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Welschmarathon 2012

Welschmarathon 6. Mai 2012

Berichte ... Berichte ... Berichte ...

 

Christian Ulreich:

 

Am Freitag gab es gegen 16:30 Uhr bei der Startnummernausgabe in Leutschach (Start zum Halbmarathon) das erste Treffen der Welschläufer. Die Anreise ist problemlos verlaufen, und wir waren alle guter Dinge. Bis auf Erich (ihn hat in der letzten Woche eine massive Verkühlung erwischt) waren alle guter Dinge. Je nach Leistungsvermögen wurde eine Zeit von ca. 3:40 bis 3:50 h angepeilt. Des Weiteren wurde die Renntaktik besprochen, es sollte auf die Stärken des jeweiligen Läufers Rücksicht genommen werden. Bei diesem Lauf ist nicht  das Bergauf laufen entscheidend, die meiste Zeit kann man sich beim kompromisslosen Bergab  holen.

Endlich war es soweit. Renntag Samstag 05.04.2012.

Um 07.15 h ist es in Vogau nebelig und feucht. Es hat ca. 12 C. Ein ideales Laufwetter. Doch bereits während der Anreise zum Start (Wies) wurde es herrlich blau am Himmel, und die Temperaturen stiegen stetig an. Beim Start um 10:00 Uhr hatte es ca. 24 C.

Die zwei Teams:

Freunde des Laufsports weiß: Christoph, Erich, Szilard, Klaus, Sigi

Freunde des Laufsports gelb: Helmut, Magi, Andi, Ernst, Christian

warteten voller Vorfreude auf den Startschuss. Erfeulicherweise waren noch weitere Läufer (Igor, Manfred Reither) von uns am Start, um die Marathonstrecke mit 1440 HM in Angriff zu nehmen.

Die ersten km wurden gemeinsam gelaufen. Beim einzigen Flachstück vor dem Eichberg wurde beschleunigt, und jeder versuchte sein ideales Tempo zu finden. Szilard lief zum ersten Mal überhaupt Marathon, und hat sich für sein Debüt den wahrscheinlich schwersten Lauf ausgesucht. Ab bei der Betreuung durch Sigi konnte nichts schief gehen. Auch konnte man bei den heurigen Zeiten von Szili (10 km in 42 min, Halbmarathon in 1:35 h) einen guten Lauf erwarten. Nach knapp 20 km flog Sili bei einem Bergabstück richtig an mir vorbei. Jetzt konnte er seine Stärken ausspielen. Erich erging es leider nicht so gut. Obwohl ein genialer Bergläufer musste er noch geschwächt durch die Verkühlung das Tempo raus nehmen. Es galt nur mehr die Distanz zu bewältigen, und die Mannschaft nicht im Stich zu lassen. Bei der  Gretzlwertung müssen alle 5 gemeldeten Läufer das Ziel erreichen. Die langsamste Zeit wird dann gewertet. Der Grundtenor der Sache: Man musste den schnellsten, langsamen Läufer im Team haben!!!!!!!!!!

Nachdem auch Ernst bei ca. 27 km an mir vorbeigelaufen ist, waren Erich und ich die letzten Läufer unserer Mannschaften. Da ich massive Schwächen beim Bergablaufen habe, ist es mir nicht möglich auf den letzen 5 km noch Zeit gutzumachen. Nach 3:53 h erreiche ich das Ziel. Die Oberschenkel brennen vom vielen Abwärtslaufen. Ich gestehe auch, am Sonntag und Montag habe ich einen extremen Muskelkater.

Erich erreicht nach 4:13 h das Ziel. Es galt jetzt abzuwarten, für welche Plätze die Zeiten (3:53 h und 4:13 h) reichen werden. Die Siegerehrung wurde in Ehrenhausen durchgeführt. Für dieses Event ist ein riesiges Zelt für ca. 800 Leute aufgestellt. Wirklich genial. Die Zeit zur Siegerehrung wurde genutzt, um die leeren Speicher (Kalorien und Flüssigkeit) aufzufüllen.

