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Trainingslauf Greifenstein 3.9.2011 - Bericht Kurt

Longjog der ganz besonderen der Art - Prater Haupt Allee – Greifenstein und retour am 03.09.2011

Bericht von Kurt Ulreich

Am 03.09.2011 war es wieder einmal soweit, die Königsstrecke für den Longjog der Freunde des Laufsports, Prater Hauptallee ( Clublokal am „Schüttel“) zum Kraftwerk Greifenstein und wieder retour, stand auf dem Programm.

Wird am Samstag normalerweise (seit ca. 30 Jahren) um 05:00 Uhr über den Kahlenberg (34km od. 27km) gelaufen, stand dieses Mal zusätzlich die Strecke nach Greifenstein  (50km) auf dem Programm.

Pünktlich um 05:00 Uhr starten 15 Lauffreunde zum traditionellen Longjog am Samstag. Über den Kahlenber laufen an diesem Tag sieben Laufbegeisterte, die Greifensteinrunde nehmen gleich acht Läufer/innen in Angriff. 

Mit dabei, neben den Kampferprobten Läufern wie: Pauline M., Ida A., Ingrid B., Christian U., Heinz W. Helmut T. und meiner Person, ein Neueinsteiger über diese Distanz. Unser Lauffreund Thomas Autengruber, im November 2010 kannte er den Laufsport nur von Erzählungen, 10 Monate und einen in unter vier Stunden gelaufenen Marathon später, wagt er sich mit uns über die Ultradistanz von 50 Kilometer. Für uns Ultraerfahrene eine spannende Sache, wird er es schaffen, wie wird er es schaffen und… und… und………….

Bei herrlichen Bedingungen, 20° beim Start und absoluter Windstille laufen wir am Donaukanal entlang bis Nussdorf und von dort  links der Donau flussaufwärts nach Greifenstein zum Kraftwerk.

Bei bester Stimmung legen wir einen Kilometer nach dem anderen zurück und sind bald einmal im Kahlenbergdorf, weiter geht es nach Klosterneuburg, Kritzendorf und Höflein.

Sind uns zu Beginn am Donaukanal noch die letzten Nachschwärmer mit leicht unsicherem Schritt begegnet (uns geht es nach 50 km sicher besser als denen in einigen Stunden, war die Meinung meiner Kollegen) sind ab Klosterneuburg schon die ersten Hundebesitzer und vereinzelt auch schon Radfahrer unterwegs.

Nach zwei Stunden können wir schon erste Blicke auf das Kraftwerk erhaschen. Es geht allen sehr gut und wir freuen uns darauf bald die Hälfte geschafft zu haben.

Ich habe, wie vorher schon besprochen, mit Pauline, Ingrid und Ida, ab Klosterneuburg (ca.10km) ein etwas höheres Tempo (5:40 min/km) aufgenommen. Christian bleibt bei der restlichen Gruppe um mit ihnen, eine Zeit von ca. 6:15 min/km zu laufen.

Beim Kraftwerk haben wir die ersten 25 Kilometer hinter uns gebracht, warten bis die Gruppe wieder komplett ist und genießen den Ausblick der Donau entlang Richtung Wien. Kitschig schön, blauer Himmel und Sonnenschein, Herz was willst du mehr.

Alle sind bester Laune,  es gibt keinerlei Probleme und nach einer kurzen Trink- und Pinkelpause geht es weiter, wir laufen nach Hause.

Jetzt geht es auf der anderen Seiter der Donau, flussabwärts über Korneuburg nach Wien. Die ersten 10 Kilometer laufe ich wieder mit meinen drei Damen ein etwas flotteres Tempo (habe gerade meinen 17en Frühling und den muss ich nutzen), Christian bleibt wieder bei der Gruppe.

Einen Meter nach der Marathondistanz (42195m) machen wir für unseren noch immer nicht jammernden, sehr tapferen Thomas A. einen Spalier, machen für ihn die Welle und begrüßen ihn im Ultralaufhimmel. Er ist mit dem überschreiten der Marathondistanz in den elitären Kreis der Ultraläufer aufgestiegen, hat noch schwache 8 Kilometer vor sich und keine sichtbaren Abnützungserscheinungen.

Zur Feier dieses Umstandes kommen uns die Kahlenbergläufer (sind ja schon lange mit ihrem Lauf fertig) mit dem Fahrrad entgegen und versorgen uns mit selbstgebackenem Kuchen unserer Trixi und frischen Getränken. Diesen Zusammenhalt  gibt es nur in unserem Verein  „Freunde des Laufsports“, auf den ich in diesem Augenblick wieder einmal sehr stolz bin.

Die letzten Kilometer bleibe ich dann bei Thomas (Marija ist da und wer weiß schon ob mein „Burli“ in diesem Fall nicht andere Gedanken hat als zu laufen) und begleite ihn bis zum Ziel, unserem Clublokal „Schüttel“. Christian läuft mit dem Rest etwas flotter weiter.

Nach ca. 5 Stunden Nettolaufzeit sind wir alle am Ziel, haben 50 tolle Laufkilometer zurückgelegt und ich bin sehr stolz auf meine Laufkollegen und ihre  Leistungen.

Wir belohnen uns mit Duschen in unserem Clublokal und unser Lauffreund TomTom versorgt uns mit einem ausgiebigen sehr guten Frühstück.

Eine Wiederholung dieses Laufes wird es sicher  geben, darüber sind sich alle einig und ich würde mich sehr freuen, wenn es wieder einige Neueinsteiger geben würde.

In diesem Sinne, weiter sehr viel Spaß beim Sport und g´sund bleiben ... 

 

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