachau, um einen Gespritzten zu trinken, nach Spitz weiter. Helmut entschließt sich kurzfristig, er wollte am Abend wieder nach Hause fahren, auf Grund der guten Stimmung die in der Gruppe herrscht, den Abend mit uns zu verbringen. Ein schöner Abend bei einem Heurigen im Ort beschließt diesen herrlichen vierten Lauftag und wir sind weiterhin voller Elan, freuen uns auf unseren fünften Lauftag der uns nach ca. 60 km nach Tulln, wo wir die letzte Nacht unseres Laufabenteuers verbringen, bringen wird. Ganz ehrlich, beim schreiben dieser Zeilen und den ersten Gedanken an das nahende Ende unseres tollen Abenteuers überkommt mich bereits erste Wehmut, aber so ist das Leben, die schönen Dinge im Leben vergehen meistens am schnellsten.......................................................

 

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3. Tage - 5. August 2012

Es war so nicht zu erwarten, aber es geht uns von Tag zu Tag besser. Wir verbringen einen netten Abend, anschließend eine angenehme Nachtruhe in unserem Quartier in Mauthausen und starten am Sonntag 05.08.2012 um 9:00 Uhr zu unserer dritten, 55km langen Etappe nach Persenbeug. Tolles Laufwetter, herrliche Gegend entlang der Donau und endlose Weite, man vergisst Zeit und Raum..................................................und läuft und läuft und läuft und................... Karin, Pauline, TomTom und ich, unser Lauffreund Michi hat am Morgen aus privaten (allerdings nicht unangenehmen) Gründen den Lauf unterbrochen und hat die Heimreise angetreten, starten voll motiviert und ohne jegliche körperliche Probleme dieses Unternehmen. Wir laufen durch wunderschöne Donau Auen, verlassen diese immer wieder um durch schöne Orte und unendlich große und weite Kukuruzfelder zu laufen und haben unseren Spass am Leben. Bestens betreut durch unseren Fredi (Mann von Pauline), Micha (Schwester von Karin), Ida, Idamama und Idapapa vergehen diese 55km so schnell dass wir gar keine Zeit zu müder werden haben, wir sind alle miteinander ganz einfach toll drauf und dieses Laufabenteuer entwickelt sich zu einer einzigen genussvollen Geschichte. Wir sind in drei Tagesetappen rund 175 Kilometer gelaufen und niemand aus der Gruppe hat auch nur die geringsten Verschleisserscheinungen, im Gegenteil, wir freuen uns schon wieder auf morgen.

 

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2. Tag - 4. August 2012

Der zweite Tag unseres Laufabenteuers führt uns auf einer Strecke von rund 54 Kilometer von Aschach nach Mauthausen. Nach einer ausgiebigen Nachtruhe starten wir um 09:00 Uhr bei herrlichem Wetter diesen zweiten Tag unseres Laufabenteuers. Wenig überraschend, wir sind ja alle, dank unseres Trainings bestens in Schuss, bewältigen wir auch diesen zweiten Tag ohne größere Vorkommnisse in herrlicher Gegend und kommen am späten Nachmittag alle wieder gesund in Mauthausen an. Keine Skandale, keine Entgleisungen, wir beschäftigen uns den ganzen Tag mit Laufsport und haben sehr viel Spaß dabei und anstelle Frust oder Verzweiflung weil wir morgen am dritten Tag schon wieder eine Ultradistanz, wir werden nach Persenbeug weiter laufen, haben werden, überwiegt die Vorfreude auf dass was da kommen wird. Wir sind eine tolle Laufverrückte Gruppe die sehr viel Spass am Leben hat, Herz was willst Du mehr................................außer, weiter viel Spass beim Sport und g´sund bleiben!!!

 

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1. Tag - 3. August 2012

 Wir, Pauline, Michael, TomTom, Karin und ich wagen uns, unterstützt von Ida und ihren Eltern auf dem Rad sowie Fredi als Coach mit dem Bus und Micha mit ihrem Auto, auf diese 330km lange Laufstrecke. Wir starten am Freitag den 03.08.2012 in Passau und wollen am Mittwoch den 08.08.2012 in Wien sein. Wir reisen bereits am Donnerstag nach Passau an, besichtigen diese schöne Stadt und starten am Freitag um 08:30 Uhr unsere erste Etappe die uns nach 65km nach Aschach an der Donau führen soll. Zwei Verpflegstellen, in Engelhartszell nach ca. 23km und in Schlögen nach ca. 40km erleichtern uns diesen Lauf der bei leichtem Regen und starker Bewölkung beginnt und bei sehr schönem Wetter nach 65km in Aschach endet. Ausnahmslos alle, Pauline natürlich als beste des Teams, aber auch TomTom der immer wieder vom souveränen Michi umsorgt wird, die Sensationsläuferin an diesem Tag, unsere Karin, aber auch ich, meine Geschichte incl. Leiden und sterben auf dieser Königsetappe, sowie viele andere Begebenheiten und Geschichten, werde ich dann nach Ende dieses Unternehmens, unterlegt mit vielen Fotos auf unserer hp veröffentlichen, erreichen im Laufe des späten Nachmittags unser Ziel in Aschach.  

                         Danke Ida, Idamama, Idapapa, Fredi und Micha für Eure tolle Betreuung, ohne Euch wäre dieses Unternehmen nicht zu bewältigen!!!!!!!!!!!!

Duschen, Abendessen, ein wenig Tritsch / Tratsch und wir verabschieden uns in unsere Zimmer, am zweiten Tag den 04.08.2012 geht es ca. 55km nach Mauthausen. Ein neuer Tag und ein neues Laufabenteuer warten auf uns und ich werde wieder darüber berichten.

In diesem Sinne, weiter viel Spass beim Sport und g`sund bleiben wünscht Euch Kurt!

 

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