Endlich die Siegerehrung. Nachdem die Sieger vom Halb- und Viertelmarathon geehrt wurden, kam es zur Ehrung der Königsdisziplin. Die Einzelsieger wurden aufgerufen. Danach die Mannschaftswertung. Riesengroß war die Überraschung und Freude, nachdem bekannt wurde, dass wir mit einem Vorsprung von einer knappen Minute diesen Bewerb gewinnen konnten. Die Flachländer haben mal wieder zugeschlagen. Unsere zweite Mannschaft mit dem geschwächten Erich konnten den 4 Platz erreichen. Bereits bei der Siegerehrung baten uns die Zweitplatzierten (galten als Favoriten) um Revanche im nächsten Jahr. Diese nehmen wir natürlich gerne an. 2013 werden wir mit einem gesunden, wieder erstarkten Erich anreisen. Des Weiteren wird es uns sicher gelingen, ein drittes Team aufzustellen. Welsch freue Dich, die FDL kommen wieder.

Des Weiteren noch vielen Dank an Peter, welcher noch Zeit gefunden hat, uns vor seinem Start zum Viertelmarathon mit Getränken und Gel zu versorgen.

***

Helmut Treitler:

 Bis jetzt war es  mir noch nicht in den Sinn gekommen, mich an einer wie auch immer gearteten „Staffel“ zu beteiligen, da ich zu gierig war, die Distanzen alleine zu bewältigen. Aber das Gretzl beim Welschlauf ist schon etwas sehr Besonderes, da alle 5 im Team die komplette Strecke zu bewältigen haben. Der Druck, der auf jedem Einzelnen lastet, um ja nicht zu versagen und dadurch das Gretzl in der Platzierung zu gefährden, erfordert eine gewissenhafte Vorbereitung. Das tat ich auch und war voll motiviert, mein Ziel, nicht letzter im Team zu werden, zu erreichen. Die Stimmung bei beiden Gretzln war schon bei der Startnummernausgabe am Freitag extrem gut und setzte sich vor, während und nach dem Lauf fort. Zu Zehnt im Pulk mit den FdL-Shirts zu laufen, war ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Aufgefallen sind wir nicht nur wegen der gemeinsamen Dress. Der Marathon mit dem außergewöhnlichen Profil verlangte mir alles ab. Obwohl ich Wiederholungstäter war, gab es Passagen, die mich überraschten. Im Ziel angekommen, nahmen mich die vor mir angekommenen FdL-Freunde in Empfang. Nach einer kurzen Regenerationsphase gesellte ich mich zu meinen Freunden und wir erwarteten die restlichen Kollegen mit entsprechenden Anfeuerungsrufen. Überblick hatte ich keinen, wer von welchem Grätzel wie platziert war. Umso größer war die Freude, den Lauf knapp aber doch gewonnen zu haben. Die Stimmung im Festzelt war grandios und ich kann schon jetzt mein Versprechen abgeben, dass ich mich nächstes Jahr wieder beim Gretzl beteiligen werde.

 

Sandra Wurm:

vielen Dank für eure Gedanken und Glückwünsche - ich ziehe meinen Hut vor allen Marathonis, die bei sehr warmen Temperaturen und unendlich vielen Hügeln (nein, man soll die Strecke vor dem Bewerb wirklich nicht mit dem Auto abfahren!!!) mit und ohne Erkrankung tolle Leistungen erzielt haben. Besonders gratuliere ich aber Birgit zu ihrem souveränen Halbmarathon, der die Riesenfortschritte des vergangenen Jahres deutlich widerspiegelt. Vielen, vielen Dank auch an unsere läuferischen Coaches Sigi, Annemarie und Herbert und an unsere Betreuer entlang der Strecke - ich glaube, gute Leistungen sind dem Gesamtteam zu verdanken.
Meine Eindrücke vom Welschlauf - in meinem Fall dem Halbmarathon - sind nun, ein paar Tage danach, natürlich nur positive, aber ich kann euch sagen - geflucht hab ich genug. Ich habe unterschätzt, wie schwer es ist, bei dem ständigen Auf und Ab einen Rhythmus zu finden. Und ich hab wieder einmal gemerkt, dass man auch Bergablaufen trainieren muss. Fürs erste Mal bin ich aber zufrieden, auch wenn ich die schöne Gegend erst nach dem Lauf im Zuge unserer Urlaubstage so richtig genießen konnte.
Ich fand unsere gemeinsame Zeit sehr unterhaltsam und verbindend und freue mich auf weitere gemeinsame Aktivitäten. Kommenden Samstag werde ich besonders fest an unsere Vogau-Starter denken!:)
Eure Sandra

fdl